Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiVerse
2 Könige 13:1 2 Könige 13:2 2 Könige 13:3 2 Könige 13:4 2 Könige 13:5 2 Könige 13:6 2 Könige 13:7 2 Könige 13:8 2 Könige 13:9 2 Könige 13:10 2 Könige 13:11 2 Könige 13:12 2 Könige 13:13 2 Könige 13:14 2 Könige 13:15 2 Könige 13:16 2 Könige 13:17 2 Könige 13:18 2 Könige 13:19 2 Könige 13:20 2 Könige 13:21 2 Könige 13:22 2 Könige 13:23 2 Könige 13:24 2 Könige 13:25



2 Könige 13,4 – Der Ruf Johas, der HERR hört
Hauptaussage: Obwohl Israels Königreich in Bedrängnis ist, wendet sich Joahas an den HERRN. Der HERR hört, weil Er sich über das Jammer Israels erbarmt sieht, angesichts der Ausweglosigkeit unter der syrischen Übermacht. Die Passage zeigt Gottes gnädiges Verhalten gegenüber denen, die in Not demütig rufen, selbst wenn sie in einer Zeit intensiver politischen Sackgasse leben.
Literarischer Kontext
Der Abschnitt gehört zu der düsteren Periode im Nordreich Israel, in der Syrien die Oberhand gewinnt. Die Erwähnung von Joahas (auch Jehoahaz) hebt hervor, dass der König selbst zum HERRN ruft, was inmitten von Versagen und Druck eine theologische Wendung markiert: Gottes Erbarmen bleibt für die, die zu ihm fliehen. Die Formulierung „bat des HERRN Angesucht“ deutet auf eine persönliche, aufrüttelnde Bitte, nicht auf ritualistische Frömmigkeit.
Theologische Bedeutung
Die Verse betonen drei zentrale Wahrheiten:
Verbindung zu anderen Schriftstellen
Bezugspunkte helfen, das Motiv zu vertiefen:
Fragen zur Reflexion
Zusammenfassung
Joahas wendet sich in seiner Not an den HERRN, und der HERR erhört ihn, weil Er das Jammer Israels sieht, das durch den syrischen Druck verursacht wird. Die Geschichte betont Gottes Bereitschaft, demütige Bitten zu hören und zu handeln, auch wenn politische Umstände aussichtslos erscheinen. Die Passage ruft dazu auf, in Abhängigkeit von Gott zu leben und auf dessen gnädige Intervention zu vertrauen statt auf menschliche Macht.
Verwendete Quellen (Gedankenführung)
Bezugnahme auf klassische öffentlich zugängliche Kommentare, die ähnliche Linien betonen:
Matthew Henry betont häufig Gottes Barmherzigkeit trotz des moralischen Versagens des Volkes; Albert Barnes hebt die Möglichkeit hervor, dass selbst ein geringer Ruf zu Gott Macht entfaltet; Adam Clarke betont die Treue Gottes gegenüber sich demütig demütigen Gläubigen. (Hinweis: Zitate hier als sinnbildliche Referenz; konkrete Wortlaute werden im Text nur in Zusammenhang mit dem Thema erwähnt.)