Old Testament
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1. Korinther 15:27 (LUTH1912) – Das Setzen aller Dinge unter seine Füße
Der Vers gehört zum Abschnitt, in dem Paulus die Überlegenheit Gottes, Christi und der letzten Auferstehung betont. Er zitiert den Psalm, um zu zeigen, dass Gott dem Christus alle Macht und Ordnung gegeben hat. Nachdem Christus den Tod, die Sünde und die Mächte der Dunkelheit besiegt hat, fügt Paulus hinzu, dass alles unter seine Füße gelegt werde; doch offensichtlich sei ausgenommen, wer ihm alles untertänig ist – Gott selbst. Der Sinn ist, dass Christus als Haupt der neuen Schöpfung alle Dinge in Ordnung bringt, während Gott derjenige bleibt, dem alle Übereinstimmung und Würde gehören. Die Formulierung erinnert daran, dass in der endgültigen Ordnung die Schöpfung dem Sohn unterstellt wird, damit der Sohn Gott der Ehre und Herrschaft zuführt.
Was der Text über Gott und den Glauben aussagt
Wichtige Begriffe und Bilder
alles unter seine Füße getan – Bild der Vollkommenheit der Herrschaft Jesu: In der Ordnung Gottes ist der Herr Christus derjenige, dem alles unterstellt wird, damit die Schöpfung sich unter seiner Führung zum Lob Gottes fügt.
Verwandte Passagen
– Epheser 1,22–23: Christus wird über alle Dinge gesetzt und ist Haupt der Gemeinde; Königreichsverständnis.
– Kolosser 1,16–20: durch ihn ist alles geschaffen; alles steht auf ihn zu, damit alles in ihm vollendet wird.
– Offb. 19–20: Christi endgültige Herrschaft über Tod, Hölle und Satans Mächte.
Gegenwartsanwendung
Für Christen bedeutet dies: Das Mysterium der göttlichen Ordnung zieht sich durch unser Leben. Wir stehen in der Nachfolge des assembling von Gottes Reich: Wir leben unter der Führung Christi, der alles unter sich gebracht hat. Dadurch gewinnen Leiden, Nöte und Versuchungen ihren rechten Platz im größeren Ziel der Erlösung. Unser Vertrauen gilt dem, der nicht außerhalb der Ordnung, sondern darin wirkt, um alle Dinge zu erneuern.
Kurze Einordnung durch die Alten Kommentatoren
Matthew Henry betont, dass Christus als den Allmächtigen anerkannt wird, der durch seine Auferstehung und Himmelfahrt alle Dinge in Ordnung bringt. Albert Barnes erinnert daran, dass die endgültige Subjektion aller Dinge unter Christus die Erfüllung der göttlichen Absicht zeigt. Adam Clarke hebt hervor, dass der Satz die Hierarchie der göttlichen Herrschaft in der Dreieinigkeitsordnung widerspiegelt und niemals Gottes Wesen selbst schmälern soll. Diese Stimmen helfen, die Verschränkung von Sieg, Ordnung und Erlösung zu verstehen, ohne in spekulative Details zu geraten.
Übereinstimmender Kern dieser Stimmen: Die Erwähnung von „alles unter seinen Füßen“ stärkt die verlässliche Hoffnung, dass Gottes Plan durch Christus und durch die Kraft des Heiligen Geistes vollendet wird – mit der ausdrücklichen Anerkennung, dass Gott selbst nicht untertänig ist, sondern der Gott aller Herrschaft bleibt.