Old Testament
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Markus 16:13 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und die gingen auch hin und verkündigten das den anderen; denen glaubten sie auch nicht.
Markus 16:13 Vers-für-Vers-Kommentar
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Markus 16:13 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Johannes 20:25 (LUTH1912) »
Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den HERRN gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Es sei denn, daß ich in seinen Händen sehe die Nägelmale und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, will ich's nicht glauben.

Lukas 24:33 (LUTH1912) »
Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten wieder gen Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren,

Lukas 16:31 (LUTH1912) »
Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufstünde.
Markus 16,13 – Bedeutung und Kontext
Kurze Deutung des Satzes: Die Jünger kehrten zurück, verkündeten erneut die Botschaft, doch andere glaubten ihnen nicht. Der Text hebt die Skepsis derjenigen hervor, denen der Bericht zuerst begegnet, und damit die menschliche Umkehrbereitschaft in der frühen Auferstehungserzählung.
Hintergrund und Kontext
Der Vers gehört zum Abschluss des Markusevangeliums, dort, wo Jüngerinnen und Jünger auf dem Weg von der Begegnung mit dem auferstandenen Jesus berichten. In der Luth1912-Übersetzung lautet der Vers: „Und die gingen auch hin und verkündigten das den anderen; denen glaubten sie auch nicht.“ Die Szene stellt den Widerhall zwischen Zeugnis und Skepsis dar, ein wiederkehrendes Muster in den Berichten der Ostergeschichte. Die Reaktion der, die nicht glaubten, unterstreicht die menschliche Tendenz, Neuigkeiten erst zu prüfen oder zu verwerfen, besonders wenn sie die Grundüberzeugungen in Frage stellen.
Interpretative Beobachtungen
Thematische Orientierung
Verwandte Abschnitte und kurze Erklärungen
Markus 16,11: Die ersten Zeugen berichten den Jüngern, die noch zweifeln. Verbindung: Skepsis bleibt, auch wenn Berichte erscheinen.
Johannes 20,24–25: Thomas zweifelt, bis er die Wundmale sieht. Verbindung: Zweifel können durchsichtige Beweise oder direkte Begegnung brauchen, bevor Glaube geschehen wird.
1. Korinther 15: Zeugnisse über die Auferstehung werden in der christlichen Lehre bestätigt; Verbindung: Zeugnisse müssen in der Gesamtheit der Schrift geprüft werden.
Kurzüberblick – praktische Schlussbetrachtung
Dieses Verschenkt die Spannung zwischen Botschaft und Annahme. Es erinnert daran, dass echter Glaube oft durch beständige Zeugnisgabe wächst, auch wenn unmittelbarer Empfang ausbleibt. Die Verantwortung der Gemeinschaft besteht darin, das Erzählte treu weiterzugeben und Geduld mit dem aufkommenden Glauben der Menschen zu haben.
Textquellen und Anmerkung zu historischen Kommentaren
Zusammenfassende Einsichten aus frühneuzeitlichen Kommentaren: Matthew Henry betont die Menschheit des Unglaubens trotz Zeugnis; Albert Barnes hebt die fortwährende Reagenda der Botschaft hervor; Adam Clarke ergänzt, dass der Glaube ein von Gott gewirktes Erkennen ist, oft begleitet von Widerständen der Zeit. Kurze, direkte Zitate aus diesen Kommentatoren werden hier nur sparsam verwendet und sind in der folgenden Form zu beachten: Henry: „...“; Barnes: „...“; Clarke: „...“.
Abdrücke oder wörtliche Zitate aus Henry, Barnes oder Clarke werden hier nur dann wörtlich wiedergegeben, wenn sie direkt vorhanden sind.