Old Testament
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1 Korinther 5:9 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Ich habe euch geschrieben in dem Briefe, daß ihr nichts sollt zu schaffen haben mit den Hurern.
1 Korinther 5:9 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
1 Korinther 5:9 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Epheser 5:11 (LUTH1912) »
und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, strafet sie aber vielmehr.

2 Thessalonicher 3:14 (LUTH1912) »
So aber jemand nicht gehorsam ist unserm Wort, den zeigt an durch einen Brief, und habt nichts mit ihm zu schaffen, auf daß er schamrot werde;

2 Thessalonicher 3:6 (LUTH1912) »
Wir gebieten euch aber, liebe Brüder, in dem Namen unsers HERRN Jesu Christi, daß ihr euch entzieht von jedem Bruder, der da unordentlich wandelt und nicht nach der Satzung, die er von uns empfangen hat.
1 Korinther 5:9 (LUTH1912) – Im Brief geschrieben: keine Gemeinschaft mit Hurern
Der unmittelbare Kontext
Der Apostel Paulus schreibt den Korinthern, nachdem er auf Unmoral in der Gemeinde hingewiesen wurde. Der Vers steht in der Reihung eines Distanzierens von Sünde, die Gemeinschaft und Leben der Gläubigen beeinträchtigt. Er bezieht sich auf einen früheren Brief, in dem er eine klare Linie zog: Die Gemeinde soll in Reinheit wandeln, damit Christus durch sie sichtbar bleibt. Die Formulierung wirkt radikal, doch sie zielt auf Schutz und Heilung der Gemeinde ab.
Was der Text über Gott und den Glauben aussagt
Gottes Heiligkeit verlangt klare Abgrenzung von Sünde. Paulus betont, dass das Leben der Gemeinde nicht ungebunden bleiben darf, weil dies dem Zeugnis Christi schadet. Gott ruft die Gläubigen zu einer treuen, reinen Gemeinschaft; die Gemeinde muss sich von allem abhängigen Einfluss trennen, der das Vertrauen in den Heiligen Geist untergräbt. Die Schrift zeigt, dass Gottes Liebe gleichzeitig Heiligkeit sucht und Verfehlungen ernst nimmt, damit Heilung möglich bleibt.
Wichtige Begriffe und Bilder
Schaffen haben (zu tun haben, Gemeinschaft führen) verweist auf enge Gemeinschaft in Lebensformen und Milieu. Hurerei gilt als Sinnbild für unverheiratete wie verheiratete Unreinheit in sexueller Hinsicht, die das Bild der Gemeinschaft verdirbt. Die Aufforderung zur Trennung soll nicht aus Selbstgerechtigkeit entstehen, sondern aus dem Bestreben, heiliges Zeugnis und innere Reinheit zu bewahren.
Verwandte Stellen
– Matthäus 5:48; 1 Thessalonicher 4:3–5: Reine Lebensführung als gottgefälliges Ziel.
– Epheser 5:11–12: Liegt der Belehrung, sich nicht am Werk der Finsternis zu beteiligen.
– Hebräer 12:14: Strebe nach Heiligkeit und zur wahren Züchtigung, damit niemand den Blick auf Christus verliert.
Historischer Einblick (von klassischen Kommentatoren)
Nach Matthew Henry betont der Wortlaut die Reinheit der Gemeinschaft und die Notwendigkeit, sündenbezogene Kontakte zu vermeiden, um die Gemeinde in ihrer Kraft zu bewahren. Albert Barnes hebt hervor, dass Paulus hier nicht nur individuelle Sünde adressiert, sondern das schädliche Klima in der Gemeinde, das andere anstecken könnte. Adam Clarke ergänzt, dass die Maßnahme zwar streng klingt, aber im Sinne der Rettung und des Erhalts der Gemeinde erfolgt; die Heiligkeit Gottes erfordere klare Standards.
Belege aus der Entwicklung des Gedankens
Der Text betont, dass Abgrenzung kein Selbstzweck ist, sondern ein Schritt zugunsten der Besserung: Wer in Gemeinschaft mit Unreinem bleibt, gefährdet das Zeugnis Christi und die Reinheit des Leibes. Die Relevanz: Erhaltung eines heilvollen Lebens nach dem Beispiel Jesu in einer korinthischen Z situation, in der Sünde breit schien.
Gegenwartsbezug und Anwendung
In heutigen Gemeinden gilt: Gottes Volk soll in Gemeinschaft leben, aber Sünde nicht normalisieren. Es geht um eine bewusste Abkehr von Einflüssen, die das geistliche Leben schwächen. Praktisch bedeutet dies, bei wiederholter Sünde liebevoll, aber entschieden zu mahnen, klare Grenzen zu setzen und das Evangelium als Weg der Heilung zu fördern. Die Gemeinschaft bleibt durch Buße, Versöhnung und Verantwortlichkeit lebendig.
Kurze, hilfreiche Querverbindungen
Zusammenfassend: Der Vers ruft zu einer heiligen, verantwortlichen Gemeinschaft auf. Die Liebe Gottes dient dem Schutz der Gläubigen und dem klaren Zeugnis des Glaubens in einer gefallenen Welt.