Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiEsra 3:2 Kommentar zum Bibelvers
Esra 3:2 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und es machte sich auf Jesua, der Sohn Jozadaks, und seine Brüder, die Priester, und Serubabel, der Sohn Sealthiels, und seine Brüder und bauten den Altar des Gottes Israels, Brandopfer darauf zu opfern, wie es geschrieben steht im Gesetz Mose's, des Mannes Gottes,
Esra 3:2 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Esra 3:2 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Lukas 3:27 (LUTH1912) »
der war ein Sohn Johanans, der war ein Sohn Resas, der war ein Sohn Serubabels, der war ein Sohn Sealthiels, der war ein Sohn Neris,

Haggai 1:1 (LUTH1912) »
Im zweiten Jahr des Königs Darius, im sechsten Monat, am ersten Tage des Monats, geschah des HERRN Wort durch den Propheten Haggai zu Serubabel, dem Sohn Sealthiels, dem Fürsten Juda's, und zu Josua, dem Sohn Jozadaks, dem Hohenpriester, und sprach:

Warum dieser Vers wichtig ist
Esra 3,2 markiert den Neubeginn des Gottesdienstes nach der Rückkehr aus dem Exil und hebt hervor, wie Gottes Volk unter Führung von Jesua (Jozadaks Sohn) und Serubabel (Sälụthiels Sohn) den Altar des Gottes Israels errichtet. Der Text betont die zentrale Orientierung am Gesetz Mose und die Priorität des Gottesdienstes als Grundlage für den Gemeinschaftsleben. Ohne den Aufbau des Altars kann der Gottesdienst nicht in Würde und Ordnung stattfinden – Symbol einer erneuerten Beziehung zu Gott und eines gemeinsamen Bundes.
Der ursprüngliche Kontext
Nach der babylonischen Gefangenschaft kehrte eine kleine Gruppe Juden nach Jerusalem zurück. Ihre erste Aufgabe bestand darin, den Altar wieder aufzustellen, um Opfersystem und Gottesdienstordnung zu reaktivieren, bevor der Tempel neu aufgebaut wurde. Der Vers benennt die führenden Personen: Jesua, der Hohepriester, und Serubabel, der politische Führer. Ihre Brüder, die Priester, helfen beim Aufbau. Diese Handlungen folgen der Anweisung aus dem Gesetz Mose, das eine verbindliche Orientierung für Gottesdienst und Reinheitsvorschriften gab.
Zentrale Botschaft
Die Passage betont drei miteinander verknüpfte Wirkungen: Erstens der Zusammenhalt des Volkes unter göttlicher Ordnung; zweitens die Rückkehr zur Schriftgestalt als Maßstab für den Gottesdienst; drittens die Hoffnung auf den weiteren Aufbau, der letztlich im Tempelvollzug mündet. Die Betonung des Gesetzes Mose als Richtschnur erinnert an die Treue Gottes zu seinen Verheißungen trotz langer Trennung.
Wesentliche biblische Themen
Verknüpfte Bibelstellen (Cross-References) – kurze Erklärungen
Nehemia 8,1-3 – Das Volk hört aufmerksam auf das Wort des Gesetzes und feiert gemeinsam das Fest der Laubhütten; das Reaktivieren des Gesetzes steht im Zentrum des erneuerten Gottesdienstes.
2. Mose 20,1-17 – Die Tenach-Verankerung der zentralen Gesetzestafeln erinnert daran, dass Gottes Ordnung zuerst in Israel verankert wurde; der Altar erinnert an die Nähe Gottes trotz Unreife.
Esra 6,16-17 – Die Wiedererrichtung des Tempels und die Abgaben zeigen, wie gestützt der Bund in der Nachfolgezeit bleibt; der Altarweg war der Vorläufer des Tempels und der damit verbundenen Opferordnung.
Aufbauende Gedanken – kurze Orientierung
Kurzer Wortlaut und Bezug zu LUTH1912
Der Vers verweist darauf, dass der Altar "darauf zu opfern" war, wie es im Gesetz Mose's, des Mannes Gottes, geschrieben steht. Die Formulierung legt Wert auf Treue zur göttlichen Ordnung, nicht auf neue Moden der religiösen Praxis.
Devotionelles Nachdenken
Wie wichtig ist es heute, dass Gemeinde und Gläubige gemeinsam an der Grundlage des Wortes festhalten, damit Gottes Gegenwart unter ihnen wohnt? Der Text erinnert daran, dass wahre Erneuerung mit einer ehrlichen Hinwendung zu Gottes Gebot beginnt. Inmitten von Wiederaufbauplänen bleibt der Maßstab das Schriftgesetz, damit der Dienst nicht menschlicher Erfindung, sondern Gottes Willen folgt.