Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiChapter
Matthäus 1 Matthäus 2 Matthäus 3 Matthäus 4 Matthäus 5 Matthäus 6 Matthäus 7 Matthäus 8 Matthäus 9 Matthäus 10 Matthäus 11 Matthäus 12 Matthäus 13 Matthäus 14 Matthäus 15 Matthäus 16 Matthäus 17 Matthäus 18 Matthäus 19 Matthäus 20 Matthäus 21 Matthäus 22 Matthäus 23 Matthäus 24 Matthäus 25 Matthäus 26 Matthäus 27 Matthäus 28Verse
Matthäus 17:1 Matthäus 17:2 Matthäus 17:3 Matthäus 17:4 Matthäus 17:5 Matthäus 17:6 Matthäus 17:7 Matthäus 17:8 Matthäus 17:9 Matthäus 17:10 Matthäus 17:11 Matthäus 17:12 Matthäus 17:13 Matthäus 17:14 Matthäus 17:15 Matthäus 17:16 Matthäus 17:17 Matthäus 17:18 Matthäus 17:19 Matthäus 17:20 Matthäus 17:21 Matthäus 17:22 Matthäus 17:23 Matthäus 17:24 Matthäus 17:25 Matthäus 17:26 Matthäus 17:27



Matthäus 17,6 (LUTH1912): Die Jünger fallen auf ihr Angesicht und erschraken sehr
Im unmittelbaren Kontext: Die Szene folgt der Offenbarung der Verwandlung Jesu auf dem Berg, wo Jesus vor den Jüngern in strahlender Herrlichkeit erscheint, begleitet von Mose und Elia. Eine Wolke überschattet sie, und eine Stimme ertönt: „Dies ist mein geliebter Sohn; an ihm habe ich Gefallen. Höret ihn!“ Die Jünger fallen in Furcht nieder und erschrecken, weil die Majestät Christi in dieser Erscheinung sichtbar wird. Nur vernahm man den aufgegangenen Hinweis: Jesus allein. Die Reaktion der Jünger markiert eine Erkenntnis: Die Gegenwart Gottes in der Person Jesu ruft Ehrfurcht und Abhängigkeit hervor.
Was der Vers über Gott und den Glauben aussagt
Der Vers zeigt, dass die Gegenwart Gottes in Christus eine heilige Ehrfurcht erzeugt. Die Jünger erkennen in der Erscheinung Jesu eine göttliche Herrlichkeit, die Menschen überwältigt. Gleichzeitig wird deutlich, dass wahre Erkenntnis Gottes sich nicht im bloßen Staunen erschöpft, sondern in der Wendung zu Jesus: „Hört ihn!“ – der Sohn hat die Autorität, die göttliche Offenbarung zu tragen. Der Glaube wird nicht durch menschliche Stärke, sondern durch Reaktion auf Christus geformt: Furcht vor Gott geht einher mit Vertrauen zu Jesus als dem, auf den sich die Schrift bezieht.
Wichtige Wörter/ Bilder erklärt
Bezug zu anderen Auslegungen
Adam Clarke betont, dass die Jünger hier eine unmittelbare, göttliche Selbstoffenbarung erleben und in der Folge nicht zum flüchtigen Staunen zurückkehren dürfen, sondern Jesus hören sollen. Albert Barnes hebt hervor, dass die Erscheinung die göttliche Beglaubigung des Sohnes durch den Vater ist. Matthew Henry verweist darauf, dass das Erschrecken zwar menschlich, doch zugleich eine Einladung zu Glauben und Nachfolge ist. Gemeinsam weist die Passage darauf hin, dass Gottes Gegenwart in Christus Ehrfurcht weckt und zugleich Orientierung gibt.
Cross-references und kurze Erklärungen
Gegenwartsbezug und Anwendung
Für heute bedeutet diese Stelle: Gottes Gegenwart in Christus ruft Ehrfurcht, aber auch Vertrauen. Christen begegnen dem Heiligen nicht durch spekulative Spekulation, sondern durch Hinwendung zu Jesus, dem Sohn Gottes, dem Wort, das uns rettet. Wenn Gottes Stimme durch das Evangelium zu uns spricht, sollen wir hören, uns demütig unterordnen und Jesus als Maßstab aller Lehre anerkennen.
Kurze, integrierte Zusammenfassung
Matthäus 17,6 zeigt, wie die Offenbarung Jesu in göttlicher Gegenwart Ehrfurcht erzeugt. Die Jünger fallen nieder, doch die Aufforderung der Stimme – „Hört ihn!“ – richtet den Blick auf Christus als zentrale Offenbarung Gottes. Die Reaktion ist weder bloß Schreck noch rein Erkenntnis; sie führt zu der erforderlichen Entscheidung, Jesus zu folgen.