Old Testament
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Hebräer 5:3 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Darum muß er auch, gleichwie für das Volk, also auch für sich selbst opfern für die Sünden.
Hebräer 5:3 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hebräer 5:3 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Hebräer 7:27 (LUTH1912) »
dem nicht täglich not wäre, wie jenen Hohenpriestern, zuerst für eigene Sünden Opfer zu tun, darnach für des Volkes Sünden; denn das hat er getan einmal, da er sich selbst opferte.

Levitikus 9:7 (LUTH1912) »
Und Mose sprach zu Aaron: Tritt zum Altar und mache dein Sündopfer und dein Brandopfer und versöhne dich und das Volk; darnach mache des Volkes Opfer und versöhne sie auch, wie der HERR geboten hat.

Levitikus 16:6 (LUTH1912) »
Und Aaron soll den Farren, sein Sündopfer, herzubringen, daß er sich und sein Haus versöhne,
Hebräer 5,3 – Bedeutung und Hintergrund
Direkte Aussage: Der Text betont, dass der Hohepriester sich als Sühnopfer auch für seine eigenen Sünden richten muss, ebenso wie für das Volk. Das zeigt die enge Verbindung von Amt und menschlicher Unvollkommenheit im Dienst am Æonalen Bund: Er handelt als Vermittler, der selbst Bedrängnis durch Sünde erlebt und daher auf göttliche Gnade angewiesen bleibt.
Kontext und Hintergrund
Der fünfte Kapitel des Hebräerbriefs richtet sich an Christen, die zuweilen ins Nachdenken geraten, wie der Hohenpriester Christi sich in seiner Menschwerdung verhält. Die Passage verweist auf das alttestamentliche System der Priester, insbesondere auf den hohenpriesterlichen Dienst im Tempel. Da der Hohepriester selbst sündig ist, bedarf auch er des Opfers; so wird die Vollkommenheit Christi in Vorstellung und Wirklichkeit deutlich: Er opfert nicht nur für das Volk, sondern hat sich selbst als Beispiel evangelischer Reinheit und Hingabe vor Gottes Thron eingesetzt.
Interpretative Beobachtungen
Kurze thematische Gliederung
Verwandte Passagen und kurze Erklärungen
Hebräer 4,14–16: Christus als Hohepriester, der versucht ist wie wir, doch ohne Sünde; er kann uns mit Barmherzigkeit und Gnade helfen. Verbindung: Die Sünde des Priesters wird hier in der größeren Predigt der barmherzigen Berufung Gottes sichtbar, die zu Vertrauen statt Verachtung aufruft.
Hebräer 7,27: Einmaliges Opfer Jesu, das alle wiederkehrenden Opfer ersetzt. Verbindung: Der Text hier verweist auf die Einzigartigkeit und Vollkommenheit Christi im Gegensatz zum fortgesetzten Opfersystem der Erde.
Hebräer 9,12–14: Christus als das ewige, gereinigte Opfer, das nicht durch menschliche Hände geschichtet ist. Verbindung: Die Frage nach der Notwendigkeit des Opfers für den Priester wird durch die Überführung in Christi endgültiges Opfer beantwortet.
Praktischer Gedanke
Aus dem Blick auf Jesus als das endgültige Opfer ergibt sich eine stille Ermutigung zur Zuversicht: Wir brauchen nicht auf wiederholte menschliche Riten zu vertrauen, sondern auf die persönliche Vollmacht Christi, uns zu vergeben und zu stärken. Die Haltung des Gläubigen ist daher Offenheit vor Gott, Vertrauen in Christi Vollkommenheit und Dankbarkeit für das zugereichte Opfer.
Quellenhinweis
In dieser Passage ziehen sich Interpretationen zusammen: Mattheüs Henry, Albert Barnes und Adam Clarke betonen, dass der Hohepriester in seinem Amt notwendigerweise selbst dem Sündenfall ausgesetzt war und durch das Opfer Christi die endgültige Lösung findet. Henry betont oft die praktische Frömmigkeit des Priesteramts; Barnes hebt die Notwendigkeit der Reinheit des Obergottesdienstes hervor; Clarke verbindet die menschliche Schwäche mit der göttlichen Berufung in einem ganzheitlichen Bild der Sühne.
Exakte Zitate der genannten Kommentatoren, sofern verwendet, erscheinen in der ursprünglichen Wortwahl ihrer Werke und werden hier nur ins Textelement eingefügt, wenn sie direkt zitierfähig sind.