Old Testament
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Weh den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit (Matthäus 24,19, LUTH1912)
Direkte Bedeutung: In dieser Stelle warnt Jesus vor den schweren Zeiten der Endzeit. Er benennt konkret jene Gruppen, die besonders betroffen sein würden, und drückt tiefes Leid und Sorge aus über die Frauen, die schwanger sind oder Säuglinge stillen.
Kontextualer Hintergrund
Die Passage steht im Evangelium nach Matthäus im Kapitel über die Endzeitrede Jesu. Jesus beschreibt Katastrophen, Verfolgung und Todsgefahr, die sich über die Gläubigen legen werden. Die Erwähnung der schwangeren und säugenden Frauen dient dabei als bildlicher Ausdruck für Verletzlichkeit in einer Zeit extremer Not. Die Worte rufen das Mitleid Gottes und die Dringlichkeit einer standhaften Zuversicht hervor.
Interpretative Beobachtungen
Themen in Kürze
Verwandte Abschnitte und kurze Verbindungen
Bezug 1: Lukas 21,23 – Warnung vor großem Leid speziell in der Endzeit; ähnliche Betonung der Verletzlichkeit; erklärt die Notwendigkeit retrospektiver Geduld und Gebet.
Bezug 2: Markus 13,17 – kurze, eindringliche Warnung vor Zeitnot und Flucht; unterstreicht die Dringlichkeit der Situation.
Bezug 3: Jesaja 49,15 – Gottes Treue auch in der Fürsorge für Kinder und Mütter; stärkt das Motiv des göttlichen Mitleids.
Quellenhinweise (aus öffentlich zugänglicher Gelehrsamkeit)
Inspiriert durch klassische Commentarträger der Bibelkommentierung, insbesondere jene, die neutrale, biblische Auslegung betonen und die Ernsthaftigkeit der Endzeitbeschreibungen mit Blick auf Gottes Treue zusammenführen. Erwähnt werden Mitschriften, die ähnliche Gedankengänge zu Leid, Verletzlichkeit und Gottes Nähe in Krisenzeiten vermitteln. (Hinweis: Hier werden keine vollständigen Zitate aus Henry, Barnes oder Clarke wörtlich wiedergegeben, sondern deren evaluierte Nutzen für das Verständnis zusammengefasst.)
Bezüge und kurze Erklärungen
– Matthäus 24,19 verankert in einer Echzeit der Klage über Leiden; es bleibt die Bitte, in Not zu beachten, wie Gott zu den Schwachen hält.
– Lukas 21,23 ergänzt die Thematik der Not und Flucht, wobei der Fokus auf der Dringlichkeit des Handelns liegt.
– Jesaja 49,15 erinnert an Gottes beständige Zuwendung auch zu Bedürftigen und Mutterschaft – ein Trostmotiv trotz schmerzhafter Umstände.
Praktische Wegweisung
In schweren Zeiten gilt: Die Gläubigen sollen wachsam bleiben, im Gebet zu Gott Zuflucht suchen und auf seine Treue vertrauen. Die Darstellung der Verletzlichkeit erinnert daran, solidarisch zu handeln, aufeinander zu achten und in Krisensituationen Hilfe zu suchen—wodurch Gottes Gegenwart sichtbar wird.
Hinweis zu Zitatnutzung: Im Text enthaltene wörtliche Referenzen werden dort gekennzeichnet, wo sie direkt übernommen wurden. Wörtliche Zitate aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke werden nicht in voller Länge wiedergegeben, sondern deren prägnante Aussagen fließen in die zusammenfassende Interpretation ein.