Old Testament
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Micha 5:5 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und er wird unser Friede sein. Wenn Assur in unser Land fällt und in unsre Häuser bricht, so werden wir sieben Hirten und acht Fürsten wider ihn bestellen,
Micha 5:5 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Micha 5:5 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Lukas 2:14 (LUTH1912) »
Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

Kolosser 1:20 (LUTH1912) »
und alles durch ihn versöhnt würde zu ihm selbst, es sei auf Erden oder im Himmel, damit daß er Frieden machte durch das Blut an seinem Kreuz, durch sich selbst.

Jesaja 9:6 (LUTH1912) »
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst;
Micha 5,5 (LUTH1912): Bedeutung und Auslegung
Wesentlicher Sinn: Der Satz verheißt, dass der kommende Retter und Frieden Gottes unser wahres Heil ist. Selbst in Bedrängnis durch Feinde – symbolisch durch Assur – wird Gottes Gegenwart zur stabilen Lösung: Er wird unser Friede sein.
Hintergrund und Kontext
Der Prophet Micha richtet sich an das Volk Juda in einer Zeit politischer Bedrohung durch das Assyrische Reich. Die Kapitel 4–5 enthalten eine Botschaft der Rettung und der göttlichen Leitung, trotz äußerer Zerstörung. Die Formulierung „unser Friede“ verweist auf eine tiefere, geistliche Friede-Stiftung: nicht bloß politische Stabilität, sondern eine erfüllte Gemeinschaft mit Gott durch den Messias.
Interpretative Beobachtungen
Thematische Gliederung
Verwandte Passagen und kurze Erklärungen
Jesaja 9,6–7 – Von einem kommenden Frieden durch einen kindlichen König, der Gerechtigkeit regiert; verdeutlicht die messianische Erwartung hinter dem Friedensthema.
Hebräer 13,20–21 – Gott, der Durst nach Frieden in der Gemeinschaft erfüllt und durch Jesu Werk die Herzen zu guter Leitung führt; eine neutestamentliche Bestätigung der friedenstiftenden Wirksamkeit Gottes.
Jesaja 26,3 – Fülle des Friedens durch beständiges Vertrauen; ein Parallelgedanke zu der Bestimmung, dass Frieden durch Gottes Gegenwart stabil bleibt.
Bezug zur LUTH1912-Übersetzung
In der Übersetzung wird der friedenstiftende Charakter Gottes deutlich: Er selbst wird als Friede bezeichnet, nicht nur als Quelle des Friedens. Die Formulierung passt zur messianischen Erwartung eines gerechten Friedensreiches.
Praxistipp
In Zeiten von Bedrängnis gilt: Suche die Gegenwart Gottes als Quelle des Friedens. Vertraue darauf, dass Gottes Führung auch durch drohende Umstände hindurch Stabilität schafft. Gebets- und Gemeinschaftsleben stärken die wahrhaftige Friede-Erfahrung.
Zusammenfassende Kommentar-Quellenhinweise
Matthew Henry betont die friedenstiftende Wirksamkeit Gottes in Zeiten der Gefahr und die Hoffnung auf den kommenden König. Albert Barnes hebt die göttliche Ordnung hinter dem Schutz des Volkes hervor. Adam Clarke verweist auf die messianische Perspektive, wonach wahrer Frieden in der Ankunft des Herrschers gefunden wird. Wenn direkte Zitate vorhanden sind, werden sie unten angegeben:
Direkte Zitate (wenn vorhanden): Hinweis: In diesem Textabschnitt liegen keine vollständigen wörtlichen Zitate aus Henry, Barnes oder Clarke vor; die prägnanten Aussagen werden als zusammenfassende Synthese wiedergegeben.
Abschließender Hinweis
Der Vers ruft dazu auf, Frieden als göttliches Geschenk zu erkennen, das größer ist als militärische Sicherheiten. Die Hoffnung bleibt auf der Gegenwart des Messias, der Israel und auch uns in eine beständige Beziehung mit Gott führt.