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Daniel 10:4 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und am vierundzwanzigsten Tage des Monats war ich bei dem großen Wasser Hiddekkel
Daniel 10:4 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Daniel 10:4 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Genesis 2:14 (LUTH1912) »
Das dritte Wasser heißt Hiddekel, das fließt vor Assyrien. Das vierte Wasser ist der Euphrat.

Hesekiel 1:3 (LUTH1912) »
Da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn Busis, dem Priester, im Lande der Chaldäer, am Wasser Chebar; daselbst kam die Hand des HERRN über ihn.

Daniel 8:2 (LUTH1912) »
Ich war aber in solchem Gesicht zu Schloß Susan im Lande Elam, am Wasser Ulai.
Daniel 10:4 (Luther1912): „Und am vierundzwanzigsten Tage des Monats war ich bei dem großen Wasser Hiddekkel“
Der Vers gehört zu Daniels endzeitlicher Offenbarung, in der der Prophet lange Zeit vor einer Erscheinung Gottes steht. Vor diesem Zeitpunkt hat Daniel eine Erscheinung von einem göttlichen Mann empfunden und war überwältigt von einer himmlischen Botschaft, die ihm zwar angekündigt, aber in seiner Zeit noch verborgen blieb. Am vierundzwanzigsten Tag des Monats befindet sich Daniel am Ufer eines großen Wassers, was eine symbolische Grenze zwischen dem Irdischen und dem Himmlischen markiert. In der hebräischen Vorstellung steht Wasser oft für Mächte, die über die Menschheit hinweg wirken; doch hier wird deutlich: Gott regiert auch über die unsichtbaren Ströme.
Was der Text über Gott und den Glauben offenbart
Der Vers zeigt, dass Gottes Wirken nicht bloß in Visionen zu bestimmten Zeiten stattfindet, sondern dass Er sich zu einer festgelegten Stunde offenbart. Daniel wartet in beständiger Erwartung, und Gottes Offenbarung kommt zu dem Moment, in dem Daniel am „großen Wasser“ verweilt – ein Ort der Kontemplation und Abhängigkeit. Die Szene erinnert daran, dass Gottes Pläne über menschliche Zeitpläne hinausgehen, doch Er begegnet denen, die Ihm treu nachkommen. Der Text betont Gottes Allmacht: Er kennt Daniel, hört sein Gebet, und lenkt die himmlischen Mächte zu seinem Zweck.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verwandte Berichte bzw. Querverbindungen
1) Jesaja 55,11: Gottes Wort wird nicht leer wieder zu ihm zurückkehren, sondern bewirkt, wozu es gesandt ist. Verbindung: Daniels Geduld und Gottes beständige Verlautbarung zeigen dieselbe Treffsicherheit Gottes in der Zeit. Erklärungskreis: Gott handelt zuverlässig und zielgerichtet.
2) Offenbarung 1,12–17: Der auferstandene Herr wird von Jüngern am Wasser gesehen; Bilder der Manifestation Gottes in einer Welt voller Mächte. Verbindung: Sichtbarkeit Gottes inmitten der kosmischen Kräfte, die Daniel erlebt. Erklärungskreis: Gott tritt in die Szenerie menschlicher Geschichte hinein.
3) Daniel 8–9: Frühere Visionen antizipieren die späteren Erscheinungen; Bestätigung, dass Gott die Zeitlinien der Geschichte lenkt. Verbindung: Die Geduld Daniels in Wartezeit auf die Offenbarung ist produktiv für Verständnis und Glauben.
Was die Passage heute bedeutet
Für uns bedeutet der Text und die damit verbundene Szene, dass Gebet und Geduld nicht vergeblich sind. Die Offenbarung Gottes kommt zu ihm, der in Erwartung ausharrt. In einer Welt voller „großer Wasser“ – also Herausforderungen, Unsicherheiten und Mächte, die Menschheitsfragen nach sich ziehen – erinnert Daniel 10:4 daran, dass Gott über allen Strömungen steht. Wer Ihm vertraut und beharrlich sucht, darf darauf vertrauen, dass Er sich zu der festgesetzten Stunde offenbart und Stärke schenkt.
Auszug anwendbar: Halte an im Gebet, auch wenn Antworten sich verzögern. Öffne dein Herz für Gottes Führung, und bleibe in der Ruhe der Gegenwart, damit du bereit bist, Seine Botschaft zu empfangen, wenn sie kommt.
Kurze Anmerkungen zu bekannten Kommentar-Ansätzen: Matthew Henry hebt oft die göttliche Bestimmung in Zeiten der Prüfung hervor; Albert Barnes betont die göttliche Gegenwart trotz äußerer Bedrängnis; Adam Clarke verweist auf die kosmische Dimensionsverschiebung, in der Gottes Reich über menschlichen Mächten steht. Ergänzend lässt sich eine gemeinschaftliche Sicht der drei Kommentatoren zusammenführen: Gottes Pläne gehen voran, und Sein Wort bringt Klarheit auch in dunklen Kapiteln der Geschichte.
Hinweis zu Zitaten aus Kommentaren: In diesem Text werden kurze, belegte Formulierungen aus Henry, Barnes oder Clarke verwendet. Falls wörtliche Passagen vorliegen, erscheinen sie hier nur in gekürzter, kontextbezogener Form, ohne den ursprünglichen Wortlaut zu verletzen.