Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiChapter
Sprüche 1 Sprüche 2 Sprüche 3 Sprüche 4 Sprüche 5 Sprüche 6 Sprüche 7 Sprüche 8 Sprüche 9 Sprüche 10 Sprüche 11 Sprüche 12 Sprüche 13 Sprüche 14 Sprüche 15 Sprüche 16 Sprüche 17 Sprüche 18 Sprüche 19 Sprüche 20 Sprüche 21 Sprüche 22 Sprüche 23 Sprüche 24 Sprüche 25 Sprüche 26 Sprüche 27 Sprüche 28 Sprüche 29 Sprüche 30 Sprüche 31Verse
Sprüche 13:1 Sprüche 13:2 Sprüche 13:3 Sprüche 13:4 Sprüche 13:5 Sprüche 13:6 Sprüche 13:7 Sprüche 13:8 Sprüche 13:9 Sprüche 13:10 Sprüche 13:11 Sprüche 13:12 Sprüche 13:13 Sprüche 13:14 Sprüche 13:15 Sprüche 13:16 Sprüche 13:17 Sprüche 13:18 Sprüche 13:19 Sprüche 13:20 Sprüche 13:21 Sprüche 13:22 Sprüche 13:23 Sprüche 13:24 Sprüche 13:25



Sprüche 13:2 (LUTH1912) – Die Frucht des Mundes
Im unmittelbaren Kontext von Sprüche 13 wird das Verhältnis von Reden, Handeln und Lebensführung betont. Sprüche sind oft kurze, bündige Weisheiten, die das tägliche Handeln ordnen. Die hier gewählte Versebene hebt hervor, dass Worte nicht neutral bleiben: Sie bringen Frucht hervor, sei es Gutes oder Frevelhaftes. Die Frucht des Mundes wird einerseits als Quelle erfreulicher Ergebnisse beschrieben, andererseits wird davor gewarnt, sich am frevelhaften Denken der Verächter zu orientieren.
Was der Text über Gott und den Glauben aussagt
Der Vers betont eine göttliche Ordnung, nach der Worte moralisch gewertet werden. Gott schenkt der Rede Macht: Sie formt Charakter, beeinflusst Schicksale und reflektiert wachsende Weisheit oder Verblendung. Wer redet, wird verantwortlich für das, was er durch Sprache bezeugt oder verschmutzt. Dadurch wird deutlich, dass Weisheit und Wahrheit an der Übereinstimmung von Worten und Taten erkennbar sind.
Erläuterung wichtiger Begriffe und Bilder
Verwandte Bibelstellen (kürze Querverweise)
– Sprüche 12,14: Wohlstand kommt durch den Mund guter Worte, doch die Frucht der Lippen kann auch Trug und Frevel bringen. Hinweis: Der Zusammenhang betont, dass Handeln und Reden in Harmonie stehen sollten.
– Jakobus 3,5-6: Zunge ist ein kleines Rad, das große Dinge bewegt; Gifte und Segen kommen aus derselben Quelle. Hinweis: Die Dialektik von Zunge und Lebensführung wird neu beleuchtet.
– Kolosser 4,6: Euer Wort sei stets freundlich, seid salzig und treffend im richtigen Moment. Hinweis: Praktische Weisheit für den Umgang mit Sprache.
Historische Einschätzungen (in Kürze)
Nach Matthew Henry weist der Vers darauf hin, dass die Frucht des Mundes Bezeugnisse der inneren Weisheit oder Verwerflichkeit einer Person sind. Albert Barnes betont, dass gerechte Rede Fruchtbarkeit des Lebens fördert, während Adam Clarke die Verantwortung des Reders vor Gott betont, dass Worte nicht verloren gehen, sondern Zwillingswirkungen in moralischer Ordnung erzeugen.
Zusammenfassung und heutige Anwendung
Dieser Spruch mahnt: Die Art, wie wir sprechen, zeigt den inneren Zustand unserer Weisheit. Mögen unsere Worte Balsam sein, Wahrheit und Erbauung fördern, statt Verleumdung, Lüge oder Frevel. Wer die Macht der Sprache versteht, nutzt sie, um Gutes zu fördern, andere aufzubauen und Konflikte zu klären – nicht zu verschärfen.
Praktische Anwendung heute