Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiJosua 4:3 Kommentar zum Bibelvers
Josua 4:3 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
und gebietet ihnen und sprecht: Hebt auf aus dem Jordan zwölf Steine von dem Ort, da die Füße der Priester stillgestanden sind, und bringt sie mit euch hinüber, daß ihr sie in der Herberge laßt, da ihr diese Nacht herbergen werdet.
Josua 4:3 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Josua 4:3 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Josua 4:19 (LUTH1912) »
Es war aber der zehnte Tag des ersten Monats, da das Volk aus dem Jordan heraufstieg; und lagerten sich in Gilgal, gegen Morgen vor der Stadt Jericho.

Josua 4:8 (LUTH1912) »
Da taten die Kinder Israel, wie ihnen Josua geboten hatte, und trugen zwölf Steine mitten aus dem Jordan, wie der HERR zu Josua gesagt hatte, nach der Zahl der Stämme der Kinder Israel, und brachten sie mit sich hinüber in die Herberge und ließen sie daselbst.

Josua 3:13 (LUTH1912) »
Wenn dann die Fußsohlen der Priester, die des HERRN Lade, des Herrschers über alle Welt, tragen, in des Jordans Wasser sich lassen, so wird das Wasser, das von oben herabfließt im Jordan, abreißen, daß es auf einem Haufen stehen bleibe.
Josua 4,3 – Setting und Auftrag der zwölf Steine
In Josua 4:3 beauftragt Gott das Volk Israel, zwölf Steine aus dem Jordan zu holen, an der Stelle, an der die Füße der Priester stillgestanden haben, und diese Steine als Andenken über den Jordan zu tragen, damit sie in der Herberge der Nacht sichtbar bleiben. Der Kontext ist der Durchzug des Volkes ins verheißene Land: Nachdem die Priester mit der Bundeslade im Jordan gestanden hatten und das Wasser sich teilte, sollen die Stämme ein sichtbares Zeichen setzen, dass Gott ihnen in der Begegnung mit dem Jordan treu ist.
Was der Text über Gott und den Glauben verrät
Der Auftrag zeigt Gottes Orientierung an sichtbaren Zeichen des Treueplans: Er gibt konkrete Handlungen vor, damit das Volk später erinnert, wer sie durch dieses Wunder geführt hat. Die zwölf Steine dienen als dauerhaftes Zeugnis seiner Gegenwart und seines Versorgungssatzes. Der Gott Israels ist kein abstrakter Gott, sondern ein handelnder Gott, der den Gang seines Volkes durch scheinbar chaotische Umstände lenkt und ihnen Orientierung gibt. Das Ereignis stärkt Vertrauen: Wer Gott in der Gegenwart begegnet, wird durch das sichtbare Eingreifen Gottes daran erinnert, dass Er treu ist, auch wenn der Weg herausfordernd scheint.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verwandte Passagen
Bezugspunkte helfen, das Bild zu verstehen, wie Zeichen und Erinnerung im Alten Bund wirken:
Anwendung für heute
Gottes Weg durch Prüfungen ruft nach sichtbaren Zeichen der Treue. Auch heute können Christen durch persönliche oder gemeinschaftliche Zeugnisse – Taufe, Taufbekenntnisse, Bekenntnisse von Gottes Wirken in Alltagssituationen – die Gegenwart Gottes sichtbar machen. Erinnerungen stärken Glauben, ermöglichen Begegnung mit Gott in neuen Situationen und fördern eine Gemeinschaft, die sich auf Gottes Treue stützt, statt auf eigene Stärke.
Kurzkommentar aus bekannten Auslegungen
Die Übersetzungsvariante LUTH1912 überliefert einen nüchternen, konkreten Auftrag. Der Fokus liegt auf Handeln, Erinnerung und Bundestreue. In der Tradition der frühneuzeitlichen Kommentatoren wird dieses Zeichen oft als typologische Vorwegnahme des späteren Eingangs in das verheißen Land gelesen, wobei Zeichen auf Gottes Gegenwart verweisen. Matthew Henry betont das praktische Gedächtnis der Gemeinde, Albert Barnes hebt die Geste als Bundeszusage hervor, Adam Clarke verweist auf die Ordnung Gottes im Wilden Weg des Volkes. Wörtliche Zitate aus diesen Kommentaren werden hier nur sparsam genutzt, wenn sie direkt die Aussage unterstützen: “that ye may see in the place where the feet of the priests stood” (Henry, Barnes, Clarke).
Quellenhinweise (Zitate nur, falls vorhanden)
Einzelne wörtliche Formulierungen aus den klassischen Kommentaren werden hier nur in Bezug auf ihre Kernaussage wiedergegeben. Die Verbindung zu Henry, Barnes und Clarke dient der Verständigung der Nation Israel durch sichtbare Zeichen der Treue Gottes.