Old Testament
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Esra 1:6 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und alle, die um sie her waren, stärkten ihre Hände mit silbernem und goldenem Geräte, mit Gut und Vieh und Kleinoden, außer dem, Was sie freiwillig gaben.
Esra 1:6 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Esra 1:6 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Esra 7:15 (LUTH1912) »
und hinzubringen Silber und Gold, das der König und seine Ratsherren freiwillig geben dem Gott Israels, des Wohnung zu Jerusalem ist,

Esra 1:4 (LUTH1912) »
Und wer noch übrig ist an allen Orten, da der Fremdling ist, dem sollen helfen die Leute seines Orts mit Silber und Gold, Gut und Vieh, außer dem, was sie aus freiem Willen geben zum Hause Gottes zu Jerusalem.

Esra 8:33 (LUTH1912) »
Aber am vierten Tage wurden dargewogen das Silber und Gold und die Gefäße ins Haus unsres Gottes unter die Hand des Priesters Meremoth, des Sohnes Urias, und mit ihm Eleasar, dem Sohn Pinehas, und mit ihnen Josabad, dem Sohn Jesuas, und Noadja, dem Sohn Binnuis, den Leviten,
Esra 1,6 (LUTH1912): Die Bereitschaft derjenigen, die um den Plan Gottes bemüht sind
Historisch steht Esra 1 am Anfang der Rückkehr aus dem Exil unter Zerubbabel, Jeremia und Jesaia. König Kyrus gibt den Befehl, die Jerusalem-Tempelwächter und den Tempeldienst wiederherzustellen. In diesem Vers berichten die an Rückkehr Beteiligten, wie der Leihverkehr für Tempelgerät, Geräte und Vieh organisiert wird. Die Menschen legen nicht nur ihr Material vor, sondern stärken einander auch im Geiste der freiwilligen Großzügigkeit. Die Formulierung betont, dass sowohl Silber- und Goldgeräte als auch Utensilien, Vieh und Kleinodien bereitwillig gegeben werden, zusätzlich zu dem, was sie freiwillig spendeten. Der Fokus liegt auf der Bereitschaft der Gemeinde, Gottes Haus wiederaufzubauen.
Kernbedeutung
Esra 1,6 zeigt eine solidarische Haltung der Rückkehrer: Unterstützen, was Gott vorhat, durch konkrete Güter und Spenden. Diejenigen, die um die Rückkehr herum wohnen, stärken die Truppe durch materielle Beiträge und ermutigende Gemeinschaft. Wichtig ist, dass es nicht nur Pflicht war, sondern eine Freiwilligkeit, die aus Ehrfurcht vor dem Gottesdienst heraus geschieht. Die Verse verdeutlichen die Bedeutung von Gemeinschaftsbeteiligung am Gottesdienstaufbau und an der Wiederherstellung des Tempels als kollektives Vorbild des Glaubens.
Zentrale Themen
Verwandte Passagen
• 2. Chronik 36,23-23: Königliche Erlaubnis und Unterstützung für den Tempelbau erinnern an dieselbe spirituelle Dynamik von Gottes Vorhaben und menschlicher Mithilfe. Hinweis: nicht wörtlich aus dem Text zitiert
• Haggai 1,4-8: Betonung der Priorität des Tempelbaus und der Bereitschaft des Volkes, den richtigen Fokus zu setzen. Hinweis: knüpft an Bereitschaft zur Unterstützung an
• Nehemia 2,17-18: Mut und Beschluss, die Mauer zu erneuern, getragen von Gemeinschaft und Spendenbereitschaft.
Praktische Überlegung
Dieses Versbild erinnert daran, dass Gottes Vorhaben oft die Kooperation vieler Gläubiger erfordert. Wenn Gemeinschaft sich zu Gottes Werk verpflichtet, zeigt sich echte Würdigkeit durch materielle Bereitschaft, Unterstützung und gegenseitige Ermutigung. Die Betonung auf „außer dem, Was sie freiwillig gaben“ unterstreicht: Es geht um eine offene, aus dem Herzen kommende Hingabe, nicht nur um verordnete Pflicht.
Kurze Abschlussbetrachtung
Die Verse zeigen, dass der Wiederaufbau des Tempels kein isoliertes Vorhaben einzelner war, sondern ein gemeinschaftliches Unterfangen, das durch großzügige Spenden, materielle Hilfe und gestärkte Hände getragen wird. Es erinnert daran, wie Gott die Bereitschaft des Volkes nutzt, um seine Gemeinde zu stärken und zu erneuern.
Quellenhinweise auf klassische Kommentatoren
Hinweis: Der Text folgt inhaltlich einer syntheseartigen Einordnung von klassischen Pauluskommentaren; wörtliche Zitate aus Matthäus Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke werden nur dann genannt, wenn sie klar belegt sind. Soweit vorhanden, wurden zentrale Formulierungen dieser Kommentatoren berücksichtigt, ohne wörtliche Textpassagen zu übernehmen.
Kurze Querverweise
• 2. Chronik 36,22–23 – Gottes Wort ruft zu Neubeginn und Gottes Großtat; die Rückkehr wird durch göttliche Ordnung ermöglicht.
• Haggai 1,2–4 – Priorität des Tempelbaus wird betont; äußere Orientierung folgt der geistigen Ausrichtung des Volkes.
• Nehemia 2,17–18 – Eine gemeinsame Entscheidung und der Mut zum Wiederaufbau prägen die spätere Erneuerung.