Jesaja 27:13 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers

Zu der Zeit wird man mit einer großen Posaune blasen; so werden kommen die Verlorenen im Lande Assur und die Verstoßenen im Lande Ägypten und werden den HERRN anbeten auf dem heiligen Berge zu Jerusalem.

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Jesaja 27:13 Vers-für-Vers-Kommentar

Jesaja 27:13 (LUTH1912) – Kontext und Bedeutung

„Zu der Zeit wird man mit einer großen Posaune blasen; so werden kommen die Verlorenen im Lande Assur und die Verstoßenen im Lande Ägypten und werden den HERRN anbeten auf dem heiligen Berge zu Jerusalem.“

Im unmittelbaren Zusammenhang

Was der Text über Gott und den Glauben offenbart

Der Vers betont Gottes souveräne Mischung aus Gericht und Barmherzigkeit. Zunächst wird von einer lauten Posaune gesprochen, die oft als Zeichen göttlicher Ankündigung dient. Dann folgen Entrückung und Versöhnung: Verlorene und Verstoßene werden zusammengeführt, um Gott zu begegnen. Das Ziel ist klare Anbetung „auf dem heiligen Berge zu Jerusalem“ – eine Rückkehr in Gegenwart Gottes, wo Jerusalem als Ort der Gegenwart Gottes sichert wird. Der Text erinnert daran, dass Gott universell wirkt: Nicht nur Israel, sondern auch benachbarte Nationen werden in den Gottesdienst hineinbezogen, um den HERRN als einzigen Gott anzubeten.

Wichtige Wörter und Bilder

  • Posaune – Zeichen göttlicher Öffnung, Warnung und Versammlung; ruft eine heilige Versammlung hervor.
  • Verlorene/Verstoßene – Symbolik der Zerstreuung durch Schuld, aber zugleich der Hoffnung auf Wiederherstellung.
  • heilige Berge/Jerusalem – Ort der Gegenwart Gottes, der Tempelstadt; Bedeutung der Begegnung mit Gott in heiliger Gegenwart.

Verwandte Stellen (Cross-References)

Bezugspunkte, die ähnliche Motive von Wiederherstellung, Nationenöffnung und Anbetung aufzeigen:

  • – Der Zweig Israels ruft Nationen zu Gott; Hoffnung einer weltweiten Anbetung.
  • – Ausländer und Fremde finden Segen durch Anbetung im Haus Gottes; Offenbarung einer inklusiven Anbetung.
  • – Das tarte Posaunenzeichen als Ruf zu Buße und Wiederherstellung; gemeinschaftliche Versammlung Gottesvolkes.

Diese Querverweise betonen, dass Gottes Heilsszene nicht auf Israel beschränkt ist, sondern weltweite Beteiligung in der Anbetung vorsieht, wobei die Endzeit-Erwartung eine universale Zugänglichkeit zu Gott eröffnet.

Gegenwartsbezug und Anwendung

Für heute erinnert der Vers daran, dass Gottes Eingriffe in die Geschichte nicht zufällig geschehen, sondern darauf abzielen, Menschen aus Zerstreuung zu sich zu ziehen. Die „große Posaune“ mahnt zum offenen Herantreten vor Gott, zur Buße und zur Anbetung in Gemeinschaft – nicht nur in den Kirchenräumen, sondern in der Welt, in der auch vorher ferne Nationen den Gott Israels kennenlernen sollen. Die Botschaft ermutigt Gläubige, auf Gottes Ruf zu horchen, sich zu versammeln und gemeinsam dem HERRN zu dienen – mit Blick auf die letztliche Verherrlichung Jerusalems als Ort der Gegenwart Gottes.

Zusammenfassung aus klassischen Kommentaren: Matthew Henry betont, dass Gottes Befehl zur Versammlung – ob unter Judäa oder benachbarten Reichen – auf eine endgültige Sammlung der Verlorenen zielt und dass Heil nicht auf eine Nation beschränkt bleibt. Albert Barnes hebt hervor, dass „die Verlorenen“ und „die Verstoßenen“ als Symbolik der Sünde und der Rettung stehen, während Adam Clarke die universale Reichweite der göttlichen Rettung unterstreicht und die Posaune als Zeichen von Gottes eindringlicher Gegenwart deutet. In diesem Sinn verbindet der Text Gericht und Erbarmen, Warnung und Rettung zu einer Einladung, Gott zu begegnen.

*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.

Jesaja 27:13 Querverweise und verwandte Bibelstellen

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