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2 Könige 24:5 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Was aber mehr zu sagen ist von Jojakim und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Könige Juda's.
2 Könige 24:5 Vers-für-Vers-Kommentar
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2 Könige 24:5 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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2 Chronik 36:8 (LUTH1912) »
Was aber mehr von Jojakim zu sagen ist und seine Greuel, die er tat und die an ihm gefunden wurden, siehe, die sind geschrieben im Buch der Könige Israels und Juda's. Und sein Sohn Jojachin ward König an seiner Statt.

Jeremia 22:13 (LUTH1912) »
Weh dem, der sein Haus mit Sünden baut und seine Gemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und gibt ihm seinen Lohn nicht

Jeremia 26:1 (LUTH1912) »
Im Anfang des Königreichs Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs in Juda, geschah dies Wort vom HERRN und sprach:
2 Könige 24:5 – Die Chronik des Königs Jojakim
Abschließender Hauptgedanke: Der Verweis auf die Chronik der Könige Juda betont, dass Gottes Handeln in der Geschichte nicht nur in einzelnen Taten, sondern im Gesamtbild der Königsfolge sichtbar wird. Jojakims Regentschaft gehört in dieses größere Zeugnis, das sowohl menschliche Rebellion als auch göttliche Ordnung umfasst.
Literarischer Kontext
Der Vers steht am Ende einer Passage, die das Wirken Jojaks und seiner Nachfolger skizziert. Die Redaktorin oder der Redaktor der Königsbücher fasst hier zusammen, dass vieles, was Jojakim getan hat, in der Chronik festgehalten wurde. Solche Vermerke dienen nicht nur als Archiv, sondern als Einladung, im Gesamtbild des Verheißungsglanzes und der Ungehorsamkeit der Könige Muster zu erkennen. Die Form der Äußerung zeigt eine nüchterne, historische Methode: Was bedeutungsvoll war, wird in einer Chronik bewahrt, um spätere Generationen zu lehren oder zu mahnen.
Theologische Bedeutung
Der Verweis auf die Chronik deutet darauf hin, dass Gottes Maßstab nicht nur die groben Ereignisse, sondern die wiederkehrende Bereitschaft eines Königtums prüft, sich am Bund zu orientieren. Jojakim wird hier als Teil eines größeren heilsgeschichtlichen Erzählzustands eingefügt, in dem Treue oder Untreue gegenüber dem Bund mit Israel sichtbar wird. Die Chronik als Quelle weist darauf hin, dass Gottes Wirken in der Geschichte umfassend dokumentiert wird – eine Ermutigung, dass Gottes Gerechtigkeit in der Langzeitperspektive sichtbar bleibt.
Verbindungen zu anderen Schriftstellen
Fragen zur Selbstprüfung
Kurzschlussfolgerung
Die Bemerkung, dass alles von Jojakim „in der Chronik der Könige Juda's“ geschrieben ist, erinnert daran, dass Gottes Handeln in der Geschichte dokumentiert wird. Jojakims Taten gehören zu diesem Gesamtzeugnis. Die Chronik dient als historischer Spiegel, damit Gottes Geduld, Gerechtigkeit und Bundestreue sichtbar bleiben – und dass die Nachfolger daraus lernen.
Cross-References (knappe Hinweise)
Bezugspunkt 1: Die Königschronik zeigt wiederkehrend, wie königliche Entscheidungen das Volk beeinflussen. Hinweis auf Gewicht von Entscheidungen vor Gott.
Bezugspunkt 2: Prophetenbotschaften in den gleichen Abschnitten mahnen das Volk zu Gehorsam.
Bezugspunkt 3: Verheißung und Gericht werden in der Chronik als zusammenhängendes Motiv sichtbar.
Gebrauchte, geliehene Satzteile
Hinweise aus klassischen Kommentaren: Matthew Henry betont die Ordnung des Geschichtsflusses Gottes. Albert Barnes hebt die nüchterne Archivierung als Lehrmittel hervor. Adam Clarke verweist auf die Kontinuität des Königtums als Teil von Gottes Regierung.
Hinweis zu direkten Zitaten: Falls wörtliche Sätze von Henry, Barnes oder Clarke verwendet werden, sind sie hier nur als kurze Referenz erwähnt; volle wörtliche Abschriften werden hier nicht erneut eingefügt.