Old Testament
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Amos 5:20 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Denn des HERRN Tag wird ja finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell.
Amos 5:20 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Amos 5:20 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Jesaja 13:10 (LUTH1912) »
Denn die Sterne am Himmel und sein Orion scheinen nicht hell; die Sonne geht finster auf, und der Mond scheint dunkel.

Hesekiel 34:12 (LUTH1912) »
Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, also will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Örtern, dahin sie zerstreut waren zur Zeit, da es trüb und finster war.

Zephanja 1:15 (LUTH1912) »
Denn dieser Tag ist ein Tag des Grimmes, ein Tag der Trübsal und Angst, ein Tag des Wetters und Ungestüms, ein Tag der Finsternis und Dunkels, ein Tag der Wolken und Nebel,
Amos 5,20 (LUTH1912): «Denn des HERRN Tag wird ja finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell.»
Schnelle Einordnung des Textes und seines unmittelbaren Zusammenhangs
Was der Text über Gott oder den Glauben offenbart
Wichtige Begriffe und Bilder erklärt
Bezüge zu verwandten Stellen
• Joel 2,1–2: Der Tag des Herrn wird wie ein Kriegstrom kommen; auch hier erscheint Gottes Tag als gerichtlicher Wendepunkt. Die gemeinsame Botschaft ist, dass Gottes Gegenwart in Gericht die Welt spaltet, aber auch zur Umkehr rufen kann. Eine Mahnung, dass äußerliche Frömmigkeit ohne Gerechtigkeit unfruchtbar bleibt.
• Jesaja 5,20: Wer das Böse gut nennt und das Gute böslich, erlebt das Gericht; das Bild der Verwechslung von Licht und Dunkel verweist auf moralische Verflachung, die Gottes Tag erforderlich macht.
• Amos 5,24: „Es laufe doch gerecht an und tue wohl“ – doch der Prophet beendet seine Passage mit dieser Forderung, wodurch die Gerichtswarnung am Ende zu einer Einladung zu rechter Lebensführung wird.
Historisch-theologischer Hintergrund (in Kürze)
Anwendung heute
Kurzkommentar aus älteren Geleitern (Auszüge)
Matthew Henry betont, dass Gottes Tag die Heuchelei entlarvt und echte Frömmigkeit in Gerechtigkeit verwandelt. Albert Barnes hebt hervor, dass die Verhüllung durch Rituale ohne Beseitigung von Ungerechtigkeit Gottes Gegenwart in Gericht verwandeln kann. Adam Clarke unterstreicht, dass die Ordnung Gottes über allem steht und Rituale ohne moralische Lebensordnung unfruchtbar bleiben.
Quotierte Formulierungen aus den genannten Kommentaren werden hier nur als Hinweis erwähnt: Henry: „Gottes Tag macht die Heuchelei sichtbar.“ Barnes: Rituale ohne Gerechtigkeit verdienen Gottes Gericht. Clarke: Der Heilige ruft zur Reinigung des Herzens, nicht lediglich zur äußerlichen Zeremonie.