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Prediger 5:9 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und immer ist's Gewinn für ein Land, wenn ein König da ist für das Feld, das man baut.
Prediger 5:9 Vers-für-Vers-Kommentar
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Prediger 5:9 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Sprüche 28:19 (LUTH1912) »
Wer seinen Acker baut, wird Brot genug haben; wer aber dem Müßiggang nachgeht, wird Armut genug haben.

Genesis 3:17 (LUTH1912) »
Und zu Adam sprach er: Dieweil du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und hast gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang.

Genesis 1:29 (LUTH1912) »
Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise,
Prediger/Ekklesiastes 5,9 (LUTH1912): Kontext und Kernaussage
Der Vers gehört zu einer Passage, die dem Königshaus und dem wirtschaftlichen Umgang mit dem Land Fragen der Verantwortlichkeit, Gier und Gunst der Regierung gegenüberstellt. Der Lehrer (der Prediger) betrachtet den Umgang mit Land und Ressourcen unter dem Gesichtspunkt der Ordnung, Gerechtigkeit und Beständigkeit. In diesem Vers wird ein scheinbarer经济ischer Vorteil benannt: Wenn ein König über das Feld herrscht, entsteht Gewinn für das Land. Dahinter steckt die Idee einer gestaltenden Staatsführung, die klare Zügel anlegt, Ordnung schafft und Stabilität gewährleistet.
Kernbedeutung
Wem Land gehört und wer darüber herrscht, beeinflusst den wirtschaftlichen Fluss des Landes. Ein weiser König sorgt dafür, dass Ressourcen genutzt, Abgaben gerecht erhoben und Konflikte vermieden werden. Der Vers hebt hervor, dass Ordnung unter einer verantwortungsvollen Obrigkeit dem Gemeinwesen zugutekommt; ein gutes politische Umfeld dient dem Wohl des Landes insgesamt.
Zentrale Themen
Verwandte Passagen
– Sprüche 20,28: Ein König soll durch Treue und Gerechtigkeit regieren; seine Straf- und Rechtsordnung schützt das Gemeinwesen.
– Prediger 4,9–10: Zwei arbeiten besser als einer; gemeinschaftliche Anstrengung unter stabiler Führung stärkt das Volk.
– 1. Samuel 8–10: Die Frage der Königswürde zeigt, wie Führung die Lebensweise und Ressourcen eines Volkes prägt.
Praxistiefe
Für heute bedeutet der Vers: Gute staatliche Ordnung, klare Regeln und verantwortliche Verwaltung sichern wirtschaftliche und soziale Stabilität. Wer Land und Ressourcen verwaltet, muss Transparenz, Gerech‑tigkeit und Maß halten. Bürger profitieren, wenn Führung das Gemeinwohl über persönliche Vorteile stellt.
Gedanken aus der historischen Auslegung
Matthew Henry betont, dass göttlich verordnete Ordnung dem Volk Sicherheit gibt; Barnes hebt die Verantwortung der Herrscher hervor, das Volk zu schützen und den Überschuss gerecht zu verteilen; Adam Clarke erinnert daran, dass Rechtschaffenheit und Ordnung die beste Grundlage für Reichtum sind. Gemeinsame Linie: Weisheit in der Führung dient dem Frieden des Landes.
Kernschluss
Der Vers erinnert daran, dass eine verantwortungsvolle, gerechte Königsführung das Gemeinwesen stärkt und dem Land wirtschaftlichen Gewinn sichert. Ordnung, Maß und Rücksicht auf das Gemeinwohl sind entscheidend – nicht bloße Macht oder Reichtum.
Kurzüberblick
Kontext: Poematische Weisheit über Herrschaft und Ressourcen. Bedeutung: Gute Führung schafft Gewinn durch Ordnung. Themen: staatliche Verantwortung, ökonomische Stabilität, Gemeinwohl. Anwendung: Praktisch heute als Aufruf zu fairem, verantwortungsvollem Regieren und zur Achtsamkeit gegenüber Ressourcennutzung.