Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiHebräer 5:13 Kommentar zum Bibelvers
Hebräer 5:13 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Denn wem man noch Milch geben muß, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit; denn er ist ein junges Kind.
Hebräer 5:13 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hebräer 5:13 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

1 Korinther 14:20 (LUTH1912) »
Liebe Brüder, werdet nicht Kinder an dem Verständnis; sondern an der Bosheit seid Kinder, an dem Verständnis aber seid vollkommen.

1 Petrus 2:2 (LUTH1912) »
und seid begierig nach der vernünftigen, lautern Milch als die jetzt geborenen Kindlein, auf daß ihr durch dieselbe zunehmet,

Jesaja 28:9 (LUTH1912) »
“Wen, sagen sie, will er denn lehren Erkenntnis? wem will er zu verstehen geben die Predigt? Den Entwöhnten von der Milch, denen, die von Brüsten abgesetzt sind?
Hebräer 5:13 (LUTH1912) — Im Blick auf das Erwachsenwerden im Wort der Gerechtigkeit
Der Vers gehört zum Abschnitt, in dem der Autor auf die Unmündigkeit derer hinweist, die noch wie Kinder am Anfang der Lehre stehen. Er setzt die „Milch“ der Anfangslehre der christlichen Botschaft der „Worte der Gerechtigkeit“ dem festen, reifen Stück Brot der vertieften Erkenntnis gegenüber. Die Szene ist eine Ermahnung an Christen, nicht stehenzubleiben, sondern im Wort der Gerechtigkeit zu wachsen.
Was der Text über Gott, den Glauben und das christliche Leben offenbart
Der Vers erinnert daran, dass Gott dem Gläubigen Reife und Beständigkeit verordnet hat. Glaube bedeutet nicht bloß Anfangsglauben, sondern eine fortdauernde Entwicklung im Verständnis und im praktischen Leben nach Gottes Gerechtigkeit. Das Bild der Milch verweist auf eine notwendige Ernährungsstufe im geistlichen Leben: Wer nur Milch braucht, ist noch neu, unfähig, das Wort der Gerechtigkeit sicher zu handhaben. Dahinter steht die Vorstellung einer fortschreitenden Reife, die durch Erkenntnis, Standfestigkeit und verantwortliches Tun gekennzeichnet ist.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verknüpfte Passagen (Cross-References) und ihre Bedeutung
Kurze Anmerkung zu den klassischen Auslegungen: Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke betonen jeweils die Notwendigkeit des geistlichen Wachstums über die anfängliche Lehre hinaus. Henry hebt die Praxis des Lebens aus dem Glauben hervor; Barnes betont die Unmündigkeit als Hindernis für vertieftes Verständnis; Clarke sieht die Weiterentwicklung als Teil der christlichen Laufbahn, nicht als Diskontinuität zur Gnade.
Zusammenfassung und heutige Anwendung
Der Vers ruft dazu auf, die erste Stufe der Lehre nicht dauerhaft als Lebensgrundlage zu verwenden, sondern im Wort der Gerechtigkeit zu wachsen, damit Glaube sich in wachsender Reife, Stabilität und praktischer Rechtschaffenheit zeigt. Im Alltag bedeutet dies: regelmäßiges Bibelstudium, praktischer Gehorsam gegenüber Gottes Wort, und Bereitschaft, tiefer in das Verständnis der Gerechtigkeit Gottes einzusteigen, statt an einfachen, bekömmlichen Lehren zu hängen. Die christliche Reife zeigt sich in Tugenden, die über das Hören hinausgehen und das Tun bestimmen.