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2 Könige 16:5 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Dazumal zogen Rezin, der König von Syrien und Pekah, der Sohn Remaljas, König in Israel, hinauf gen Jerusalem, zu streiten und belagerten Ahas; aber sie konnten es nicht gewinnen.
2 Könige 16:5 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
2 Könige 16:5 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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2 Könige 15:37 (LUTH1912) »
Zu der Zeit hob der HERR an, zu senden gen Juda Rezin, den König von Syrien und Pekah, den Sohn Remaljas.

1 Könige 11:36 (LUTH1912) »
und seinem Sohn einen Stamm geben, auf daß David, mein Knecht, vor mir eine Leuchte habe allewege in der Stadt Jerusalem, die ich mir erwählt habe, daß ich meinen Namen dahin stellte.

2 Chronik 28:5 (LUTH1912) »
Darum gab ihn der HERR, sein Gott, in die Hand des Königs von Syrien, daß sie ihn schlugen und einen großen Haufen von den Seinen gefangen wegführten und gen Damaskus brachten. Auch ward er gegeben unter die Hand des Königs Israels, daß er einen großen Schlag an ihm tat.
2. Könige 16:5 (LUTH1912) – Überblick
In diesem Vers schildert die Geschichte eine akute Bedrohung Jerusalems durch äußere Mächte. Das Königreich Syrien unter Rezin und das Nordreich Israel unter Pekah ziehen gegen Juda zu Streit und Belagerung. Die Versammlung der Feinde zeigt eine politische Krise, in der der König Ahas in einer heiklen Lage zwischen Druck der Nachbarn und der Verantwortung für das Volk steht. Die Reaktion der Gegner – eine Belagerung – verweist auf die instabile politische Situation der Zeit, während der Text zugleich die menschliche Begrenztheit vor Gott offenbart.
Der Vers im Kontext des Kapitels
Im Kapitel 16 befindet sich Juda in einer Phase politischer Allianzen und Bedrängnisse. Ahas regiert in einer Zeit, in der umherziehende Kräfte aus Damaskus und Israel die Stabilität Jerusalems bedrohen. Der Vers verdeutlicht eine Situation, in der äußere Mächte zusammenarbeiten, um das Königtum Jakobs zu testen. Trotz der Übermacht gelingt es den Angreifern nicht, Jerusalem zu erobern, was bereits im Verlauf des Kapitels die unübersehbare Eingebundenheit Jerusalems in Gottes Vorsehung andeutet.
Hauptlehre des Verses
Die Kernaussage liegt in der realen Gefährdung Jerusalems durch allianziertes Feindesheer und der schier unabwendbaren Gefahr, die doch scheitert. Diese Episode erinnert daran, dass menschliche Macht und taktische Koordinierung ihre Grenzen haben, während Gottes Allmacht hinter dem Geschehen wirkt. Für das Volk bedeutet dies eine Einladung zur Besinnung, Vertrautheit mit Gottes Schutz und eine Aufforderung, sich nicht auf irdische Allianzen zu verlassen, sondern auf den ewigen Gott zu schauen.
Verbindung mit verwandten biblischen Stellen
Kurze Erläuterung der Verbindungen: In Chronik und Jesaja wird der same Konflikt viser, doch der Fokus liegt auf Gott als Befreier oder Züchtiger. Der Psalm ergänzt das Motiv des Vertrauens, während die Gegenwart Israels die Frage nach Abhängigkeit von Götzen oder politischen Zügen aufwirft.
Praktische Anwendung
Für den Gläubigen heute bedeutet der Bericht, dass Krisen oft aus äußeren Druckquellen entstehen und menschliche Strategien nicht letztgültig sicher sind. Statt in Panik zu geraten oder allein auf politische Mittel zu setzen, wird eine Haltung der Abhängigkeit von Gottes Führung gefordert. Die Erkenntnis, dass Gott auch in scheinbar erfolglosen Belagerungen zu seinem Volk steht, lädt zur Gebetsbereitschaft, zur Abkehr von misstrauischen Ängsten und zur Geduld ein, bis Gott Klarheit schenkt.
Zusammenfassung
2 Könige 16:5 deutet eine akute Bedrängnis Jerusalems durch Rezin und Pekah an und betont zugleich, dass menschliche Allianzen den Schutz Jerusalems nicht endgültig sichern. Der Text ruft dazu auf, Gott als denjenigen zu suchen, der Macht über Nationen hat. Die Verbindungen zu weiteren Stellen der Schrift zeigen, dass Vertrauen in Gott statt Vertrauen auf politische Perfektion der eigentliche Weg ist, Krisen zu begegnen.
Kurze Quellennachweise (Literarische Einflüsse)
Dieser Kommentar zieht methodisch Anregungen aus klassischen Auslegungen von Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke, deren Einsichten als Orientierung dienten. Beachten Sie entsprechende Formulierungen im Kontext der Vers-Analyse.
Hinweis zu Zitaten: Falls exakte kurze Zitate aus diesen Kommentatoren verwendet werden, werden sie hier kenntlich gemacht, z. B. durch direkte Bezugnahme auf eine genannte Passage. In diesem Text wurden keine vollständigen wörtlichen Langzitate wiedergegeben.