Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiRut 2:18 Kommentar zum Bibelvers
Rut 2:18 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und sie hob's auf und kam in die Stadt; und ihre Schwiegermutter sah es, was sie gelesen hatte. Da zog sie hervor und gab ihr, was übriggeblieben war, davon sie satt war geworden.
Rut 2:18 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Rut 2:18 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Rut 2:14 (LUTH1912) »
Boas sprach zu ihr, da Essenszeit war: Mache dich hier herzu und iß vom Brot und tauche deinen Bissen in den Essig. Und sie setzte sich zur Seite der Schnitter. Er aber legte ihr geröstete Körner vor, und sie aß und ward satt und ließ übrig.

Johannes 6:12 (LUTH1912) »
Da sie aber satt waren, sprach er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, daß nichts umkommt.

1 Timotheus 5:4 (LUTH1912) »
So aber eine Witwe Enkel oder Kinder hat, solche laß zuvor lernen, ihre eigenen Häuser göttlich regieren und den Eltern Gleiches vergelten; denn das ist wohl getan und angenehm vor Gott.
Rut 2,18 – Bedeutung und Auslegung (LUTH1912)
Direkte Bedeutungsannahme: Ruth hob das Mahl auf, brachte es zur Schwiegermutter Naomi und zeigte ihr, was sie gelesen bzw. gesammelt hatte; daraufhin gab Naomi ihr von dem Überrest zurück, von dem Ruth satt geworden war. Die Szene betont Nahrung, Fürsorge und gemeinschaftliche Dankbarkeit nach harter Arbeit.
Kontext und Hintergrund
In Ruth 2 ist Ruth als moabitische Witwe bei ihrer Schwiegermutter Naomi neu verwurzelt. Boas, ein Verwandter von Naomis Familie, hat Ruth am Tag zuvor als Arbeiterin auf seinem Feld geduldet und sie großzügig behandelt. In Vers 18 kehrt Ruth mit einer Portion Getreide nach Hause zurück, die sie in der Ernte gesammelt hat. Naomi sieht nicht nur die Gabe, sondern auch Ruths Fleiß und Dankbarkeit, während Ruth ihr erzähl, wie viel sie gesammelt hat. Die Szene unterstreicht Gottes Vorsehung durch Boas’ Freundlichkeit und Ruths Treue.
Interpretative Beobachtungen
Kurzthemen in diesem Abschnitt
Verwandte Abschnitte mit knapper Erklärung
Rut 2,9 – Boas schützt Ruth auf dem Feld und lädt sie ein, nicht zu fehlen. Verbindung zur Versorgung und Sicherheit.
Rut 2,14–16 – Boas ermutigt Ruth, mehr zu essen und den Rest zu belassen; Verweis auf Großzügigkeit und Schutz in der Gemeinschaft.
Rut 1,22 – Ruth kehrt mit Naomi in Bethlehem zurück; die Rückkehr ist der Anfang eines Weges der Hoffnung.
Quellentreue aus der älteren Gelehrtenrede
Zusammenführung von Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke: Der Text hebt hervor, wie Gottes Segen oft durch menschliche Großzügigkeit fließt. Henry betont die Treue, Barnes die praktische Fürsorge durch Boas, Clarke die göttliche Vorsehung, die Ruths Mühe belohnt. Zitatpassagen werden sparsam eingefügt, um die eigenständige Deutung zu wahren.
Praktischer Abschluss
Die Passage erinnert daran, dass Arbeit, Treue und Fürsorge in der Familie zusammenwirken, um Bedürftigen zu helfen. Wer gibt, wird oft selbst gestärkt; wer sammelt, teilt am Tisch des Lebens mit anderen. Wenngleich Ruth im Schatten der Großzügigkeit anderer steht, zeigt ihr Beispiel, wie man auch in schwierigen Zeiten Gemeinschaftssinn spüren lässt.
Praktischer Gedanke
Wie können wir heute Durchhaltewillen, Fürsorge für andere und Dankbarkeit miteinander verbinden, damit unser Alltag zu einer kleinen, gottgefälligen Versorgungskette wird?