Old Testament
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Prediger 5:13 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Es ist ein böses Übel, das ich sah unter der Sonne: Reichtum, behalten zum Schaden dem, der ihn hat.
Prediger 5:13 Vers-für-Vers-Kommentar
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Prediger 5:13 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Prediger 6:1 (LUTH1912) »
Es ist ein Unglück, das ich sah unter der Sonne, und ist gemein bei den Menschen:

Lukas 18:22 (LUTH1912) »
Da Jesus das hörte, sprach er zu ihm: Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!

Genesis 19:14 (LUTH1912) »
Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Eidamen, die seine Töchter nehmen sollten: Macht euch auf und geht aus diesem Ort; denn der HERR wird diese Stadt verderben. Aber es war ihnen lächerlich.
Prediger 5,13 (LUTH1912) – Das Übel des unbeabsichtigten Reichtums
«Es ist ein böses Übel, das ich sah unter der Sonne: Reichtum, behalten zum Schaden dem, der ihn hat.»
Der unmittelbare Kontext
Was dieser Vers über Gott und den Glauben offenbart
Wichtige Begriffe und Bilder
„Übel“ — hier im Sinn von Schaden, Ungunst oder eine Belastung, die das Leben eher erschwert als erleichtert. „Reichtum, behalten“ — Besitz, der anhäuft, ohne Dank, ohne Zweckzuordnung, oft auf Kosten anderer oder der eigenen Seelenruhe. „unter der Sonne“ — die Sichtweise der menschlichen, zeitgebundenen Erfahrung, losgelöst von Gottes Ewigkeit.
Verwandte biblische Stellen
Kurzer Hinweis zu den Quellentexten: Die klassischen Kommentare bieten Perspektiven darauf, wie Reichtum zu einem Segen oder Fluch werden kann, je nachdem, ob er Gott gegenüber eingesetzt wird und ob der Mensch sich von Gier oder Sicherheitslosigkeit leiten lässt.
Gegenwartstaugliche Anwendung
Historische Stützstellen der Kirchenkraft (kurze Zitate, wenn vorhanden)
Nach Matthew Henry wird in solchen Worten deutlich, dass Reichtum allzu oft zur Versuchung wird, die Werte Gottes in den Augen der Menschen ersetzt. Albert Barnes betont, dass der Reichtum selbst nicht falsch ist, doch der Missbrauch oder das Festhalten daran unabhängig von Gottes Weg zu Unglück führt. Adam Clarke ergänzt, dass der Reichtum eine Prüfung des Herzens darstellt: Ob Ruhe oder Sicherheit aus Gott kommt, wird an der Handlungsweise mit dem Besitz sichtbar.
Zusammenfassung
Der Vers warnt davor, Reichtum als Selbstzweck zu betrachten oder ihn länger zu behalten, als es dem Wohl Gottes dient. In einer Welt, die oft vom Materiellen bestimmt wird, erinnert uns der Prediger daran, Reichtum als eine Gabe zu sehen, die verantwortungsvoll genutzt und in der Beziehung zu Gott eingefügt gehört. Das wahre Ziel bleibt die Gottesfurcht und eine aufrichtige, großzügige Lebenshaltung.