1 Chronik 16:25 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers

Denn der HERR ist groß und sehr löblich und herrlich über alle Götter.

Vorheriger Vers
« 1 Chronik 16:24
Nächster Vers
1 Chronik 16:26 »

1 Chronik 16:25 Vers-für-Vers-Kommentar

1 Chronik 16,25 – Im Lichte der Größe Gottes

Im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Lobpsalm Davids, der die Gegenwart der Lade Gottes und die Ordnung des Gottesdienstes in Gedenkzeit schildert, singt dieser Vers das zentrale Bekenntnis: Der HERR ist groß und sehr löblich und herrlich über alle Götter. Die Worte richten den Blick nicht auf menschliche Helden oder Bilder, sondern auf die überlegene Majestät des einzigen ewigen Gottes.

Was der Text über Gott und Glauben offenbart

Der Vers hebt drei Ebenen hervor: Größe, Lobbarkeit und Herrlichkeit.

  • Größe deutet auf Gottes ultimativen Machtbereich, seine Allgegenwart und seine souveräne Herrschaft über Schöpfung und Geschichte. Er überragt alle Größenvergleiche, die Menschen anstellen könnten.
  • Loblichkeit verweist auf Gottes Würde, die sich in Anbetung und Verehrung ausdrückt. Gott ist es wert, gelobt zu werden, weil er gut, gütig und treu handelt.
  • Herrlichkeit über alle Götter unterstreicht die Exklusivität Israels: Es gibt kein Gegenüber, das mit dem einen, wahren Gott vergleichbar wäre. Alle Götterverehrungen sind menschliche Erfindungen, deren Orientierung Gottes Licht entzogen ist; Gott allein wird in seiner Herrlichkeit anerkannt und geachtet.

Wichtige Wörter und Bilder erklärt

Größe und Lobbarkeit rufen eine bewundernswerte, ehrfurchtsvolle Haltung hervor: Gottes Majestät fordert Anbetung, ohne Abstriche oder Kompromisse. Die Wendung herrlich über alle Götter setzt die göttliche Vorrangstellung in Gegenüberstellung zu menschlichen Götzen. Die Formulierung erinnert daran, dass Gottes Wille und Sein jenseits aller menschlichen Vorstellungen liegt und doch in der Geschichte sichtbar wird, besonders dort, wo man Gottes Gegenwart in der Heilsgeschichte erlebt.

Verwandte Stellen

• Psalm 96,4–5: Die Lobpsalmen legen denselben Grundsatz dar, dass der HERR groß ist über die Götterwelt und alle Götzen vergeblich sind.

• Psalm 86,10: Ein Bekenntnis der Einzigkeit Gottes, der unter allen Nationen als einzigedem Gott anerkannt wird.

• Jesaja 45,5–6: Die Ausschilderung der Monotheismus-Idee, dass es keinen Gott außer dem HERRN gibt, damit Menschen erkennen, dass der HERR allein mächtig ist.

Diese Querverweise zeigen, dass der Vers in Chronik Teil einer durchgängigen Botschaft der Heiligen Schrift ist: Gott steht allein, er ist der Gegenstand des Glaubens, und alle andere Vorstellungen verlieren sich vor seiner Herrlichkeit.

Gegenwartsanwendung

Für Christen heute bedeutet dieses Bekenntnis, dass Vertrauen in Gott keine Abkürzung zu pragmatischen Lösungen bietet, sondern eine Grundhaltung der Verehrung und Abhängigkeit vor dem lebendigen Gott verlangt. Wenn Götterbilder aus der Kultur auftauchen – Ideologien, Selbstsicherheit, Erfolgskult – bleibt der Ruf derselbe: Gott ist groß, würdig anbetend zu werden, und seine Herrschaft gilt über allem, was den Menschen zu beherrschen scheint. Die richtige Reaktion ist eine desto ergebene Hingabe, die sich in löblichen Taten und einer Lebensführung widerspiegelt, die Gottes Heiligkeit widerspiegelt.

Kurzüberblick in einer Sekundengliederung

– Ausgangspunkt: Die Lade Gottes kehrt in den Jerusalemischen Gottesdienst ein, wodurch der Charakter Gottes neu sichtbar wird.

– Kernaussage: Gottes Größe, Lobbarkeit und Herrlichkeit über alle Götter.

– Praxis: Anbetung und Treue im Alltag; Warnung vor Götzenbildern in Gegenwart und Gesellschaft.

Quellenhinweise mit kurzen Zitaten (aus öffentlich zugänglichen Kommentaren):

Matthew Henry betont die Majestät Gottes, die sich in Lobpreis und Gottesdienst zeigt. Albert Barnes hebt die Einzigartigkeit Gottes gegenüber allen Götzen hervor. Adam Clarke verbindet die Aussage mit der universalen Herrschaft Gottes über Nationen und Götterbilder.

Besondere Hinweis zur Zitierweise: Falls direkte kurze Zitate aus Henry, Barnes oder Clarke verwendet wurden, sind sie hier als wörtliche Einwürfe markiert, ohne den ursprünglichen Quellenkontext zu verändern. Falls kein direktes Zitat vorliegt, erfolgt eine sinngemäße Paraphrase der Gedanken dieser Kommentatoren.

*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.

1 Chronik 16:25 Querverweise und verwandte Bibelstellen

Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Psalm 89:7 LUTH1912 Bild eines verwandten Bibelverses
Psalm 89:7 (LUTH1912) »
Gott ist sehr mächtig in der Versammlung der Heiligen und wunderbar über alle, die um ihn sind.

Psalm 144:3 LUTH1912 Bild eines verwandten Bibelverses
Psalm 144:3 (LUTH1912) »
HERR, was ist der Mensch, daß du dich sein annimmst, und des Menschen Kind, daß du ihn so achtest?

Psalm 66:3 LUTH1912 Bild eines verwandten Bibelverses
Psalm 66:3 (LUTH1912) »
Sprechet zu Gott: “Wie wunderbar sind deine Werke! es wird deinen Feinden fehlen vor deiner großen Macht.

LUTH1912 Bibelbuch auswählen