Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja Maleachi1 Korinther 13:11 Kommentar zum Bibelvers
1 Korinther 13:11 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war.
1 Korinther 13:11 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
1 Korinther 13:11 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

1 Korinther 14:20 (LUTH1912) »
Liebe Brüder, werdet nicht Kinder an dem Verständnis; sondern an der Bosheit seid Kinder, an dem Verständnis aber seid vollkommen.

1 Korinther 3:1 (LUTH1912) »
Und ich, liebe Brüder, konnte nicht mit euch reden als mit Geistlichen, sondern als mit Fleischlichen, wie mit jungen Kindern in Christo.

Galater 4:1 (LUTH1912) »
Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, so ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, ob er wohl ein Herr ist aller Güter;
1 Korinther 13:11 – Reife im Lichte des Evangeliums
Warum dieses Vers wichtig ist: Der Vers markiert eine zentrale Lehre aus dem Kapitel über die Liebe: Der Prozess der geistlichen Reifung verändert unser Denken, Handeln und unsere Prioritäten. Paulus zeigt, dass das Christsein kein bloßer Lernprozess im Kopf bleibt, sondern eine Veränderung der Selbstbilder und der Lebensführung bewirkt. In einer Gemeinde, die von Spannungen und Mißverständnissen geprägt ist, erinnert dieser Vers daran, wie die christliche Haltung von kindlicher Unreife zu einer verantwortungsvollen, reifen Lebenshaltung wächst.
Der ursprüngliche Kontext
Im 13. Kapitel beschreibt Paulus die Liebe als das überragende Tun und als Maßstab aller Gaben. Die Verse schildern, wie Liebe die quantitative Gnade überragt. Vers 11 setzt eine bildhafte Zeitfolge in Szene: Ein Kind denkt, fühlt und handelt wie Kind; der Erwachsensein bringt Ablegung kindischer Trieben und einer anderen, freieren Art des Handelns mit sich. Hintergrund ist die Auseinandersetzung in der Gemeinde, in der über Sprachgaben, Erkenntnis und Glaubenspraxis gestritten wird. Die Metapher dient der Verdeutlichung, dass geistliche Reife nicht durch beeindruckende Taten allein gemessen wird, sondern durch die Fähigkeit, bisher Kindliches hinter sich zu lassen, um der Wahrheit und der Liebe treu zu bleiben.
Hauptgedanke
Wortlaut und Sinn: Wenn der Gereifte durch Gottes Geist demütig geworden ist, wird das impulsive, egozentrische Verhalten eines Kindes durch Selbstbeherrschung, Geduld und Rücksicht abgelöst. Die innere Umstrukturierung führt zu einer passenden äußeren Haltung – Klarheit, Liebe und Verantwortung statt kindlicher Eigenmächtigkeit.
Unterstützende biblische Themen
Kernverweise und kurze Erklärungen
- Galater 4,19: Die geistliche Reife entspricht der Geburt Christi in uns; Wachstum erfolgt durch Leiden, Geduld und Heiligung. Dient als Parallele zur Entwicklung, die Paulus hier anstößt.
- Epheser 4,14–15: Die Gemeinde soll nicht mehr wie Kinder sein, sondern in der Liebe wachsen und in der Wahrheit feststehen.
- Matthäus 5,48: Vollkommenheit als Ziel des Christenlebens – ein Maßstab, dem das "Wachsen" in 1 Korinther 13 zustrebt.
Kerngedanken aus den klassischen Kommentaren (ohne ausführliche Zitate)
Matthew Henry betont, dass geistliche Reife die Macht hat, kindliche Unruhe und unreife Begierden zu überwinden, sodass Gott in uns wirken kann. Albert Barnes hebt hervor, dass die Umwandlung des Herzens eine allmähliche Entwicklung ist, die durch das Weiterlesen und die Anwendung der Liebe erfolgt. Adam Clarke verweist darauf, dass das Kindsein hier eine Metapher für Unwissenheit und Leidenschaft ist, die durch den Geist der Liebe gemildert werden muss. Der zusammengefasste Gedanke: Reife ist eine praktische Umstellung im Denken und Handeln, die sich in Geduld, Selbstbeherrschung und Rücksicht auf andere zeigt.
Exakte Quellentracks (erwähnenswert)
Beachte: Falls wörtliche Zitate aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke verwendet werden, wird nur selten der genaue Wortlaut genannt, aber sinngemäße Aussagen werden in diesem Text in der Form zusammengefasst. Falls direkte Zitate vorkommen, werden sie hier klar gekennzeichnet.
Verwandte Bibelstellen – kurze Verbindungen
Hinweise für das persönliche Nachdenken
Betrachte heute, an welchen Stellen du noch von kindischer Unruhe getrieben bist. Aus Liebe und Wachstum entspringt eine Praxis der Selbstbeherrschung: Höre zu, übe Geduld, suche den Dienst am Nächsten statt das eigene Ansehen.
Ein abschließender Blick: Reife bedeutet, dass die inneren Impulse durch Liebe, Wahrheit und Verantwortung geordnet werden. Dann wird das ganze Leben zu einem Gegenstand der Hoffnung, dass Gottes Wirken in uns und durch uns zur Ehre Christi führt.