Old Testament
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1 Timotheus 2:6 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, daß solches zu seiner Zeit gepredigt würde;
1 Timotheus 2:6 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
1 Timotheus 2:6 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Matthäus 20:28 (LUTH1912) »
gleichwie des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.

1 Timotheus 6:15 (LUTH1912) »
welche wird zeigen zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und HERR aller Herren.

1 Timotheus 2,6 – Der eingebungsvolle Opfercharakter und seine zeitliche Vermittlung
Hauptaussage: Der Vers betont die zentrale Heilsvermittlung durch Christus, der sich selbst für alle gegeben hat, damit zu seiner Zeit die Botschaft der Erlösung gepredigt werde. Das lenkt den Blick auf die universale Gnade Gottes, die in Jesus Christus vollständig und zeitgerecht offenbart wird.
Literarischer Kontext
Der Brief des Paulus an Timotheus adressiert Anweisungen für die Ordnung der Gemeinde und die Verkündigung des Evangeliums in einer Struktur, die Lehre, Tugend und Ordnung verbindet. In diesem Vers wird die Mission Christi als Handlung der Selbsthingabe beschrieben, die trotz der Umstände der Zeit gültig bleibt. Die Formulierung betont zwei Dinge: die Selbstgabe Christi und die Bestimmung der Zeit, in der die Botschaft gepredigt wird. Paulus verbindet hier Theologie mit der Praxis des Verkündigungsdienstes in der Gemeinde.
Theologische Bedeutung
Der Text steht in der Debatte über Soteriologie und Enthüllung: Christus hat sich „für alle“ gegeben – eine universale Offerung der Erlösung. Gleichzeitig wird die Geltung dieser Handlung an eine konkrete Zeit gebunden, in der die Verkündigung „zu seiner Zeit“ stattfinden soll. Das bedeutet: Gottes Heilshandeln ist souverän, doch es entfaltet sich gemäß einem göttlichen Zeitplan durch die Verkündigung. Die Selbsthingabe Christi ist der Grund und die Motivation für den Predigtauftrag; die Zeit des Predigers dient der Anordnung Gottes, diese Erlösungsgabe bzgl. der Menschheit zugänglich zu machen.
Verbindung zu anderen Schriftstellen
Cross-Here-Notes: Die Querverweise illustrieren, wie die frühchristliche Lehre die universale Gnade mit dem Realismus einer zeitgebundenen Heilstat verbindet.
Beziehung zu Übersetzung und Auslegung
In der LUTH1912-Übersetzung wird der sinnvolle Kern deutlich: Christus hat sich selbst gegeben „für alle“ – eine Betonung der universalen Zugänglichkeit. Die Wendung „zur Erlösung“ verweist auf den Zweck dieser Tat, nämlich Rettung. Die Passage erinnert daran, dass Evangeliumsverkündigung kein bloß theoretischer Diskurs ist, sondern eine göttlich geordnete Botschaft, deren Wirksamkeit sich in Gottes festgelegter Zeit manifestiert.
Fragen zur Besinnung
Kurzschlussfolgerung
Der Vers verbindet die personale Liebe Christi mit der missionsorientierten Verkündigung. Christus hat sich selbst gegeben, damit die Erlösung allen zugänglich werde; doch diese Gnade entfaltet sich in Gottes festgelegter Zeit durch die Verkündigung. Die Botschaft bleibt Gegenwart und Auftrag zugleich: Das Heil kommt in der Zeit, die Gott bestimmt, und durch den Ruf des Evangeliums.
Quellen und stilistische Hinweise
Verwendung verwandter Aussagen aus älteren öffentlichen Kommentaren dient der Verdeutlichung theologischer Konturen, ohne die eigentliche Textstellung zu verdrängen. Verweise auf Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke erfolgen nur in Bezug auf allgemein bekannte Formulierungen; direkte Zitate werden hier sparsam verwendet und gekennzeichnet, sofern vorhanden.
Konkrete Querverweise (Kurzform)
Römer 5,18–19; Hebräer 9,26; Johannes 3,17. Diese Stellen unterstützen das Verständnis von universaler Gnade, endgültiger Rettung durch Christus und der zeitgebundenen Offenbarung der Erlösung.