Old Testament
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Nahum 1:14 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Aber wider dich hat der HERR geboten, daß deines Namens kein Same mehr soll bleiben. Vom Hause deines Gottes will ich dich ausrotten, die Götzen und Bilder will ich dir zum Grab machen; denn du bist zunichte geworden.
Nahum 1:14 Vers-für-Vers-Kommentar
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Nahum 1:14 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Psalm 109:13 (LUTH1912) »
Seine Nachkommen müssen ausgerottet werden; ihr Name werde im andern Glied vertilgt.

Sprüche 10:7 (LUTH1912) »
Das Gedächtnis der Gerechten bleibt im Segen; aber der Gottlosen Name wird verwesen.

Jesaja 46:1 (LUTH1912) »
Der Bel ist gebeugt, der Nebo ist gefallen, ihre Götzen sind den Tieren und dem Vieh zuteil geworden, daß sie sich müde tragen an eurer Last.
Nahum 1,14 (LUTH1912): Überblick und Auslegung
Der Vers markiert eine Wendepunktstelle im Buch Nahum: Gottes Urteil über Ninive, die Hauptstadt des assyrischen Imperiums, das sich durch Grausamkeit und Hochmut hervorgetan hatte. Hier wird festgelegt, dass Gottes Geduld erschöpft ist und der Name des Königs von Ninive kein Fortbestehen mehr haben wird. Die Aussage richtet sich gegen das königliche und religiöse Prunkprojekt Ninives: Die Vernichtung der Götzen und Bilder sowie das Auslöschen des Hauses des Gottesdienstes – als Zeichen völliger Zerstörung der Machtstruktur, die der Hurerei des Götzendienstes diente.
Verseinordnung im Kapitel
In Nahum 1 wird Gottes Zorn gegen Ninive geschildert, doch der Prophezeiung geht eine Botschaft der Trost für Juda voraus. Der Vers 14 fungiert als abschließende Festlegung der Vernichtung: kein Nachkomme des Königs, kein Name des Götzen, kein Haus mehr, das die Götter verehrt. Es ist eine radikale Demonstration der Vollendung des Urteils, das sich gegen die gesamte kultische und politische Struktur Ninives richtet.
Zentrale geistliche Lehre
Verbindungen zu verwandten Passagen
Cross-Referenzen helfen, die Linien von Gottes Urteil und Gnadenwechsel zu sehen:
Anwendung für Heute
Für Gläubige heute bedeutet dieser Text: Gottes Heiligkeit toleriert keinen Hehlen von Ungerechtigkeit auf Dauer. Selbst wenn Nationen in Gelassenheit und Stärke verharren, bleibt Gottes Absicht unverändert: Gerechtes Gericht über das System des Götzendienstes. Dennoch ruft der Prophet auch zu Umkehr auf; Gottes Geduld bleibt bestehen, solange Menschen Buße tun können. Die Passage erinnert daran, dass letztlich nichts von menschlicher Macht, Götzen oder Verehrungsformen über Gottes Maßstab hinaus Bestand hat.
Kurzüberblick
Zusammenfassend richtet Nahum 1,14 die Macht Ninives auf das Nichts hin: Kein Nachkomme, kein Name, kein Haus – eine endgültige Zerstörung, weil Gottes Geduld erschöpft ist und die Götzen nie die letzte Autorität werden können. Die Botschaft bleibt: Gott allein ist der Herr, der Gerechtigkeit bringt und die Rebellion der Nationen beugt.
Zitate aus älteren Kommentaren (nur ausgewählte, wörtliche Stellen)
Matthew Henry betont, dass Gottes Zorn gegen eine gereizte Nation gerecht ist, und dass die Vernichtung der Götzen ein Zeichen der endgültigen Abweisung des Systems ist. Albert Barnes hebt hervor, dass der Text die Vollendung des Urteilsspruchs markiert. Adam Clarke verweist darauf, dass solche Urteile Gottes endgültige Handlung gegen Hochmut und Götzendienst darstellen. Diese Stimmen unterstützen das Bild von einer klaren, endgültigen Abrechnung mit dem Buchstabensatz der götzendienerischen Kultur.
Beachte: Die direkte wörtliche Textstelle aus Henry, Barnes oder Clarke wird hier nur in Bezug auf ihre Perspektiven erwähnt; keine längeren wörtlichen Auszüge werden zitiert, außer es gehört zum Kontext der Einordnung.