Old Testament
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Esra 7:13 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Von mir ist befohlen, daß alle, die da willig sind in meinem Reich, des Volkes Israel und der Priester und Leviten, gen Jerusalem zu ziehen, daß die mit dir ziehen,
Esra 7:13 Vers-für-Vers-Kommentar
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Esra 7:13 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Esra 6:1 (LUTH1912) »
Da befahl der König Darius, daß man suchen sollte in der Kanzlei im Schatzhause des Königs, die zu Babel lag.

2 Chronik 30:5 (LUTH1912) »
und sie bestellten, daß solches ausgerufen würde durch ganz Israel von Beer-Seba an bis gen Dan, daß sie kämen, Passah zu halten dem HERRN, dem Gott Israels, zu Jerusalem; denn es war lange nicht gehalten, wie es geschrieben steht.

Esra 1:3 (LUTH1912) »
Wer nun unter euch seine Volkes ist, mit dem Sei Gott, und er ziehe hinauf gen Jerusalem in Juda und baue das Haus des HERRN, des Gottes Israels. Er ist der Gott, der zu Jerusalem ist.
Überblick über Esra 7,13 (LUTH1912)
In Esra 7 wird der Wiedereinzug des Gottesdienstes in Jerusalem durch den satzungsgemäßen Auftrag des Königs Artaxerxes eingeleitet. Der Vers Esra 7,13 greift einen speziellen Befehlsakt zusammen: Es wird angeordnet, dass alle, die bereit sind, in dem Reich Gottes zu dienen, zum Volk Israel und zu den Priestern und Leviten, gemeinsam mit Esra nach Jerusalem ziehen. Es geht um Förderung der göttlichen Ordnung, der Unterstützung des Gottesdienstes und der Rückführung des Volkes in genügende Autorität und religiöse Praxis. Die Aufforderung ist von einer übergeordneten Autorität ausgesprochen und zeigt, dass der Wiedereintritt in das Gottesdienstleben geordnet und freiwillig geschehen soll.
Vers im Kontext des Kapitels
Kapitel 7 schildert Esras Reise nach Jerusalem mit einer königlichen Erlaubnis und Weisung. Esra erhält von König Artaxerxes eine besondere Schriftrolle, die befähigt, das Gesetz zu lehren und die Priester sowie Leviten zu begleiten. Der Vers betont die Bereitschaft und die Teilnahme aller, die sich dem Dienst am Volk Gottes anschließen wollen, einschließlich der Priester, Leviten und des ganzen Volkes Israel. Die Formulierung hebt die Zusammenschlusskraft hervor: Wer willig ist, soll mit nach Jerusalem ziehen, um dort am Gottesdienst und der Ordnung mitzuwirken.
Zentrales geistliches Lehrziel
Die zentrale Lehre liegt in der Einladung zu verantwortungsvollem Dienst im Gottesreich: Gott beruft Menschen aus verschiedenen Ständen zu einer gemeinschaftlichen Aufgabe. Diese Bereitschaft ist kein bloßes Befolgen eines Befehls, sondern ein entschlossener Wille, sich dem Heilsgottesdienst und der biblischen Ordnung zu stellen. Der Vers erinnert daran, dass Gottes Werk durch freiwillige Hingabe und geordnete Zusammenarbeit vorangebracht wird.
Vergleichbare biblische Verbindungen
Diese Querverweise zeigen, dass göttliche Aufträge oft eine Mischung aus königlicher Autorität, freiem Entschluss und verantwortlicher Mitarbeit des ganzen Volkes voraussetzen.
Gelebte Anwendung
Für den Leser heute bedeutet Esra 7,13: Wer sich dem Wort Gottes und dem Gemeindedienst zuwendet, soll sich bewusst und freudig anschließen. Es geht um Bereitschaft, den eigenen Komfort zurückzustellen, um Gottes Ordnungen zu unterstützen, sei es in Gemeindeaufbau, Lehre oder liturgische Dienste. Die Bereitschaft ist zweifach: innerliche Bereitschaft (Herzfreudigkeit im Dienst) und äußere Zuordnung (Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen).
Kurzfassung mit praktischer Spur
Gottes Auftrag ruft zu geordnetem, freiwilligem Dienst auf. Wer willig ist, soll dem Weg nach Jerusalem folgen, um dort in der richtigen Ordnung die Gemeinschaft Gottes zu stärken.
Cross-Referenzen und kurze Verbindungen
Hinweis zu Zitaten aus den Kommentatoren: Die folgenden kurzen Passagen sind in der deutschen Kommentarliteratur oft in Bezug auf Esra 7,13 zitiert worden. Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke haben ähnliche Gedanken zu Gehorsam, freiem Willen und der Bedeutung königlicher Unterstützung für Gottesdienst. Nur kurze, unverwechselbare Formulierungen werden wörtlich herangezogen, wo sie sinnvoll sind und den Sinn der Passage nicht verfälschen. Die genaue Wortlaute einzelner Teile werden sparsam und im passenden Kontext wiedergegeben.
Zusammenfassend: Esra 7,13 betont Ordnung, freiwillige Mitarbeit und die beständige Verbindung von göttlicher Berufung, königlicher Befugnis und dem gemeinsamen Volk Gottes – entscheidende Elemente für den gelingenden Gottesdienst in Jerusalem und darüber hinaus.