Old Testament
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Aussage des Verses (Apostelgeschichte 17,25, LUTH1912)
Direkter Sinn: Der Text erinnert daran, dass Gott selbst der Versorger des Lebens ist. Er braucht weder menschliche Dienste noch menschliche Pflege, um Leben zu geben; vielmehr schenkt er jedem das Leben und den Atem. Gott handelt unabhängig von menschlicher Abhängigkeit und zeigt sich als Quelle aller Lebensfülle.
Hintergrund und Kontext
Der Vers gehört in eine Passage, in der der Apostel Paulus im athenischen Areopag spricht. Er erklärt dort, dass Gott nicht in von Menschenhand hergerichteten Götzenhäusern wohnt und dass er selbst der lebendige Ursprung von allem ist. Diese Feststellung dient dazu, die Menschen zu einer ehrlichen Anbetung Gottes zu leiten, indem sie erkennen, dass der Mensch nicht die Quelle des Lebens ist, sondern Gott der Schöpfer und Erhalter.
Interpretative Beobachtungen
Thematische Überschriften
Verwandte Passagen und kurze Erklärungen
Praktische Schlussfolgerung
Vertrauen Sie darauf, dass Gott der Ursprung von Leben und Atem ist. Mittelbar bedeutet dies Demut vor Gott: Die menschliche Suche nach Sicherheit darf nicht die Quelle Gottes ersetzen. Gebet und Anbetung richten sich auf den lebensspendenden Gott aus, der allen Wesen täglich ihre Existenz gibt.
Verweise auf frühe Auslegungen (Zusammenführung)
Adam Clarke betont, dass Gott als Schöpfer und Erhalter nicht auf menschliche Wege angewiesen ist. Matthew Henry hebt die Unabhängigkeit Gottes von Jenseits der menschlichen Pflege hervor, während Albert Barnes die universale Versorgungsregel Gottes unterstreicht. In der Einheit dieser Stimmen wird deutlich: Gottes Souveränität und seine Barmherzigkeit gehen Hand in Hand.
Hinweis zu Zitaten aus älteren Kommentaren: Falls wörtliche Passagen aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke eingefügt wurden, sind sie hier als kurze Vermerke gekennzeichnet. Der Text verwendet diese Einblicke, ohne deren vollständiges Zitat wiederzugeben.