Johannes 21:14 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers

Das ist nun das drittemal, daß Jesus offenbart war seinen Jüngern, nachdem er von den Toten auferstanden war.

Vorheriger Vers
« Johannes 21:13
Nächster Vers
Johannes 21:15 »

Johannes 21:14 Vers-für-Vers-Kommentar

Johannes 21,14 – Die öffentliche Erscheinung nach der Auferstehung

Kernaussage: In Johannes 21,14 wird Jesus seinen Jüngern erneut und öffentlich als der Auferstandene vorgeführt. Es ist das dritte Mal, dass er ihnen erscheint, um die Beziehung zu sich selbst und zu ihrem Dienst zu bestätigen und zu stärken.

1. Kontext und Hintergrund

Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu tritt der Auferstandene seinen Jüngern mehrfach gegenwärtig entgegen. Im Johannes-Evangelium stehen diese Erscheinungen im Mittelpunkt von Verheißung, Berufung und Wiederherstellung der Gemeinschaft. Die Formulierung „das drittemal“ verweist auf eine gezielte Wiederbegegnung, die in der Reihenfolge der Offenbarungen eine bedeutende Rolle hat: zunächst den Frauen am leeren Grab, dann den Jüngern in der afgelegenem Raum, schließlich hier am Ufernach dem Fangzug. Die Gemeinschaft wird erneut aufgerichtet, und der Dienst wird neu eingefädelt.

2. Interpretative Beobachtungen

  • Bestätigung der Verlässlichkeit des Zeugnisses: Die Erscheinung bekräftigt, dass der Auferstandene real ist und zu Lebzeiten mit den Jüngern interagiert hat.
  • Erneute Berufung und Stärkung des Jüngerkreises: Durch die Gegenwart Jesu wird der Sinn des bisherigen Dienstes neu geordnet und bestärkt.
  • Hinweis auf Gemeinschafts- und Dienstordnung: Die Offenbarungen nach der Auferstehung dienen der Vorbereitung auf die christliche Mission in der Welt.

3. Zentrale Themenkomponenten

  • Beständigkeit der Erscheinung Jesu.
  • Bestätigung der auferstandenen Herrschaft.
  • Einladung zur Treue im Jüngerdienst trotz Rückschlägen und Zweifeln.

4. Verwandte Passagen

– Johannes 20,19–29: Die erste Erscheinung am Abend des Ostertages; der Eindruck der Verstehens- und Beweiskommunikation. Begründung der Beweise der Auferstehung und der Versöhnung.

– Lukas 24,36–49: Die Begegnung der Jünger mit dem auferstandenen Herrn und die Übergabe des Missionsauftrags. Der Auftrag geht aus der Gemeinschaftsbegegnung hervor.

– Markus 16,14–18: Die abschließende Bestätigung des Glaubens durch die Erscheinung des Auferstandenen und die Berufung zum Zeugnis.

5. Kurze Anwendung

Für heute bedeutet diese Erscheinung, dass der Glaube an die leibliche Auferstehung lebendig bleibt, und dass Jesus den Nachfolgern die Aufgabe gibt, in seinem Namen zu wirken. Die Begegnung mit dem Auferstandenen ruft zur Treue, zur Versöhnung und zur Hingabe am Dienstauftrag.

6. Bezüge auf frühere Kommentatoren (Auszüge in Kürze)

Matthew Henry betont, dass die Erscheinung den Jüngern die Gewissheit gibt, dass Christus wirklich lebt und dass ihre Mission auf einer realen Grundlage fußt. Albert Barnes hebt hervor, dass die wiederholten Erscheinungen Zeichen der beharrlichen Fürsorge Gottes sind. Adam Clarke verweist darauf, dass diese Offenbarungen den Jüngerstand stärken, damit sie wachsende Verantwortlichkeit in der Verkündigung übernehmen können. (Wörtliche Zitate nur, wenn vorhanden, werden hier nicht wörtlich wiedergegeben.)

7. Kurzschlussfolgerung

Johannes 21,14 erinnert daran, dass die auferstandene Gegenwart Christi die Grundlage des Missionsauftrags bildet: eine lebendige Gemeinschaft, gestärkt durch die Nähe des Herrn, die den Jüngern die Autorität und den Antrieb gibt, hinauszugehen und zu verkündigen.

Bezug zum Text in der LUTH1912-Ausgabe: „Das ist nun das drittemal, daß Jesus offenbart war seinen Jüngern, nachdem er von den Toten auferstanden war.“

*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.

Johannes 21:14 Querverweise und verwandte Bibelstellen

Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Johannes 20:26 LUTH1912 Bild eines verwandten Bibelverses
Johannes 20:26 (LUTH1912) »
Und über acht Tage waren abermals seine Jünger drinnen und Thomas mit ihnen. Kommt Jesus, da die Türen verschlossen waren, und tritt mitten ein und spricht: Friede sei mit euch!

Johannes 20:19 LUTH1912 Bild eines verwandten Bibelverses
Johannes 20:19 (LUTH1912) »
Am Abend aber desselben ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten ein und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!

LUTH1912 Bibelbuch auswählen