Old Testament
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1 Chronik 2:26 (LUTH1912): Jerahmeel und Atara
Im Kontext der genealogischen Kapitel zeigt der Vers eine familiäre Verzweigung der Linie Judas. Jerahmeels Frau Atara wird hier kurz erwähnt als Mutter Onams. Die Stelle fügt sich in die Vorlage der Stammbäume ein, die die Abstammungen Israels ordnen und die verschiedenen Verwandtschaftsverhältnisse sichtbar machen.
Zentrale Aussage und Bedeutung
Der Satz benennt Atara als eine weitere Frau Jerahmeels und identifiziert sie als die Mutter Onams. Damit wird die Vielfalt von Jerahmeels Nachkommen sichtbar und die Verknüpfung zu einer konkreten Familie, die im weiteren Verlauf der Chronik eine Rolle spielt. Die Betonung liegt weniger auf theologischer Lehre als auf der historischen Dokumentation der Stammeslinien und der Verbindungen zwischen den Familienzeiten Israels.
Zwei bis drei zentrale Themen
Bezugspunkte zu anderen Teilen der Heilige Schrift
– Adam Clarke betont, dass solche kurzen Namensnotizen die Verbreitung der Familienlinien unverkennbar machen, auch wenn konkrete Handlungen oft nicht beschrieben werden. Beispielgedanke aus Clarke.
– Matthew Henry hebt hervor, dass genealogische Listen Gottes Treue in Erfüllung der Verheißung sichtbar machen, indem sie die fortgesetzte Linie einer Familie verfolgen.
– Albert Barnes erinnert daran, dass solche Erwähnungen in der Chronik oft zur Erinnerung dienen, dass jeder Stamm und jeder Zweig Teil des größeren Gottesvolkes ist.
Verwandte Bibelstellen (mit kurzer Erklärung)
– 1 Chronik 2:4–9: Die Linie Davids wird hier stärker in den Fokus gerückt; Verweise auf Atara helfen, Jerahmeel als einer der Vorfahren zu verorten. Diese Passage verbindet Familienzweige mit der königlichen Linie.
– Ruth 4:18–22: Beispielsweise wird die Bedeutung genealogischer Verbindungen durch die Ernte der Vorfahren in der Heilsgeschichte verdeutlicht.
– 1 Chronik 3:1–9: Weiterführende Aufzählungen der Geschlechterbetonungen zeigen, wie Namen die Struktur der Nation sichtbar machen.
Praktischer Blick
Der Vers erinnert daran, dass Gottes Treue sich in den Linien und Verbindungen seines Volkes zeigt. Auch wenn Details knapper Natur sind, geben sie Orientierung: Wer zu wem gehört, ist Teil einer größeren Geschichte, in der Gottes Verheißungen fortgeführt werden. Für heutigen Leser bedeutet das, dass jeder familiäre oder gemeinschaftliche Zusammenhang in der Gemeinde mit Blick auf Beständigkeit und Zugehörigkeit gedeutet werden kann.
Schlussbemerkung
Atara als Jerahmeels weitere Frau und Mutter Onams ist eine kleine, aber notwendige Verknüpfung in der genealogischen Erzählung. Sie erinnert daran, dass Gottes Volk durch vielfältige Verbindungen zusammenkommt und dass jeder Name Teil der Bilanz der göttlichen Treue ist.
Hinweis: Kurze, direkte Zitate aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke wurden hier nur als indikative Verweise verwendet, sofern vorhanden. Im Text werden keine vollständigen Originalzitate wörtlich übernommen.