Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiVerse
2 Könige 2:1 2 Könige 2:2 2 Könige 2:3 2 Könige 2:4 2 Könige 2:5 2 Könige 2:6 2 Könige 2:7 2 Könige 2:8 2 Könige 2:9 2 Könige 2:10 2 Könige 2:11 2 Könige 2:12 2 Könige 2:13 2 Könige 2:14 2 Könige 2:15 2 Könige 2:16 2 Könige 2:17 2 Könige 2:18 2 Könige 2:19 2 Könige 2:20 2 Könige 2:21 2 Könige 2:22 2 Könige 2:23 2 Könige 2:24 2 Könige 2:25



2 Könige 2:25 — Kommentar zum Vers (LUTH1912)
Dieser Vers folgt dem berühmten Übergang von Elija zu Elischä, nachdem der Prophet den Jordan geteilt hat und Elija von einem feurigen Wagen gen Himmel entrückt wurde. Der Text berichtet, dass Elischä von Jericho her in den Ort Samaria zurückkehrt, nachdem er auf dem Berg Karmel gewesen war. Der Kern des Verses liegt im Bild der Rückkehr aus einer besonderen Begegnung mit Gott in der Erfahrung des Abschieds und der Berufung zum Dienst in der Zentrale des Nordreiches.
Zentrale Bedeutung
Der Satz „Von da ging er auf den Berg Karmel und kehrte um von da gen Samaria“ markiert den Abschluss einer Episode der Berufung und der Prüfung Elischäs. Der Berg Karmel stand für eine Zeit der Reinigung, der Prüfung und der erneuerten Offenbarung Gottes. Die Rückkehr nach Samaria signalisiert, dass der neue Prophet seine Aufgabe im Zentrum des Königreichs aufnahm und dort den nächsten Abschnitt seines Dienstes beginnt.
Zwei bis drei zentrale Themen
Verwandte Abschnitte (Cross-References)
- 4. Mose 22–24: Berührungspunkte mit Zeichen und Botschaft Gottes in entscheidenden Übergangszeiten, die das Vertrauen in Gottes Leitung stärken.
- 1. Könige 19:1–18: Elija erlebt eine Gotteserfahrung am Horeb; Parallelen zur Erneuerung des Prophetendienstes, der Elischä vorherbereitet.
- 2 Könige 3:15–17: Der Prophet streicht in Verbindung mit göttlicher Gegenwart eine Klärung herbei, damit Gottes Plan klar wird in der Praxis des Königreichs.
Kurze Erklärungen zu den Querverweisen: Die Geschichte zeigt wiederkehrende Muster, wie Gott Prüfungen nutzt, um Führungsperspektiven zu klären und den Weg für den Dienst der Nachfolger freizumachen. Die Betonung liegt auf Gottes Gegenwart in Übergangssituationen und dem Ruf, in der Lehre und dem Handeln treu zu bleiben.
Auslegungsgedanke
Der Text erinnert daran, dass prophetische Berufung oft in klaren Schritten erfolgt: Erkenntnis, Bereitschaft, Übergang und unmittelbarer Dienst. Elischä nimmt die Verantwortung auf, ohne sich von der Autorität des Vorgründers zu trennen; vielmehr wird der Nachfolger in der Fortführung des göttlichen Plans sichtbar. Die Bewegung von Karmel nach Samaria verdeutlicht, dass geistliche Erfahrungen auch praktisch in der Leitung des Volkes umgesetzt werden müssen.
Praktische Anwendbarkeit
Kurze Zusammenfassung
Der Vers markiert den Beginn von Elischäs öffentlichem Dienst in Samaria nach einer besonderen Gotteserfahrung auf dem Karmel. Er betont Übergang, Auftrag und die fortdauernde Gegenwart Gottes, die den Nachfolger befähigt, im Zentrum des Königreichs treu zu handeln.
Hinweis zu wörtlichen Zitaten aus früheren Kommentatoren: Es wurden keine exakten kurzen Zitate aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke wörtlich übernommen. Wenn gewünscht, kann ich gezielt kurze, passende Passagen dieser Commentatoren ergänzen und entsprechend kennzeichnen.