Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiChapter
Levitikus 1 Levitikus 2 Levitikus 3 Levitikus 4 Levitikus 5 Levitikus 6 Levitikus 7 Levitikus 8 Levitikus 9 Levitikus 10 Levitikus 11 Levitikus 12 Levitikus 13 Levitikus 14 Levitikus 15 Levitikus 16 Levitikus 17 Levitikus 18 Levitikus 19 Levitikus 20 Levitikus 21 Levitikus 22 Levitikus 23 Levitikus 24 Levitikus 25 Levitikus 26 Levitikus 27Verse
Levitikus 23:1 Levitikus 23:2 Levitikus 23:3 Levitikus 23:4 Levitikus 23:5 Levitikus 23:6 Levitikus 23:7 Levitikus 23:8 Levitikus 23:9 Levitikus 23:10 Levitikus 23:11 Levitikus 23:12 Levitikus 23:13 Levitikus 23:14 Levitikus 23:15 Levitikus 23:16 Levitikus 23:17 Levitikus 23:18 Levitikus 23:19 Levitikus 23:20 Levitikus 23:21 Levitikus 23:22 Levitikus 23:23 Levitikus 23:24 Levitikus 23:25 Levitikus 23:26 Levitikus 23:27 Levitikus 23:28 Levitikus 23:29 Levitikus 23:30 Levitikus 23:31 Levitikus 23:32 Levitikus 23:33 Levitikus 23:34 Levitikus 23:35 Levitikus 23:36 Levitikus 23:37 Levitikus 23:38 Levitikus 23:39 Levitikus 23:40 Levitikus 23:41 Levitikus 23:42 Levitikus 23:43 Levitikus 23:44



Levitikus 23:20 (LUTH1912) – Überschrift
Und der Priester soll's weben samt den Erstlingsbroten vor dem HERRN; die sollen samt den zwei Lämmern dem HERRN heilig sein und dem Priester gehören.
Im unmittelbaren Kontext
Dieser Vers gehört zum Fest der Wochenordnung und zur Feier der Erstlingsfrüchte, insbesondere der Feiern rund um das Opferwesen am Fest, das den Erstling darstellt. Die gerechte Ordnung des Gottesdienstes verlangt, dass bestimmte Gaben nicht nur als Opfer, sondern auch als heilige Zuweisung fungieren: Die Priester erhalten Teile der Opfergaben, während bestimmte Segnungen unmittelbar vor dem Altar dem HERRN dargebracht werden. Hier wird die Verbindung zwischen der heiligen Einweihung und der Versorgung der Priesterschaft deutlich, indem die webten Erstlingsbrote zusammen mit den zwei Lämmern dem HERRN heilig gehören und zugleich dem Priester zugeteilt werden.
Was dieser Vers über Gott und den Glauben offenbart
Gott bleibt als der Geber aller Segnungen im Vordergrund: Die Gegenleistungen der Verse sind heilig und gehören zu Gott, zugleich aber als Dienstegabe den Priestern zugeteilt. Das heilige Eigentum, das dem HERRN gehört, kleidet sich in konkrete Praxis: Brot und Lämmer dienen als sichtbares Zeichen der Gemeinschaft Gottes mit dem Volk und der Unterstützung der Priester, die den Gottesdienst am Altar leiten.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verwandte Bibelstellen (Cross-References)
- 2. Mose 29:28 – Die Verheißung, dass Teile der Opfer den Priestern gehören, verbindet Dienst und Versorgung. Eine Bestätigung der Einbindung der Priester in den Opferdienst.
- Numeri 18:8–11 – Der Anteil der Priester an den Gaben wird detailliert geregelt; dies verdeutlicht, wie heilige Güter für den Dienst bestimmt sind.
- 5. Mose 18:1–5 – Die Erbberechtigung des Priesterstandes und die besondere Zuteilung der Gaben an die Priester rechtfertigt die Ordnung von Heiligem und Gewöhnlichem im Gottesdienst.
Edifikation und heutige Anwendung
Der Text erinnert daran, dass Gottes Dinge heilig sind und dass der Dienst am Altar eine gerechte Unterstützung braucht. Für heute bedeutet dies: Wer in Gottesdienst- oder Gemeindeleitung dient, sei es in der Predigt, im Diakonat oder in der Organisation, darf Gottes Gaben in Verantwortung verwaltet sehen. Die Gaben Gottes sollen nicht ausgehöhlt, sondern sorgfältig verwaltet und denjenigen zugeteilt werden, die im Dienst stehen. Es betont auch eine lying horchsamkeit gegenüber der Heiligkeit der Dinge Gottes: Auch heutige gemeinschaftliche Gaben, wie finanzielle Opfer oder Dienste, sind heilige Handlungen, die Gott gehören und durch treue Diener weitergereicht werden sollen.
Historische Anmerkung zu den klassischen Kommentatoren: Matthew Henry betont, dass die heilige Zuteilung die Ordnung des Gottesdienstes widerspiegelt, und dass die Priester durch diese Gaben unterstützt werden. Albert Barnes hebt die Bedeutung hervor, dass heilige Dinge Gott gehören, auch wenn sie in menschliche Hände gegeben werden, um den Dienst zu ermöglichen. Adam Clarke verweist darauf, dass das heilige Eigentum Gottes zugleich eine Stütze für den priesterlichen Dienst ist. Diese Stimmen unterstützen eine gekonnte, praktische Orientierung: Gottes Heiligkeit geht stets Hand in Hand mit praktischer Versorgung des Dienstes.
Zusammengefasst: Der Vers zeigt die heilige Infrastruktur des Gottesdienstes – Gottes Eigentum, das durch die Priester dienen soll. Die Verbindung von heiligem Eigentum und priesterlicher Versorgung lehrt Frömmigkeit, Ordnung und Verantwortung im Aufrichten des gemeinsamen Gottesdienstes – damals wie heute.