Old Testament
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Sacharja 9:17 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Denn was haben sie doch Gutes, und was haben sie doch Schönes! Korn macht Jünglinge und Most macht Jungfrauen blühen.
Sacharja 9:17 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Sacharja 9:17 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Jesaja 33:17 (LUTH1912) »
Deine Augen werden den König sehen in seiner Schöne; du wirst das Land erweitert sehen,

Jesaja 62:8 (LUTH1912) »
Der HERR hat geschworen bei seiner Rechten und bei dem Arm seiner Macht: Ich will dein Getreide nicht mehr deinen Feinden zu essen geben, noch deinen Most, daran du gearbeitet hast, die Fremden trinken lassen;

Offenbarung 5:12 (LUTH1912) »
und sie sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das erwürget ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.
Sacharja 9,17 (LUTH1912): Was sie doch Gutes haben, was sie doch Schönes!
Sinnbedeutung in einem Satz: Im Bild der Fruchtbarkeit verspricht Gott geistliche Zubereitung und Segen, damit sein Volk gestärkt und bereit ist für den kommenden Tag seiner Hilfe.
1. Kontext und Hintergrund
Der Prophet Sacharja richtet seinen Blick auf Jerusalem und das Volk Gottes in einer Zeit der Umbrüche. Die Worte klingen als Einübung in Vertrauen: Gottes Segen wird sichtbar in der Fruchtbarkeit der Erde, im Korn, im Most – Zeichen für Leben, Nahrung und Gemeinschaft. Die Bezugnahme auf Körner und Weintrauben erinnert an den Bund Gottes mit seinem Volk: Er sorgt für Lebensunterhalt und Freude selbst in Zeiten der Prüfung.
2. Zentrale Auslegungspunkte
3. Historisch-theologische Einordnung
In den Werken der frühneuzeitlichen Kommentatoren findet sich häufig die Auffassung, dass diese Verse sowohl eine zeitliche Versorgungszusage im Rückblick auf die Rückkehr aus der Gefangenschaft als auch eine messianische Erwartung enthalten. Die Bildsprache von Korn und Most dient dabei als universale Metapher für Segen, Nahrung und Freude, der in der Gemeinschaft des Volkes Gottes sichtbar wird.
4. Kurze thematische Übersicht
5. Verwandte Stellen und kurze Verknüpfungen
– Eine ähnliche Rhythmik von göttlichem Segen in Bildsprache findet sich in: Hosea 2,23; Joel 3,18. Hinweis: Hosea 2,23 veranschaulicht Gottes Treue auch in den Früchten der Erde; Joel 3,18 deutet auf Zuwachs und Freude am Ort des Gottesdienstes hin. Jeweils wird deutlich, dass materielles Wohl mit geistlicher Gemeinschaft verbunden ist.
6. Praktische Schlussbetrachtung
Gottes Segen wird sichtbar, wenn Gemeinschaft, Arbeit und Freude miteinander verbunden sind. Der Blick auf Korn und Most erinnert daran, dass alltägliche Güter und menschliche Beziehungen Gottes Güte widerspiegeln. Zuversichtlich zu leben bedeutet, die Hände zu erheben in Dankbarkeit für die Frucht, die Gott wachsen lässt, und zugleich den Mitmenschen in Freude zu begegnen.
7. Quellentypische Einwürfe (nicht wörtliche Vollzitate)
Die Übersicht zieht spirituelle Impulse aus den klassischen Kommentaren, die die Fruchtbarkeit als Zeichen göttlicher Nähe deuten. Die Versammlung in der Gemeinde wird als Ort erkannt, an dem Gottes Gnade durch gemeinsames Teilen erlebt wird.
8. Kürzere Verbindungen
Gemeinschaft und Segen: 1) Jeremia 31,12–14 – Freude am Wiederaufbau des Lebens; 2) Jesaja 35,1–2 – die Wüste blüht als Zeichen göttlicher Rettung; 3) Psalm 126 – Jubel über die Ernte und die Rückkehr aus der Gefangenschaft. Diese Querverweise zeigen, wie Fruchtbarkeit und Freude die Erfüllung von Gottes Verheißung markieren.