Old Testament
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Titus 2:3 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
den alten Weibern desgleichen, daß sie sich halten wie den Heiligen ziemt, nicht Lästerinnen seien, nicht Weinsäuferinnen, gute Lehrerinnen;
Titus 2:3 Vers-für-Vers-Kommentar
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Titus 2:3 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Titus 2:4 (LUTH1912) »
daß sie die jungen Weiber lehren züchtig sein, ihre Männer lieben, Kinder lieben,

1 Timotheus 3:11 (LUTH1912) »
Desgleichen ihre Weiber sollen ehrbar sein, nicht Lästerinnen, nüchtern, treu in allen Dingen.

1 Petrus 3:3 (LUTH1912) »
Ihr Schmuck soll nicht auswendig sein mit Haarflechten und Goldumhängen oder Kleideranlegen,
Titus 2:3 (LUTH1912) — Die alten Weiber
Der Vers gehört zum Abschnitt, in dem der apostel Paulus dem Titus pastorale Ordnung und konkrete Weisungen für christliche Lebensführung gibt. Er richtet sich an verschiedene Gruppen in der Gemeinde: Männer, Frauen, Jüngere und Ältere. Titus 2:3 spricht die älteren Frauen an und fordert sie auf, ihrem Umfeld auf rechtschaffenem, gottgefälligem Weg zu dienen. Die Formulierung betont Würde, Selbstbeherrschung und Lehre als zentrale Merkmale ihres Zeugnisses.
Zentrale Bedeutung
Vers 3 ruft dazu auf, dass die älteren Frauen sich so verhalten, wie es den Heiligen entspricht: frei von Lästerung, frei von übermäßigem Wein, und als gute Lehrinnen. Die Betonung liegt auf Lebensführung als Beispiel und auf mündlicher Weitergabe von Gottesfurcht an jüngere Frauen. Es geht um eine ganzheitliche Nachfolge, die Worte und Taten verbindet.
Zwei bis drei zentrale Themen
Verwandte Passagen
Der Abschnitt erinnert an Epheser 4:29, wo der Umgangston in der Gemeinde überdacht wird, und an 1. Timotheus 5:1–2, das Verhalten gegenüber Älteren und gegenüber Jüngeren regelt. Die Vorstellung, dass reife Frauen als Vorbilder und Lehrende wirken, findet sich auch in Jakobus 3:2, wo Sprachführung und verantwortlicher Einfluss betont werden.
Hinweis: Im Sinne der Gesamtaussage des Paulusbriefes wird das priestliche, familiennahe Verhältnis betont: Die Gemeinde lebt aus gegenseitiger Erbauung, und die Alten tragen eine Verantwortung, die jüngeren Generationen in der Frömmigkeit zu begleiten.
Praktische Reflexion
Für heute bedeutet dies: Ältere Christinnen dienen als strukturgebende, ermutigende Stimmen im Alltag der Gemeinde. Sie setzen Maßstäbe in Würde, in den Umgangsformen und in der Lehre. Gleichzeitig erfordert dies Demut und Bereitschaft, sich von Lästerung und übermäßigem Wein zu distanzieren und so Vorbilder zu bleiben, die andere zu einem aufrichtigen Glauben anleiten.
Kurze Zusammenfassung
Paulus fordert Titus auf, die älteren Frauen anzuschauen: Sie sollen als Heilige leben, Lästerungen meiden, dem Weinmaß begegnen und als gute Lehrinnen wirken. Durch ihr Vorbild und ihre Lehre tragen sie wesentlich zur geordneten, gottesfürchtigen Gemeinde bei.
Quellenhinweise
Gedanken zu diesem Vers fassen traditionelle Auslegungen zusammen, die in der Kirchenvätertradition und in öffentlichen, gemeindebasierten Kommentaren überliefert sind. Die wesentlichen Inhalten beziehen sich auf das Verhältnis von Vorbildwirkung, moralischer Selbstbeherrschung und mündlicher Weitergabe des Glaubens an jüngere Frauen.
Cross-References