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Daniel 1:21 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und Daniel erlebte das erste Jahr des König Kores.
Daniel 1:21 Vers-für-Vers-Kommentar
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Daniel 1:21 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Daniel 6:28 (LUTH1912) »
Und Daniel ward gewaltig im Königreich des Darius und auch im Königreich des Kores, des Persers.

Daniel 10:1 (LUTH1912) »
Im dritten Jahr des Königs Kores aus Persien ward dem Daniel, der Beltsazar heißt, etwas offenbart, das gewiß ist und von großen Sachen; und er merkte darauf und verstand das Gesicht wohl.
Daniel 1:21 – Der Anfang des Danielerzählzyklus im Lutherschen Verständnis
Hauptaussage: Daniel bleibt trotz fremder Einflüsse und königlicher Ordnung hinein in die spätere Geschichte ein standhafter Zeuge Gottes. Die Formulierung „Und Daniel erlebte das erste Jahr des Königs Kores“ markiert den Anfang einer langen, beharrlichen Treue, die Daniel durch Zeitläufe und Machtwechsel trägt.
Literarischer Kontext
Im Kapitel 1 wird Daniel in Babylon als junger Jude in Ausbildung und Dienstsetzung vorgestellt. Der Bericht betont seine unverbrüchliche Treue zum Gesetz Gottes, während er gleichzeitig klug und respektvoll mit den Herrschern umgeht. Die Wendung, dass Daniel das erste Jahr des Königs Kores erlebte, setzt den zeitlichen Rahmen und beendet die Einleitungsphase, die Daniel als Hauptfigur etabliert. Diese Festlegung dient auch als Schlüssel, um Daniels spätere Interaktionen – Weisheit, Deutung von Träumen, Standpunkte vor König Nebukadnezar – in einen historischen Fluss zu setzen.
Theologische Bedeutung
Daniel bleibt im Ausland, doch seine Identität als Gottes Diener bleibt unverändert. Der Ausdruck des ersten Jahres des Königs Kores symbolisiert Gottes Beständigkeit in einer fremden Welt: Trotz Zwangskultur, Bildungseinrichtungen am Hof und literarischer Nebelbilder bleibt Gottes Treue bestehen. Die Passage legt den Grundstein für Daniels Visionen und Einsichten, die in den kommenden Kapiteln sichtbar werden. Es ist eine stille Botschaft: Gottes Uhr läuft auch in der Geschichte der Heidenvölker, und sein Wort wirkt, ohne an Staub und Zeit zu verlieren.
Beiträge aus historischen Kommentaren (aus öffentlich zugänglichen Quellen)
Nach älteren, öffentlich zugänglichen Kommentaren wird Daniel oft als Muster für Weisheit unter Druck gesehen. Matthew Henry betont, dass Daniels Weisheit und Gottesfurcht im Vordergrund stehen, auch wenn die äußeren Umstände unsicher scheinen. Albert Barnes hebt die Betonung auf Treue und Gottesfurcht trotz der königlichen Umgebung hervor. Adam Clarke ergänzt, dass Daniels Standhaftigkeit durch Gottes Gnade ermöglicht wird und dass die Chronologie der Ereignisse die Identität des jungen Mannes in eine fortlaufende Geschichte setzt.
Kurze Querverbindungen
Fragen zur persönlichen Reflexion
Zusammenfassung und Schlussgedanke
Daniel 1:21 markiert mehr als eine Zeitempfehlung; es ist der Start einer Konsequenz: Gottes Treue wirkt durch Daniel hindurch, auch in einer feindlichen Kultur. Die frühen Verse legen die Grundstimmung fest, in der Daniels Weisheit, Gottesfurcht und Integrität zu einer langfristigen Errettungs- und Warnbotschaft sich entfalten. So beginnt ein Motiv der Silhouette Gottes in einer fremden Hauptstadt – uns als Lesern eine Einladung, in unserer eigenen Umgebung treu zu bleiben.