Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiChapter
2 Chronik 1 2 Chronik 2 2 Chronik 3 2 Chronik 4 2 Chronik 5 2 Chronik 6 2 Chronik 7 2 Chronik 8 2 Chronik 9 2 Chronik 10 2 Chronik 11 2 Chronik 12 2 Chronik 13 2 Chronik 14 2 Chronik 15 2 Chronik 16 2 Chronik 17 2 Chronik 18 2 Chronik 19 2 Chronik 20 2 Chronik 21 2 Chronik 22 2 Chronik 23 2 Chronik 24 2 Chronik 25 2 Chronik 26 2 Chronik 27 2 Chronik 28 2 Chronik 29 2 Chronik 30 2 Chronik 31 2 Chronik 32 2 Chronik 33 2 Chronik 34 2 Chronik 35 2 Chronik 36Verse
2 Chronik 4:1 2 Chronik 4:2 2 Chronik 4:3 2 Chronik 4:4 2 Chronik 4:5 2 Chronik 4:6 2 Chronik 4:7 2 Chronik 4:8 2 Chronik 4:9 2 Chronik 4:10 2 Chronik 4:11 2 Chronik 4:12 2 Chronik 4:13 2 Chronik 4:14 2 Chronik 4:15 2 Chronik 4:16 2 Chronik 4:17 2 Chronik 4:18 2 Chronik 4:19 2 Chronik 4:20 2 Chronik 4:21 2 Chronik 4:22



2. Chronik 4:1 (LUTH1912) – Der eherne Altar in der Stiftshütte
Der Text gehört zum Abschluss der Bauaufträge Salomos: Der König vollendete die Stiftshütte und ordnete den Dienst in den Opferstätten. Das Versmaß beschreibt den Altar, der für die tierischen Opfer verwendet wurde – ein zentrales Symbol des Gottesdienstes, der Gemeinschaft mit Gott durch Blutschuld und Sündopfer ermöglicht. Die Maße zeigen Größe, Ernst und Ordnung im kultischen Leben Israels.
Zentrale Bedeutung
Der eherne Altar misst 20 Ellen lang, 20 Ellen breit und 10 Ellen hoch. Solche präzisen Maße bezeugen eine ausgereifte Baukunst und eine klare liturgische Ordnung. Er dient als Ort der Sühne und des Opferdienstes, wo das Blut für Vergebung vergossen wird und der Gläubige in symbolischer Weise vor Gott tritt.
Zwei bis drei zentrale Themen
Verwandte Passagen
Bezüge, die ähnliche theologische Linien ziehen, sind hilfreich, um die Funktion des Altars zu verstehen:
Hinweis: Die exakten Wortlaute der Querverweise werden hier nicht zitiert, sondern dienen der inhaltlichen Orientierung.
Praktische Reflexion
Für den Leser heute bedeutet der eherne Altar, dass Gottesdienst mehr ist als Privatsache – er braucht Ordnung, Hingabe und eine klare Richtung, die zu wahrer Gemeinschaft mit Gott führt. Das Alte Testament betont dabei auch die Notwendigkeit eines Herzens, das sich vor Gott demütig verhält, nicht nur äußerliche Riten ausübt.
Kurzzusammenfassung
Der Text präsentiert den endlich gestalteten, ehrfurchtsvollen Opferplatz des Tempels: ein gut gemessener, funktionaler Altar, der die Ordnung des Gottesdienstes widerspiegelt und auf die Sühne durch Opfer hinweist. Zusammen mit anderen Mitteldingern des Tempelbaus verdeutlicht er, wie Gottes Gegenwart durch gerechte Struktur und rituelle Heiligung zugänglich wird.
Quellenhinweis zu klassischen Kommentatoren (Auszüge inhaltlich, keine vollständigen Zitate): Matthew Henry betont die Ordnung in Gottesdienst und die Bedeutung der Opfer als Zeichen der Sühne. Albert Barnes hebt die symbolische Rolle des Altars als Ort der Anbetung und Gemeinschaft mit Gott hervor. Adam Clarke ergänzt die Betonung auf die Heiligung durch rituelle Gestaltung im Tempelbau. Zusätzlich kann eine weitere frühneuzeitliche, öffentlich zugängliche Kommentarlage helfen, die Bedeutung von Gottesdienstordnung zu illustrieren, ohne dogmatische Vertiefungen zu übernehmen.