Old Testament
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Jeremia 11:1 Jeremia 11:2 Jeremia 11:3 Jeremia 11:4 Jeremia 11:5 Jeremia 11:6 Jeremia 11:7 Jeremia 11:8 Jeremia 11:9 Jeremia 11:10 Jeremia 11:11 Jeremia 11:12 Jeremia 11:13 Jeremia 11:14 Jeremia 11:15 Jeremia 11:16 Jeremia 11:17 Jeremia 11:18 Jeremia 11:19 Jeremia 11:20 Jeremia 11:21 Jeremia 11:22 Jeremia 11:23
Jeremia 11:1 (LUTH1912) – Das Wort, das vom HERRN zu Jeremia sprach
Zentrale Aussage: Jeremia empfängt eine direkte, weisende Botschaft Gottes an das Volk Juda. Das Wort beginnt mit einer eindringlichen Erinnerung an die göttliche Offenbarungslinie: Gott spricht zu Jeremia, um die Ungerechtigkeit und den Ungehorsam des Volkes aufzudecken und zu rufen, dass sich das Herz der Menschen wandeln möge.
Literarischer Rahmen
Das Verslegement wirkt als Einleitung zu einer Serie göttlicher Ansprachen, die Jeremia durch seinen prophetischen Dienst übermittelt werden. Im Jeremia-Buch stehen Wort und Schicksal des Volkes im Spannungsfeld von Treue Gottes und wiederholter Untreue. Die Formulierung betont die Autorität Gottes: es ist nicht menschliche Botschaft, sondern direkt vom HERRN kommend. Die Handlung beginnt mit einer klaren Zuweisung: dies ist das Wort, das zu Jeremia geschah.
Theologische Bedeutung
Der Vers erinnert daran, dass Gottes Reden zeitlos in Proklamation und Rufen bleibt. Es geht um mehr als Prophezeiung einzelner Ereignisse: Es ist ein Ruf zur Umkehr und zur Treue. Gottes Wort hat Autorität, es konfrontiert, prüft Herzen und forciert Reue. Die Textfassung aus LUTH1912 betont die Ernsthaftigkeit dieses Satzes: eine offizielle Botschaft, die den gesamten Bund betrifft.
Verknüpfungen zu anderen Schriftstellen
Zusammenhang: Die Bibel zeigt wiederholt, dass Gottes Wort nicht privat oder privatistisch ist, sondern Gemeinschafts- und Bundestreffen bestimmt. Jeremia tritt in einer Linie prophetischer Berufung auf, die Verantwortung, Wahrheit und Gnade gleichzeitig betont.
Gedanken zum Glauben und zur Praxis
Kurze Querverweise mit Hinweisen
Beziehung zu Gottes Offenbarung, Ermahnung und Berufung. Die genannten Querverweise helfen, das Thema der göttlichen Autorität und der Notwendigkeit der Umkehr zu vertiefen, ohne den Text zu verlieren.
Schlussgedanke
Jeremias Erstkontakt mit dem HERRN erinnert uns daran, dass Gottes Wort eine reale, verbindliche Ansprache an sein Volk ist. Die Botschaft beginnt in der Gegenwart und ruft zum Gehorsam, zur Reue und zur Vertrauen in die Treue Gottes, der seine Pläne nicht fallenzulassen scheint, auch wenn das Volk untreu bleibt.