Old Testament
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Amos 9:13 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß man zugleich ackern und ernten und zugleich keltern und säen wird; und die Berge werden von süßem Wein triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein.
Amos 9:13 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Amos 9:13 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Joel 3:18 (LUTH1912) »
4:18 Zur selben Zeit werden die Berge von süßem Wein triefen und die Hügel von Milch fließen, und alle Bäche in Juda werden voll Wasser gehen; und wird eine Quelle vom Hause des HERRN herausgehen, die wird das Tal Sittim wässern.

Levitikus 26:5 (LUTH1912) »
und die Dreschzeit soll reichen bis zur Weinernte, und die Weinernte bis zur Zeit der Saat; und sollt Brots die Fülle haben und sollt sicher in eurem Lande wohnen.

Jesaja 55:13 (LUTH1912) »
Es sollen Tannen für Hecken wachsen und Myrten für Dornen; und dem HERRN soll ein Name und ewiges Zeichen sein, das nicht ausgerottet werde.
Amos 9,13 – Überblick und Bedeutung
Zentrale Aussage: Zur Zeit der Ordnung Gottes wird niemand mehr von Not und Nachfrage gepeinigt; Eröffnet ist eine Fülle, in der gleichzeitig gearbeitet, geerntet, gekeltert und gesät wird. Die Erde liefert überreich, Berge und Hügel sind von süßem Wein erfüllt.
Hintergrund und Zusammenhang
Amos richtet sich an das Nordreich Israel in einer Zeit relativer wirtschaftlicher Stabilität, doch seine Botschaft betont die kommende Umkehr Gottes: Gottes Gericht wird nicht enden, sondern innerlich verwandeln. Die Prophetie des Kapitels 9 schließt mit einer Vision der künftigen Erntezeit, in der sich Fruchtbarkeit und Frieden über das ganze Land legen.
Interpretative Beobachtungen
Thematische Gliederung
Verknüpfte Schriftstellen
• Jesaja 30,23–24: Von Segnungen im Land, das Gott wiederherstellt; der Boden wird fruchtbar, die Ernte wird reich. Hinweis auf göttliche Wiederherstellung und Versorgung.
• Joel 3,18: In den letzten Tagen fließen Wasseroutlets aus dem Tempel; Segen breitet sich vom Zentrum hinaus bis an die Grenzen. Veranschaulicht eine umfassende gnadenvollkommende Zeit.
• Lukas 6,38: Gebt, so wird gegeben; eine ähnliche Logik des Überflusses, der Gottes gute Ordnung widerspiegelt.
Praktischer Abschluss
Für heute bedeutet Amos 9,13, dass Gottes Zukunftsplan nicht nur kosmischeor archaische Vorhersage ist, sondern eine Einladung, in Gegenwart und Alltag auf Gottes treue Verheißung zu vertrauen: In der Gemeinschaft mit Gott lebt man in dem Bewusstsein, dass zukünftige Fülle bereits in Gottes guter Ordnung angelegt ist. Arbeits- und Lebensrhythmen können geprägt sein von Vertrauen auf Gottes Versorgung, nicht von Angst vor Mangel.
Quellenhinweise zu frühen Kommentaren
Zusammenfassende Einsichten basieren auf klassischen Auslegungen öffentlicher Domain-Kommentatoren. Wenn passende kurze Zitate erscheinen (von Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke), werden sie hier nur in Knappheit wiedergegeben.
Kurze Bezugspunkte: Matthew Henry betont die göttliche Souveränität über Natur und Ernte; Albert Barnes hebt den freigebigen Charakter der kommenden Zeit hervor; Adam Clarke verweist auf die Vollendung von Gottes Verheißungen in der messianischen Ära. (Nur kurze, wörtliche Auszüge, falls vorhanden.)