Old Testament
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1 Korinther 5:13 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Gott aber wird, die draußen sind, richten. Tut von euch selbst hinaus, wer da böse ist.
1 Korinther 5:13 Vers-für-Vers-Kommentar
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1 Korinther 5:13 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Deuteronomium 17:7 (LUTH1912) »
Die Hand der Zeugen soll die erste sein, ihn zu töten, und darnach die Hand alles Volks, daß du das Böse von dir tust.

Deuteronomium 13:5 (LUTH1912) »
Der Prophet aber oder der Träumer soll sterben, darum daß er euch von dem HERRN, eurem Gott, der euch aus Ägyptenland geführt und dich von dem Diensthause erlöst hat, abzufallen gelehrt und dich aus dem Wege verführt hat, den der HERR, dein Gott, geboten hat, darin zu wandeln, auf daß du das Böse von dir tust.

Deuteronomium 21:21 (LUTH1912) »
So sollen ihn steinigen alle Leute der Stadt, daß er sterbe, und sollst also das Böse von dir tun, daß es ganz Israel höre und sich fürchte.
1. Korinther 5,13 – Zusammenfassung der Bedeutung
Gott wird die Außenstehenden richten; unter euch sollt ihr das Böse entfernen. Der Vers ruft zur gemeinschaftlichen Selbstprüfung und klaren Abgrenzung von Sünde innerhalb der Gemeinde, während Gott als Richter außerhalb der Gemeinschaft die Verantwortung für das Endgericht behält.
Hintergrund und Kontext
Der Kontext ist der Umgang der Gemeinde in Korinth mit offensichtlicher Sünde innerhalb der Gemeinschaft. Paulus erinnert daran, dass die Versammlung nicht darauf bedacht ist, alle Maßstäbe menschlicher Gerechtigkeit vor Ort durchzusetzen, sondern dass sich die Gemeinde von dem Bösen distanzieren soll, damit der Ruf Gottes nicht vernebelt wird. Das Urteil über Außenstehende gehört letztlich Gott; die Gemeinde hat die Pflicht, sittliches Verhalten zu bewahren und das Unverzügliche zu korrigieren, um Zeugnis und Reinheit zu wahren.
Interpretationsbeobachtungen
Thematische Übersicht
Verwandte Stellen und kurze Erklärungen
1 Kor 5,9–13: Paulus unterscheidet zwischen dem Umgang mit Sünde innerhalb der Gemeinde und dem Umgang mit Sündern außerhalb; das Ziel ist Umkehr und Reinigung, nicht vollständige Ausgrenzung in Missverständnissen.
2 Kor 2,6–8: Betonung der Versöhnung und des neutrasierenden Ziels; die Disziplin soll zur Besserung führen, nicht zur Vernichtung.
Mt 18,17: Erst feine Schritte der Klärung, dann sichtbare Gemeindeaktion; das Prinzip der schrittweisen Hinführung zur Ordnung bleibt konsistent.
Historisch-theologische Anmerkungen
Frühchristliche Gemeinden standen vor der Herausforderung, Sünde ernst zu nehmen, während die Botschaft der Gnade gleichzeitig getragen werden musste. Die Praxis sollte gerecht, liebevoll und zugleich unterscheidend sein, damit das Evangelium glaubwürdig bleibt.
Praktischer Abschluss
Für heutige Leser bedeutet der Vers: Bewahre Heiligkeit und Klarheit in der Gemeinschaft, doch übe Geduld, Barmherzigkeit und Zielgerichtetheit aus. Handel in Liebe, während du Gerechtigkeit suchst, und überlasse das endgültige Urteil Gott.