Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiVerse
2 Könige 6:1 2 Könige 6:2 2 Könige 6:3 2 Könige 6:4 2 Könige 6:5 2 Könige 6:6 2 Könige 6:7 2 Könige 6:8 2 Könige 6:9 2 Könige 6:10 2 Könige 6:11 2 Könige 6:12 2 Könige 6:13 2 Könige 6:14 2 Könige 6:15 2 Könige 6:16 2 Könige 6:17 2 Könige 6:18 2 Könige 6:19 2 Könige 6:20 2 Könige 6:21 2 Könige 6:22 2 Könige 6:23 2 Könige 6:24 2 Könige 6:25 2 Könige 6:26 2 Könige 6:27 2 Könige 6:28 2 Könige 6:29 2 Könige 6:30 2 Könige 6:31 2 Könige 6:32 2 Könige 6:33



2. Könige 6,23 – Zusammenfassung und Auslegung
Der Vers entstammt einer Episode im Königreich Israel zur Zeit des Propheten Elizeus. Nachdem der syrische Belagerungszug am Ort des prophezeienden Wirkens von Elizeus gescheitert war, gelingt eine Prüfung der syrischen Heerführer durch den König von Israel. Durch das Wunder einer großen Mahlzeit und anschließender Freilassung der Menschen wird sichtbar, dass Gott den Verlauf der Ereignisse lenkt und die syrischen Angriffe vorübergehend eindämmt. Der Kontext zeigt Gottes Sorge um sein Volk auch in kriegerischer Bedrängnis und seine Antwort auf den Glauben der Propheten und der Menschen, die ihnen folgen.
Zentrale Bedeutung
Das Hauptmotiv des Verses ist Gottes gnädige Fürsorge, die selbst in einer krisenhaften Situation Ruhe und Sicherheit schenkt. Nachdem die syrischen Angreifer geschlagen wurden, ordnet der König Israels an, dass die Syrer ausgeschickt und nicht weiter verfolgt werden. Die darauf folgende Ruhe im Land – “Seit dem kamen streifende Rotten der Syrer nicht mehr ins Land Israel” – zeigt, wie Gottes Eingreifen die äußeren Umstände beeinflusst und die Härte des Krieges mildert. Die Szene verbindet Gericht mit Barmherzigkeit: der Sieg über die Streitkräfte wird nicht als Vernichtung, sondern als Beendigung der unmittelbaren Gefahr präsentiert.
Themenbausteine
Verwandte Passagen
Bezüge, die das Thema Gottes Eingreifen in feindlicher Bedrängnis betonen:
Praktische Anwendung
Für heute bedeutet dies: In Krisen nicht verzagt verzweifeln, sondern Gottes Wirken erwarten. Wenn wir auf Gottes Führung hören – auch durch seine Propheten oder durch glaubensgebundene Gemeinschaft – kann sich Angst in Vertrauen wandeln. Die Geschichte erinnert daran, dass Gottes Barmherzigkeit oft in Wendungen zu finden ist, die uns neue Perspektiven geben und Frieden herbeiführen.
Kurzer Abschluss
Der Vers erinnert daran, dass Gottes Eingreifen nicht nur die unmittelbare Gefahr bannt, sondern auch eine friedliche Ordnung wiederherstellt. Wer Gott vertraut, erlebt, dass selbst scheinbar unbegründete Schritte zu einer nachhaltigen Ruhe führen können.
Quellenhinweise (nützliche Querverweise)
Kurz zitierend und im Zusammenhang nutzbare Querverweise: 2 Könige 6,17; 2 Könige 7,1–2; Psalm 46,8–11. Jeweils im Blick behalten: Gottes Sicht auf Sicherheit, seine Verheißung der Gegenwart und die Bedeutung von Vertrauen in misslichen Zeiten.
Anmerkung zu historischen Kommentaren: Die folgenden Ansätze aus klassischen Auslegungen geben insofern Orientierung, als sie den Fokus auf Gottes souveränen Eingriff legen, ohne den historischen Kontext zu vernachlässigen. (Hinweis: Ausschnitte aus Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke werden hier paraphrasiert verwendet; wörtliche Zitate werden unterhalb erwähnt, sofern vorhanden.)
Wörtliche Vermerke zu möglichen Zitaten der genannten Kommentatoren: Wenn vorhanden, werden kurze, prägnante Phrasen aus Henry, Barnes oder Clarke ausdrücklich genannt. An dieser Stelle sind keine vollständigen Zitate des Textes wiedergegeben, sondern nur Hinweise auf deren Art der Deutung.