Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiVerse
2 Samuel 3:1 2 Samuel 3:2 2 Samuel 3:3 2 Samuel 3:4 2 Samuel 3:5 2 Samuel 3:6 2 Samuel 3:7 2 Samuel 3:8 2 Samuel 3:9 2 Samuel 3:10 2 Samuel 3:11 2 Samuel 3:12 2 Samuel 3:13 2 Samuel 3:14 2 Samuel 3:15 2 Samuel 3:16 2 Samuel 3:17 2 Samuel 3:18 2 Samuel 3:19 2 Samuel 3:20 2 Samuel 3:21 2 Samuel 3:22 2 Samuel 3:23 2 Samuel 3:24 2 Samuel 3:25 2 Samuel 3:26 2 Samuel 3:27 2 Samuel 3:28 2 Samuel 3:29 2 Samuel 3:30 2 Samuel 3:31 2 Samuel 3:32 2 Samuel 3:33 2 Samuel 3:34 2 Samuel 3:35 2 Samuel 3:36 2 Samuel 3:37 2 Samuel 3:38 2 Samuel 3:39
2. Samuel 3:5 – Bedeutung und Kontext (LUTH1912)
Was der Vers aussagt: Der sechste Sohn Davids, Jetheram, = Jetheram, Sohn von Egla, Davids Gemahlin, wurde geboren; Davids Kinder in Hebron zählen sich hier in der Zeit der Verfolgung und politischen Neuordnung zusammen.
Hintergrund und Einordnung
Der Vers gehört zu einer Aufzählung Davids Kinder durch seine verschiedenen Gemälinnen in der Zeit, als er noch König in Hebron war, bevor er König in Jerusalem wurde. Die Nennung der Kinder dient der Festhaltung der dynastischen Linie Davids und der familiären Verhältnisse in einer Zeit politischer Wirrungen und Bündnisse. In der hebräischen Textgestalt wird deutlich, dass diese Aufzählung der Söhne Davids eine nüchterne genealogische Meldung ist, keine theologische Aussage über deren Rolle.
Interpretationsbeobachtungen
• Die Formulierung hebt hervor, dass Jetheram der sechste Sohn ist. Dies unterstreicht die langsame, aber fortlaufende Erweiterung Davids Haus trotz Konflikten.
• Egla als Davids Ehefrau wird hier als Mutter genannt; der Text betont Davids gesellschaftliche Vielfalt an Gemahlinnen und deren Nachkommenschaft, ohne Wertung vorzunehmen.
• Die Erwähnung „zu Hebron“ datiert die Geburt in die frühe Königseinsetzung Davids, als Hebron noch die zentrale Machtbasis war; später verschiebt sich Davids Zentrum nach Jerusalem.
Thematische Überschrift
Verknüpfte Stellen und Anmerkungen
• 2 Samuel 3:2–5 – Reihe weiterer Söhne Davids mit verschiedenen Müttern; zeigt die Vielfalt der königlichen Familie und die politische Realität. Das erinnert an Gottes Planung trotz menschlicher Fehler, dass Davids Linie fortbesteht.
• 1 Chronicles 3:2–5 – Parallelbericht über Davids Kinder; bietet eine komplementäre genealogische Einordnung und bestätigt die Namen und Zugehörigkeiten der Söhne.
• 2 Samuel 5:5 – Davids Königsherrschaft in Jerusalem, Verlauf der Dynastie und der Bedeutung der genealogischen Aufzählung als Bezugspunkt für Königtum und Verheißung.
Kurzgehaltener praktischer Bezug
Die Stelle erinnert daran, dass Gottes Verheißungen oft durch menschliche Unvollkommenheiten hindurch hindurch wirken. Geduld mit dem familiären oder politischen Prozess, Vertrauen auf Gottes Leitung, auch wenn die Situation komplex erscheint.
Quellenhafte Stilhinweise (aus den klassischen Kommentatoren, in der Art der Luth1912-Überlieferung): Matthew Henry betont die genealogische Ordnung als Zeichen göttlicher Bestimmung; Albert Barnes hebt die Vielfalt der Mutterschaften als Teil der königlichen Geschichte hervor; Adam Clarke verweist auf die historische Dynamik Hebrons als frühere Hauptstadt.
Zitate von frühen Kommentatoren (nur wenn vorhanden): Hinweis: Es liegen üblicherweise direkte Zitate aus Henry, Barnes oder Clarke zu einzelnen Versen vor; in dieser kurzen Passage des Kommentars wird der Inhalt sinngemäß wiedergegeben, ohne wörtliche Langzitate wiederzugeben.