Old Testament
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Römer 15,33 (LUTH1912): Der Gott aber des Friedens sei mit euch allen! Amen.
Direkte Bedeutung auf den Punkt
Der Wunsch bzw. Segen richtet sich an die Gemeinde und schließt das gedankliche Kapitel des Römerbriefs ab: Gottes Frieden soll die Gemeinschaft leiten, damit die Botschaft in Einheit getragen wird. Es ist ein Abschlussgruß, der zugleich eine Einsegnung der Gemeinschaft durch Gottes Gegenwart bedeutet.
Hintergrund und Kontext
Römer 15 fasst die praktische Umsetzung des Evangeliums zusammen: Stärkere sollen die Schwächeren stärken, Einheit in Vielfalt wahren und aus der Friedenstiftung Gottes handeln. Der Vers knüpft an den Friedensbegriff aus der ganzen Briefaussage an, insbesondere an die Harmonie zwischen Juden und Heiden sowie an das einschränkende Sündenbewusstsein, das durch den Geist des Friedens überwunden wird.
Interpretationsbeobachtungen
Kurze thematische Übersicht
Verwandte Stellen mit kurzem Kommentar
1) 2. Korinther 13,11 – Gott der Frieden steht hinter Einigkeit und Versöhnung. Die Verbindung zum Römerbrief betont, dass kein echtes Gemeindeleben ohne göttliche Friedeintensität bestehen kann.
2) Epheser 2,14–17 – Christus brach die Mauer der Feindschaft und brachte Frieden; der Vers in Römer verknüpft diese Friedensarbeit mit der praktischen Gemeinschaft der Gläubigen.
3) Galater 6,16 – Friede als Kennzeichen der Nachfolger, die nach dem Maßstab des neuen Volks handeln. Der Abschlussvers macht deutlich, dass Frieden Lebenshaltung und Segen zugleich ist.
Praktischer Abschluss
Für heute bedeutet dies: Strebe nach göttlichem Frieden in der Gemeinschaft; suche Versöhnung, wenn Spannungen auftreten; und empfange den Frieden als Lebensmaßstab im Miteinander der Gläubigen. Möge Gottes Frieden euch festhalten, damit die Gemeinde in Einigkeit wächst.