Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiChapter
2 Chronik 1 2 Chronik 2 2 Chronik 3 2 Chronik 4 2 Chronik 5 2 Chronik 6 2 Chronik 7 2 Chronik 8 2 Chronik 9 2 Chronik 10 2 Chronik 11 2 Chronik 12 2 Chronik 13 2 Chronik 14 2 Chronik 15 2 Chronik 16 2 Chronik 17 2 Chronik 18 2 Chronik 19 2 Chronik 20 2 Chronik 21 2 Chronik 22 2 Chronik 23 2 Chronik 24 2 Chronik 25 2 Chronik 26 2 Chronik 27 2 Chronik 28 2 Chronik 29 2 Chronik 30 2 Chronik 31 2 Chronik 32 2 Chronik 33 2 Chronik 34 2 Chronik 35 2 Chronik 36



2 Chronik 16,7 (LUTH1912) Zu der Zeit kam Hanani, der Seher, zu Asa, dem König Juda's, und sprach zu ihm: Daß du dich auf den König von Syrien verlassen hast und hast dich nicht auf den HERRN, deinen Gott, verlassen, darum ist die Macht des Königs von Syrien deiner Hand entronnen.
Setting des Textes
Der Bericht folgt einer Phase von Asa’s Königsherrschaft in Juda. Hanani der Seher kommt zu ihm, nachdem Asa eine Allianz mit dem König von Syrien eingegangen hat, statt sich auf den HERRN zu verlassen. Kurz zuvor hatte Juda Syrien bekämpft, und Asa wendet sich nun gegen die Folge seiner Entscheidung. Die Wortwahl betont die persönliche Prüfung Asa’s: Es geht um Vertrauen oder Verlassensein; um Abhängigkeit von menschlicher Macht versus Gottes Allmacht.
Was der Text über Gott und den Glauben verrät
Der Vers zeigt deutlich, dass Gott die Quelle wahrer Sicherheit ist. Wenn Menschen auf irdische Mächte setzen, verlieren sie letztlich Gottes Unterstützung. Hanani spricht als Prophet Gottes eine Warnung aus: Das Vertrauen auf fremde Könige wird zu einem Verlust der göttlichen Handlungsfähigkeit. Gott wird hier als derjenige dargestellt, auf den sich das Volk Juda in jeder Gefahr zu verlassen hat; seine Gegenwart und Hilfe bleiben bedingt durch den Glauben und Gehorsam seines Volkes.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verwandte Bibelstellen
Zusammenhänge: Die Chronik betont wiederholt, dass Gottes Schutz dem Gehorsam und dem richtigen Vertrauen folgt; politische Manöver ohne Gottes Segen schwächen das Volk, selbst wenn sie kurzfristig scheinen zu nützen.
Gegenwartsanwendung
Auch heute ruft uns der Text dazu auf, zuerst zu prüfen, wem wir unsere Sicherheit schenken. In persönlichen Krisen, wirtschaftlichen Drucklagen oder politischen Unsicherheiten gilt: Verlassen wir uns nicht auf menschliche Bündnisse oder Machtmittel allein. Gehorsam gegenüber Gott, Gebet und das Suchen seiner Weisung sollen Leitfaden bleiben. Wer auf den HERRN vertraut, erlebt seine Treue auch durch schwierige Zeiten.
Bezogene Auszüge aus frühbarocker Kommentatoren
Eine synoptische Einsicht aus klassischen Kommentaren: Matthew Henry betont, dass Gottes Kinder nie durch menschliche Mittel sicher sind, wenn nicht ihr Vertrauen auf Gott ruht. Albert Barnes hebt hervor, dass Asa zwar durch seine militärische Klugheit handeln wollte, doch fehlte ihm der Glaube, Gott zuerst zu suchen. Adam Clarke ergänzt, dass der Mangel an Vertrauen in Gott oft zu verfehlten Allianzen führt. (Hinweis: Zitate im Originalwortlaut aus Henry, Barnes und Clarke sind hier lediglich als thematische Orientierung erwähnt; es werden keine vollständigen Textwiedergaben wiedergegeben.)
Kurze Quellvermerke zu den zitierbaren Passagen aus Henry, Barnes und Clarke können hier als Orientierung dienen, ohne den Text wörtlich zu reproduzieren: Henry betont die Gefahr des Vertrauenswechsels von Gott zu menschlicher Hilfe; Barnes hebt die Notwendigkeit hervor, Gottes Hilfe zuerst zu suchen; Clarke weist auf die Folgen schlechten Vertrauens hin, auch wenn äußere Erfolge scheinen.