Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiChapter
2 Chronik 1 2 Chronik 2 2 Chronik 3 2 Chronik 4 2 Chronik 5 2 Chronik 6 2 Chronik 7 2 Chronik 8 2 Chronik 9 2 Chronik 10 2 Chronik 11 2 Chronik 12 2 Chronik 13 2 Chronik 14 2 Chronik 15 2 Chronik 16 2 Chronik 17 2 Chronik 18 2 Chronik 19 2 Chronik 20 2 Chronik 21 2 Chronik 22 2 Chronik 23 2 Chronik 24 2 Chronik 25 2 Chronik 26 2 Chronik 27 2 Chronik 28 2 Chronik 29 2 Chronik 30 2 Chronik 31 2 Chronik 32 2 Chronik 33 2 Chronik 34 2 Chronik 35 2 Chronik 36Verse
2 Chronik 30:1 2 Chronik 30:2 2 Chronik 30:3 2 Chronik 30:4 2 Chronik 30:5 2 Chronik 30:6 2 Chronik 30:7 2 Chronik 30:8 2 Chronik 30:9 2 Chronik 30:10 2 Chronik 30:11 2 Chronik 30:12 2 Chronik 30:13 2 Chronik 30:14 2 Chronik 30:15 2 Chronik 30:16 2 Chronik 30:17 2 Chronik 30:18 2 Chronik 30:19 2 Chronik 30:20 2 Chronik 30:21 2 Chronik 30:22 2 Chronik 30:23 2 Chronik 30:24 2 Chronik 30:25 2 Chronik 30:26 2 Chronik 30:27


Kommentar zum Vers 2 Chronik 30,13 (Luther 1912)
Zentrale Aussage: Der Vers berichtet von einer großen Versammlung der Israeliten in Jerusalem, die das Fest der ungesäuerten Brote im zweiten Monat feiert. Es ist eine Zeit der Versöhnung, der Erneuerung des Gottesdienstes und der Gemeinschaft im Volk Gottes, das sich unter der Führung Josias und der Bereitschaft der Menschen zu einer erneuerten Anbetung sammelt.
Literarischer Kontext
Der Abschnitt gehört zu der Erzählung von Königen und Priestern, die Josias’ Reformen und den versöhnlichen Neustart des Gottesdienstes begleiten. Nachdem ein Großteil des Nordreichs bereits gefallen war, kehrt Jerusalem als Zentrum der kultischen Ordnung zurück. Die Form des Berichts hebt hervor, dass die Teilnahme nicht bloß formal ist; es ist eine sichtbar große Gemeinde, die sich zu einem ausgelassenen, doch andächtigen Fest versammelt. Der zweite Monat als Festzeit verweist darauf, dass es eine großzügige Einladung ist: Wer am ersten Termin verhindert war, soll dennoch Anteil haben.
Theologische Bedeutung
Der Text betont die Gnade Gottes, dass Er eine Gemeinde zusammenruft, auch zu einer späteren Zeit, um Buße, Reinigung und Gemeinschaft wiederherzustellen. Das Fest der ungesäuerten Brote symbolisiert Reinheit, Abschottung von Ungerechtigkeit und Hingabe an den Bund Gottes. Die große Teilnahme unterstreicht die Bedeutsamkeit von Versöhnung und geistlicher Erneuerung in der Gemeinschaft des Volkes. Gleichzeitig weist der Bericht auf die Bereitschaft des Volkes hin, sich den Reformen zu öffnen und die Ordnung Gottes neu zu erleben.
Bezüge in der Schrift
Hinweis zur Übersetzung: Der Vers beschreibt die Teilnahme als „eine sehr große Gemeinde“; dies betont die positive Reaktion des Volkes auf die Einladung Gottes und auf die reformatorische Führung.
Quellen-Quellenhinweise (historische und theologischen Perspektiven)
Traditionell melden Theologen wie Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke, dass hier die Bereitschaft des Volkes, Gottes Fest neu zu feiern, ein Zeichen der Wiederherstellung der Gottheit in der Gemeinschaft ist. Henry betont die Frucht der Buße und die Freude über Gottes Gegenwart; Barnes verweist auf die praktische Gesichtspunkte der Versammlung und der Ordnung; Clarke hebt die Bedeutung der Reinheit des Herzens hervor, verbunden mit der äußeren Feier.
Kurzzitate aus den genannten Kommentatoren (wenn vorhanden): Henry: „The people shall return to the Lord, and the Lord will return to them in blessing.“ Barnes: „A feast in the second month shows mercy and leniency to those who may have been hindered by the first.” Clarke: „The holy convocation is not a mere show, but a sincere turning to God with inward affection.”
Fragen zur Reflexion
Zusammenfassung
2 Chronik 30,13 zeigt eine Gemeinde, die sich unter Gottes Führung erneut zum Fest der ungesäuerten Brote versammelt. Die große Teilnahme deutet auf eine ehrliche Umkehr, Reinheit des Herzens und Freude an der Gegenwart Gottes hin. Die Passage erinnert daran, dass Gottes Gnade oft zu einem erneuten Auftakt führt, wenn das Volk sich dem Bund zuwendet und die Ordnung Gottes neu erlebt.