Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiChapter
Hesekiel 1 Hesekiel 2 Hesekiel 3 Hesekiel 4 Hesekiel 5 Hesekiel 6 Hesekiel 7 Hesekiel 8 Hesekiel 9 Hesekiel 10 Hesekiel 11 Hesekiel 12 Hesekiel 13 Hesekiel 14 Hesekiel 15 Hesekiel 16 Hesekiel 17 Hesekiel 18 Hesekiel 19 Hesekiel 20 Hesekiel 21 Hesekiel 22 Hesekiel 23 Hesekiel 24 Hesekiel 25 Hesekiel 26 Hesekiel 27 Hesekiel 28 Hesekiel 29 Hesekiel 30 Hesekiel 31 Hesekiel 32 Hesekiel 33 Hesekiel 34 Hesekiel 35 Hesekiel 36 Hesekiel 37 Hesekiel 38 Hesekiel 39 Hesekiel 40 Hesekiel 41 Hesekiel 42 Hesekiel 43 Hesekiel 44 Hesekiel 45 Hesekiel 46 Hesekiel 47 Hesekiel 48Verse
Hesekiel 29:1 Hesekiel 29:2 Hesekiel 29:3 Hesekiel 29:4 Hesekiel 29:5 Hesekiel 29:6 Hesekiel 29:7 Hesekiel 29:8 Hesekiel 29:9 Hesekiel 29:10 Hesekiel 29:11 Hesekiel 29:12 Hesekiel 29:13 Hesekiel 29:14 Hesekiel 29:15 Hesekiel 29:16 Hesekiel 29:17 Hesekiel 29:18 Hesekiel 29:19 Hesekiel 29:20 Hesekiel 29:21



Hesekiel 29:1 (LUTH1912) – Das Datum des Prophetenrus
„Im zehnten Jahr, am zwölften Tage des zehnten Monats, geschah des HERRN Wort zu mir und sprach:“
Das unmittelbare Setting
Hesekiel richtet sich an einen Zeitraum, der in der prophetischen Chronologie eine neue Phase markiert. Der Ruf beginnt mit einer präzisen Datumsangabe: das zehnte Jahr, der zwölfte Tag des zehnten Monats. Diese nüchterne Angabe erinnert daran, dass Gottes Wort nicht zufällig, sondern in einer bestimmten Ordnung der Geschichte zu ergehen pflegt. Hesekiel war im Exil am Fluss Kebar, ihm wird hier erneut eine göttliche Botschaft zuteil, die oft nachfolgende Gerichtsurteile oder Erbärmlichkeit Israels ankündigt. Die Formel „des HERRN Wort zu mir“ betont die persönliche Offenbarung: Nicht eine menschliche Idee, sondern göttliche Offenbarung bestimmt die Prophetie.
Was der Vers über Gott und Glauben offenbart
Gott spricht als der Handelnde, der die Geschichte lenkt und zu Hesekiel spricht, um Sein Gericht oder Seine Rettung anzukündigen. Die Zeitangabe zeigt, dass Gott in der Chronologie der Welt wirkt und sich an festgesetzte Zeiten hält. Das Wörtliche „sprach“ signalisiert Autorität und Klarheit; Gottes Wort trifft den Propheten, trifft das Herz des Volkes und legt den Maßstab für kommende Ereignisse fest. Der Vers eröffnet eine Rede, die sowohl gerichtsgerichtet als auch leitend sein kann: Gottes Wort bringt Orientierung auch in einer scheinbar hoffnungslosen Situation des Exils.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verwandte Passagen
Im Hesekielbuch ziehen sich wiederkehrende Themen durch: Gottes Wort, das Gericht ankündigt, aber auch die Hoffnung auf Wiederherstellung. Cross-Referenzen, die dieses Muster illustrieren, könnten sein:
Diese Querverweise illustrieren: Gottes Wort arbeitet in der Zeit, ruft zu Reaktion auf und leitet das Volk durch Prüfung hindurch.
Anwendung für heute
Auch heute erinnert uns der erste Vers Hesekiels daran, dass Gottes Wort zeitgebunden wirkt und eine klare Richtung gibt – nicht lediglich als abstrakte Idee, sondern als lebendigeweisung für das Handeln. In schwierigen Lebenslagen kann man sich auf die Zuverlässigkeit Gottes verlassen: Sein Wort trifft uns dort, wo wir stehen, ruft zur Umkehr und bietet Orientierung. Die Aufmerksamkeit auf das Datum mag historisch klingen, doch der Grundsatz bleibt: Gottes Wort ordnet die Zeit, prüft das Herz und ruft zur Treue.
Zusammenfassende Einsicht
Der Vers öffnet Hesekiels Buch mit einer festen Datumsangabe und der Klarheit: Gott spricht. Der Text lehrt, dass göttliche Offenbarung nicht zufällig erfolgt, sondern in einer göttlichen Chronologie verankert ist und zugleich eine Antwort des Menschen erfordert. Die Verbindung zu verwandten Stellen unterstreicht, dass Gottes Wort sowohl Gericht als auch Rettung, Prüfung und Hoffnung über die Zeit hinweg zu tragen hat.
Hinweis zu geäußerten Auszügen aus früheren Kommentaren: Verwendete Formulierungen aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke werden sparsam und gegebenenfalls wörtlich zitiert, sofern verfügbar. In diesem Text sind keine direkten wörtlichen Zitate aus diesen Kommentatoren enthalten, sondern deren allgemein bekannte Blickrichtungen in die synthese eingeflossen.