Old Testament
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Apostelgeschichte 17:31 (LUTH1912) – »darum daß er einen Tag gesetzt hat, an welchem er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit durch einen Mann, in welchem er's beschlossen hat und jedermann vorhält den Glauben, nachdem er ihn hat von den Toten auferweckt.«
In diesem Vers spricht der Apostel Paulus am Areopag zu den Griechen. Gott hat einen Tag gesetzt, an dem Errichten und Gerechtigkeit ausgeübt werden sollen. Die Vorbereitung dieses Tags ist der Auferweckung Jesu Christi, durch die Gott Southeast sichtbar macht, dass Jesus zum Richter bestimmt ist. Der Ausdruck »den Kreis des Erdbodens« betont die universale Gerichtsbarkeit, die Gott über die ganze Welt ausübt.
Zentrale Bedeutung
Gottes Maßstab für die Endzeitgerichtsbarkeit ist Jesus Christus. Der Herr hat ihn bestimmt und beauftragt, als Richter zu handeln; die Auferstehung bezeugt seine Autorität und Macht, die Erfüllung der Verheißungen sichtbar macht. Die Aufforderung an jedermann, den Glauben zu halten, verweist auf eine persönliche Reaktion: Wer glaubt, wird durch Christus gerechtfertigt und tritt in Gottes Gegenwartreich ein.
Schlüsselthemen
Bezüge zu weiteren Stellen
– Römer 2,16: Das Gericht wird nach dem Maß der Verheimlichung der Herzen offenbart; Jesus ist der, durch den Gott richtet.
– 1. Korinther 15:22–23: In Christus kommt die Auferstehung, die Ordnung des neuen Lebens; am Ende wird er seine Feinde unter seine Füße legen.
– Johannes 5:28–29: Die Stimme Jesu wird alle Gräber richten; die einen zum Leben, die anderen zum Gericht.
Praktischer Blick
Der Text ruft dazu auf, die Gegenwart Christi in persönlicher Umkehr zu begegnen. Die Sicherheit einer zukünftigen Gerechtigkeit ruht nicht auf menschlichen Verdiensten, sondern auf dem Glauben an den auferweckten Herrn. Die Bereitschaft, Jesus als Herrn und Richter zu akzeptieren, prägt unseren Alltag: Ehrliche Buße, Treue im Glauben, Bereitschaft zum Teilen des Heils.
Zusammenfassung
Gottes gerichtsvolle Ordnung ist gesetzt in Jesus Christus, durch dessen Auferstehung die göttliche Bestimmung bestätigt wird. Dem Ruf zu glauben, begegnet der Mensch dem Angebot der Rechtfertigung und der Aussicht auf eine gerechte Zukunft vor Gott.
Quellenhinweise: Historische Auslegungen von Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke dienen der Kontexteinordnung und werden hier in angepasster, kommentierender Form integriert. Unveränderte kurze Zitate aus diesen Kommentatoren: “The appointed day” (Henry), “by him whom he raised from the dead” (Barnes), “God hath appointed a day” (Clarke).