Old Testament
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Epheser 3:18 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
auf daß ihr begreifen möget mit allen Heiligen, welches da sei die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe;
Epheser 3:18 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Epheser 3:18 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Psalm 103:11 (LUTH1912) »
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, läßt er seine Gnade walten über die, so ihn fürchten.

Hiob 11:7 (LUTH1912) »
Meinst du, daß du wissest, was Gott weiß, und wollest es so vollkommen treffen wie der Allmächtige?

Psalm 103:17 (LUTH1912) »
Die Gnade aber des HERRN währet von Ewigkeit zu Ewigkeit über die, so ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind
Epheser 3,18 (LUTH1912): Die Breite, Länge, Tiefe und Höhe der Liebe
In Epheser 3,18 setzt der apostolische Hinweis Paulus’ auf das Mysterium der Liebe Gottes fort. Er betont, dass Christen begreifen sollen, wie gewaltig und umfassend die Liebe Christi ist – eine Erkenntnis, die über das bloße Verstehen von Lehre hinausgeht. Der Vers steht im Heimathaus des Gebets, im Abschnitt, der die Offenbarung von Gottes Liebe und ihr Wirken in der Gemeinde erläutert. Paulus wendet sich an die Gläubigen, damit sie in der Gemeinschaft der Heiligen die ungeheure Ausdehnung dieser Liebe erfassen.
Der Ausdruck „Breite und Länge und Tiefe und Höhe“ steht nicht wie eine räumliche Formel im Raum, sondern dient als Bild für die unermessliche Reichweite von Gottes Liebe. Die Breite verweist auf die Universität der Gnade – dass sie allen Völkern und allen Gläubigen offensteht. Die Länge und Tiefe zeigen die beständige, vertikale und horizontale Beständigkeit der Liebe, die vom Anfang bis zum Ende der Zeit reicht. Die Höhe schließlich markiert die Erhebung der Gläubigen in die göttliche Gegenwart durch Christus. In dieser Ganzheit wird die Liebe nicht als flüchtige Emotion, sondern als vollkommene, rettende Struktur sichtbar, die alles durchdringt und trägt.
– Kolosser 1,19–20: Die Fülle Gottes in Christus, durch den Versöhnungsweg der Liebe. „damit er in allem sich selbst verherrliche“ (Anknüpfung an die kosmische Perspektive der Liebe).
– Römer 8,38–39: Nichts kann uns von der Liebe Gottes in Christus Jesus scheiden; eine similar expansive Aussicht der Liebe.
– Johannes 3,16: Die grundlegende Motivation und Quelle dieser Liebe – Gott hat die Welt lieb gehabt.
Christen sollten sich bewusst auf die gegenwärtige Gegenwart der Liebe Gottes ausrichten, um im Alltag geduldig, friedfertig und barmherzig zu handeln. Die Länge der Liebe erinnert daran, dass Geduld und Treue in Beziehungen, Mission und Gemeinde lebenslang gelten. Die Breite fordert Offenheit gegenüber Menschen verschiedenster Herkunft. Die Tiefe ruft zu einer hinschauenden Demut, die eigene Grenzen erkennt. Die Höhe hebt uns aus dem Selbstzweck in die Gemeinschaft mit Gott hinein.
Die Liebe Christi übersteigt menschliches Vorstellungsvermögen miteinander verbundener Wahrheit. Wer diese Breite, Länge, Tiefe und Höhe begreift, erlebt eine Gottesnähe, die die Seele stärkt und den Blick auf das Ewige richtet.
Zusammenfassend eröffnet der Vers die Hoffnung, dass Gottes Liebe weder begrenzt noch fragil ist, sondern die ganze Schöpfung durchzieht. Möge die Gemeinschaft der Gläubigen tiefer erkennen, was es bedeutet, in der Liebe Christi verwurzelt und gegründet zu sein.
Bezugspunkt: Matthew Henry, Albert Barnes, Adam Clarke – deren früher Kommentare beleuchten die Bildsprache der Ausdehnung der Liebe Gottes und ihre praktische Auswirkung auf Glaubensleben und Gemeinde. Erwähnte prägnante Formulierungen aus Henry, Barnes oder Clarke werden hier sparsam herangezogen, um die natürliche Lesart zu unterstützen, ohne den Text zu übernehmen.
Empfinden und Begreifen der göttlichen Liebe ist kein einmaliger Abschluss, sondern ein wandelnder Blick, der die Gläubigen in der Nachfolge stärkt und die Gemeinschaft in Christus festigt.