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2 Könige 16:1 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Im siebzehnten Jahr Pekahs, des Sohnes Remaljas, ward König Ahas, der Sohn Jothams, des Königs in Juda.
2 Könige 16:1 Vers-für-Vers-Kommentar
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2 Könige 16:1 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Jesaja 1:1 (LUTH1912) »
Dies ist die Geschichte Jesaja's, des Sohnes des Amoz, welches er sah von Juda und Jerusalem zur Zeit Usias, Jothams, des Ahas und Hiskia, der Könige Juda's.

2 Könige 15:38 (LUTH1912) »
Und Jotham entschlief mit seinen Vätern in der Stadt Davids, seines Vaters. Und Ahas, sein Sohn, ward König an seiner Statt.

2 Könige 15:32 (LUTH1912) »
Im zweiten Jahr Pekahs, des Sohnes Remaljas, des Königs über Israel, ward König Jotham, der Sohn Usias, des Königs in Juda.
2. Könige 16:1 (LUTH1912) – Einordnung und Kernbedeutung
Der Vers verankert die politische Verortung Jerusalems zur Zeit der Königsfolgen in Juda. Im siebzehnten Jahr Pekahs, des Sohnes Remaljas, wird Ahas König über Juda. Pekah war der König von Israel (NORDreich), und Remalja war ein vorangegangener König; die Bezugnahme auf deren Sohn Pekah unterstreicht die dynastische und zeitliche Nähe zu Konflikten und drukvollen Ereignissen im geteilten Königreich. Ahas ist der Sohn Jothams, der als Nachfolger in Juda herrscht. Die Verszeile markiert damit den Übergang der Macht in Juda und setzt den Rahmen für das, was darauf folgt: politische Entscheidungen, religiöse Anpassungen und das Verhältnis zu Syrien und Israel.
Zentrale Bedeutung
Der Vers dient als genealogischer und chronologischer Hinweis, der die politische Bühne festlegt, in der die kommenden Handlungen Judas stattfinden. Die Erwähnung der Bezugspersonen zeigt, wie Innen- und Außenpolitik Hand in Hand gehen: Wer regiert, beeinflusst den religiösen Kult, die Allianzen und das Vertrauen des Volkes zu Gott. In der LUTH1912-Übersetzung bleibt der Satz nüchtern, doch hinter der Nennung steckt die Verantwortung des Königtums, das über das Recht zum Gottesdienst und zur Bündigung entscheidet.
Zwei bis drei zentrale Themen
Verwandte Passagen
- 2 Könige 15–16: Überblick über die Herrschaftsnachfolgen im Nord- und Südreich; zeigt Parallelen und Spannungen zwischen Israel und Juda.
- 2 Könige 17:6–7: Die Situation der Nordreich-Herrschaft mit diplomatischen Verschiebungen, die das Verhältnis zu Juda beeinflusst.
- 2 Chronika 28:1–5: Ergänzende Darstellung der Könige in Juda und der religiösen Abweichungen, die in der Folgezeit sichtbar werden.
Praktische Reflexion
Auch wenn politische Machtperioden wechseln, bleibt Gottes Sache beständig. Für den Gläubigen heute bedeutet dies: Die Frage nach Führung ist auch eine Frage der Treue zu Gott. Wenn menschliche Machtwechsel Druck ausüben, kann man in der Schrift Trost finden, dass Gottes Plan weitergeht, und dass verantwortliche Herrscher Gott gerecht dienen sollen.
Zusammenfassung
Der Vers markiert den Anfang von Ahas’ Herrschaft in Juda im 17. Jahr von Pekah, des Sohnes Remaljas, und knüpft damit an die komplexe politische Landschaft von Juda und Israel an. Er bereitet das Verständnis der folgenden Kapitel vor, in denen Königtum, religiöse Praxis und äußere Bedrängnis stärker ineinandergreifen.
Quellenhinweise (stichprobenweise Zitate aus klassischen Kommentaren)
Matthew Henry erinnert daran, dass genealogische Verweise Ordnung und Rechtmäßigkeit der Herrschaft darstellen. Albert Barnes betont die politischeDimension der Nachkommenschaft als Hinweis auf die Ordnung Gottes in der Geschichte. Adam Clarke hebt hervor, dass solche Einleitungsverse die Aufmerksamkeit des Lesers auf die Kontinuität der Könige lenken, auch wenn Resultate ungewiss bleiben. (Hinweis: Im Text werden keine vollständigen Zitate wörtlich wiedergegeben; die genannten Kommentatoren liefern kontextuelle Orientierung.)
Cross-References
- 2 Könige 15:27–29: Überblick über Pekah und seine Zeit; Verbindung zur nordstädtischen Regierung. Verbindung: politische Dynamik zwischen Nord- und Südreich.
- 2 Könige 16:9–20: Ahas’ Reaktion auf Bedrängnisse und seine religiösen Entscheidungen. Verbindung: Konsequenzen der Herrschaft auf Gottesdienst und Treue.
- 2 Chronika 28:1–3: Juda unter Ahabs Nachfahren; religiöse Maßnahmen in Krisenzeiten. Verbindung: Langfristige Wirkung dynastischer Linien.