Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiVerse
Daniel 5:1 Daniel 5:2 Daniel 5:3 Daniel 5:4 Daniel 5:5 Daniel 5:6 Daniel 5:7 Daniel 5:8 Daniel 5:9 Daniel 5:10 Daniel 5:11 Daniel 5:12 Daniel 5:13 Daniel 5:14 Daniel 5:15 Daniel 5:16 Daniel 5:17 Daniel 5:18 Daniel 5:19 Daniel 5:20 Daniel 5:21 Daniel 5:22 Daniel 5:23 Daniel 5:24 Daniel 5:25 Daniel 5:26 Daniel 5:27 Daniel 5:28 Daniel 5:29 Daniel 5:30 Daniel 5:31


Daniel 5:31 (LUTH1912) – Kontext und Bedeutung
Der Vers berichtet den Abschluss der Herrschaft über das Reich der Nebukadnezar-Ära. Nach dem Innehalten des Königtums, dem Wunderzeichen und dem Aufstieg Belsasars folgt die neue Ordnung: Darius aus Medièn erobert das Reich im hohen Alter von 62 Jahren. Inhaltlich markiert dieser Vers das Ende der Babylonischen Vorherrschaft und den Beginn der persischen Herrschaft, gewissermaßen einen Neubeginn in Gottes providentieller Geschichte.
Zentrale Bedeutung
Der kurze Bericht zeigt, wie Gott souverän über Nationen regiert: Reiche kommen und gehen, doch der Ewige bleibt. Die Szene unterstreicht, dass menschliche Herrschaften vergänglich sind, während Gottes Plan weitergeht. Darius wird hier als Instrument Gottes aufgeführt, um das Reich zu ordnen und eine neue Ära zu beginnen.
Wesentliche Themen
Bezugstexte und Quellentext-Überblicke
Ähnliche Motive finden sich in anderen Teilen Daniels, wo Gottes Handeln durch Wunder und Königswechsel sichtbar wird. Die Verheißung, dass Gott die Nationen richtet, zieht sich durch die Kapitel und öffnet den Blick auf das großartige Wirken Gottes trotz menschlicher Machtspiele.
Praktische Reflexion
Für den Gläubigen heute bedeutet dies: Vertraue darauf, dass Gott über Geschichte und Gegenwart hinaus regiert. Selbst in Umwälzungen erinnert uns dieser Vers daran, dass unser Vertrauen nicht in irdischen Mächten, sondern in Gottes souveränem Plan verankert ist. Wer lebt und regiert, bleibt in Gottes Händen.
Verbindung zu anderen Schriften
– Bezug zu Ägypten- und Persische Machtwechsel in der Prophetenzeit: Gottes Eingreifen erinnert daran, dass menschliche Großmächte letztlich Gottes Planung dienen. Beispielhafte Querverweise:
Zusammenfassung
Daniel 5:31 färbt das Bild der Geschichte in den Farben der göttlichen Souveränität. Die Eroberung Babylons durch Darius markiert einen Wendepunkt, der zeigt, dass Gott Reiche ordnet und seine Verheißungen durchsetzt. Die Passage ruft dazu auf, in Wandel und Machtausübung Vertrauen auf das Gotteswirken zu richten.