Old Testament
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1 Chronik 5,23 (LUTH1912): Der halbe Stamm Manasse im Basanland
Im unmittelbaren Zusammenhang der Stammesaufteilung des Volkes Israel wird hier der Landeinzug der Kinder des halben Stammes Manasse beschrieben. Nachdem die Kriegszüge der Stämme gegen die östlichen Feinde erfolgt waren, wird vermerkt, wo dieser Stamm seinen Schranken bezog. Die Aufzählung betont, dass der Stamm Manasse über weite Flächen hinaus präsent blieb, insbesondere im Basanland sowie rund um Baal-Hermon, Senir und den Berg Hermon.
Was der Text über Gott oder den Glauben offenbart
Der Vers zeigt Gottes Treue zu seinem Volk: Manasse erhält eine beständige Siedlung in der Region, die von mächtigen Bergen und fruchtbarem Basan geprägt ist. Dieangaben über die geografische Lage erinnern daran, dass Gottes Gegenwart sich in der Geschichte der Menschen zeigt, auch in territoriale Verläufe. Die Formulierung „und ihrer waren viel“ deutet auf eine segensreiche, wachsende Gemeinschaft hin, die Gottes Fürsorge in konkreten, alltäglichen Lebensräumen erlebt.
Wichtige Worte und Bilder erklärt
Verwandte Bibelstellen
Bezugspunkte helfen, die Segens- und Siedlungsbewegung zu verstehen:
Anwendung für heute
Das Stück erinnert daran, dass Gottes Segen oft in konkreten Lebensräumen bemerkbar wird: Heimat, Region, Gemeinschaft – all das gehört zu Gottes Sorgfalt. Wer heute in einer bestimmten Gemeinde oder Region lebt, kann darauf vertrauen, dass Gottes Vollmacht und Fürsorge nicht abstrakt bleiben, sondern sich in bleibenden Strukturen zeigen: Nachbarschaft, Gemeindeleben, Großzügigkeit gegenüber den Bedürftigen. Die Worte laden dazu ein, die eigene Umgebung als einen Ort zu sehen, an dem Gottes Treue erfahrbar ist und in dem Gott den Aufbau einer wachsenden, verlässlichen Gemeinschaft fördert.
Verlässliche Zitate aus älteren Kommentaren (frei wiedergegeben):
Matthew Henry betont, dass Gott das Volk dort gesegnet, wo es seinem Führungswillen folgt, und dass die territoriale Ordnung Gottes Absicht widerspiegelt, eine stabilisierende Gemeinschaft zu schaffen. Albert Barnes hebt hervor, dass die Verteilung des Landes die Dauerhaftigkeit und das fortbestehende Erbe der Stämme zeigt. Adam Clarke verweist darauf, dass solche Beschreibungen meist die Ordnung und Sorgfalt Gottes in der Geschichte seines Volkes illustrieren. (Bemerkung: Kurze, wörtliche Zitate aus Henry, Barnes oder Clarke werden hier nur in der kurzen Form erwähnt, vollständige Zitate finden sich in ihren Originalwerken.)