Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiChapter
1 Chronik 1 1 Chronik 2 1 Chronik 3 1 Chronik 4 1 Chronik 5 1 Chronik 6 1 Chronik 7 1 Chronik 8 1 Chronik 9 1 Chronik 10 1 Chronik 11 1 Chronik 12 1 Chronik 13 1 Chronik 14 1 Chronik 15 1 Chronik 16 1 Chronik 17 1 Chronik 18 1 Chronik 19 1 Chronik 20 1 Chronik 21 1 Chronik 22 1 Chronik 23 1 Chronik 24 1 Chronik 25 1 Chronik 26 1 Chronik 27 1 Chronik 28 1 Chronik 29Verse
1 Chronik 23:1 1 Chronik 23:2 1 Chronik 23:3 1 Chronik 23:4 1 Chronik 23:5 1 Chronik 23:6 1 Chronik 23:7 1 Chronik 23:8 1 Chronik 23:9 1 Chronik 23:10 1 Chronik 23:11 1 Chronik 23:12 1 Chronik 23:13 1 Chronik 23:14 1 Chronik 23:15 1 Chronik 23:16 1 Chronik 23:17 1 Chronik 23:18 1 Chronik 23:19 1 Chronik 23:20 1 Chronik 23:21 1 Chronik 23:22 1 Chronik 23:23 1 Chronik 23:24 1 Chronik 23:25 1 Chronik 23:26 1 Chronik 23:27 1 Chronik 23:28 1 Chronik 23:29 1 Chronik 23:30 1 Chronik 23:31 1 Chronik 23:32



1 Chronik 23,25 – Übersetzung LUTH1912
Denn David sprach: Der HERR, der Gott Israels, hat seinem Volk Ruhe gegeben und wird zu Jerusalem wohnen ewiglich.
Im unmittelbaren Kontext
Der Vers gehört zu Davids Berufen, die Ordnung der Leviten und der Priester im Dienst des Heiligtums festzulegen, nachdem das Königreich sich stabilisiert hat. In der Beschlussfassung über die Aufstellung der Ältesten, des Opfersdienstes und der Ordnung der Vorsteher wird betont, dass der Herr dem Volk Ruhe gegeben hat. Davids Feststellung richtet sich auf eine Zeitinnerlichkeit: Frieden in der Nation, Stabilität der Regierung und die bleibende Gegenwart Gottes in Jerusalem. Diese Ruhe ist kein Zufall, sondern Folge göttlicher Gnade und Treue.
Was der Text über Gott oder den Glauben verrät
Der Satz offenbart Gottes beständige Gegenwart mit dem Volk Israel. Gott schenkt Ruhe, und diese Ruhe ist verbunden mit seiner Wohnstatt in Jerusalem. Es wird eine enge Verbindung zwischen göttlicher Gegenwart und dem stabilen räumlichen Zentrum des Gottesdienstes sichtbar: Die Stadt Jerusalem wird als Ort der Gottesnähe bestätigt, und Davids Anspruch auf eine ewige Gegenwart Gottes prägt die Erwartung auf eine bleibende Ordnung.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verwandte Passagen
– Parallel zu Davids Erwartung der Ruhe zeigt Ps 132,13–14, dass der Herr erwählt hat Zion als Wohnort seines Namens, womit die göttliche Gegenwart eng mit dem Ortshandeln verknüpft ist. Bezugspunkt: Gottes Wohnung im Zentrum des Gottesdienstes.
– In 2. Samuel 7 wird die Versprechung der ewigenDynastie aufgegriffen; die Idee einer dauerhaft gegenwärtigen Herrschaft Gottes über dem Volk verbindet sich hier mit der räumlichen Beständigkeit Jerusalems. Bezugspunkt: Gottes bleibende Gegenwart als Motiv der Regierung.
– Ebenso wird die Ruhe des Volkes in Jesaja 11,6–9 als Frieden unter der göttlichen Herrschaft beschrieben, was eine langfristige Hoffnung auf Harmonie und Ordnung vermittelt.
Anwendung für heute
Die Grundbotschaft erinnert daran, dass wahre Ruhe aus einer treuen Gottesbeziehung resultiert. Wenn Gott die Gegenwart schenk, gibt er auch Ordnung in Beziehungen, Gemeindeleben und Verantwortung. Für Christen heute bedeutet dies, Gottes Gegenwart in der Gemeinde zu suchen, Frieden mit Gott und miteinander zu bewahren und auf Gottes beständige Treue zu vertrauen, auch wenn politische oder gesellschaftliche Umbrüche auftreten.
Historischer und gelehrter Blick
Historische Kommentatoren betonten, dass Davids Vertrauen in Gottes Treue nicht abstrakt bleibt, sondern Realität in der Regierungs- und Gottesdienstordnung annimmt. Die Ruhe ist eine Gabe Gottes, nicht Ergebnis menschlicher Macht. So wird die Perspektive geöffnet: Gottes Gegenwart verleiht Stabilität, nicht zuerst menschliche Planung.
Hinweis zu Zitaten aus den klassischen Gelehrten (falls verwendet): Die nachfolgenden Denkanstöße fügen sich in den Gesamtzusammenhang ein, ohne den Kern der Passage zu ändern. Wenn direkte Phrasen von Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke vorkommen, werden sie hier ausdrücklich als wörtliche Übernahmen gekennzeichnet.